Ab aufs Rad!


Heiße Schokolade, knusprige Kekse, Lebkuchen, Spekulatius… – Endlich ist der Winter da und es kann ohne schlechtes Gewissen genascht werden! Am besten tut man das drinnen auf der Couch oder gleich im Bett. Da ist es schön warm und kuschelig. Die kalte, graue Jahreszeit hat einen schließlich jetzt schon geschlaucht und da sollte man sich besser erholen!

Also trinkt man gemütlich seinen Kakao oder Glühwein, während man die wohlwollend von Oma geschickten Kekse und anderen Köstlichkeiten verputzt. Aber was passiert, wenn du faulenzend deine Leckereien genießt und plötzlich dein Freund die letzten Lebkuchen verdrückt hat?
In den wärmeren Monaten würden die meisten von uns aufs Fahrrad springen und sich in Richtung Supermarkt begeben. Das kann eine ziemlich beängstigende Vorstellung bei den eisigen Temperaturen draußen sein, muss es aber nicht. Denn es stecken einige gesundheitliche Vorteile in einer Winterfahrradtour, die vielleicht genau die Motivation sind, die du gebraucht hast, um von deinem Hintern hochzukommen und dich auf deinen geliebten Drahtesel zu schwingen.

Radfahren bringt dich nicht nur schnell ans Ziel. Während des Radelns laufen im Körper viele verschiedene Prozesse ab, die Erkrankungen wie Fettleibigkeit, Diabetes Typ 2 und koronaren Herzkrankheiten vorbeugen.

Im Winter hat derjenige, der Sport treibt, ein stärkeres Abwehrsystem und geringeres Infekt-Risiko als ein Stubenhocker. Und schon 10 Minuten Radfahren haben gesundheitsförderliche Wirkungen.
Bewegung tut gut! Wer regelmäßig in die Pedale steigt bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und trainiert den Herzmuskel. Wer sich schon mittags schlapp und lustlos auf das heißgeliebte Extremrelaxing nach Feierabend freut, der wird sich nach einer kurzen Tour mit dem Rad viel fitter, leistungsfähiger und glücklicher fühlen.
Beim Fahrradfahren werden bestimmte „Glückshormone“, nämlich Endorphin, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin, vermehrt ausgeschüttet. Diese legalen „Glücksdrogen“ hellen die Stimmung auf, indem sie als Botenstoffe an bestimmte Andockstellen im Gehirn binden und dort spezifisch wirken. Noradrenalin macht uns wach, motiviert und leistungsbereiter. Serotonin dämpft eine ganze Reihe von Gefühlszuständen wie Stress, Angst oder Hunger. Endorphine unterdrücken Schmerz und lösen stärkere Ausschüttungen von Dopamin aus, was in dir reine Euphorie auslösen kann. Bye Winterblues! Während des Radfahrens wird außerdem die Ausschüttung von Cortisol und dem Wachstumshormon STH ins Blut gefördert. Cortisol wird zwar zu den „Stresshormonen“ gezählt, wirkt aber entzündungshemmend und fördert den Fettabbau. Die Durchflutung des Körpers mit STH steigert die Leistungsfähigkeit.

Lass dir von keiner Naschkatze erzählen, dass Schokolade den gleichen Zweck erfüllt. Das Glücksgefühl nach einem Stück Schokolade ist eigentlich nur ein „Belohnungsgefühl“ und hält nicht lange an. Wenn also das nächste Mal dein Lebkuchenvorrat aufgebraucht ist, tu deinem Körper einen Gefallen, sitz nicht Zuhause rum: Mütze auf, Handschuhe an und ab aufs Rad!

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