Cholesterin und Arteriosklerose – Wenn die Blutgefäße immer enger werden


Arteriosklerose ist die häufigste Todesursache in Industrieländern! Mehr als ein Drittel der Todesfälle weltweit sind zurückzuführen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen [1]. Arteriosklerose bedeutet übersetzt Gefäßverhärtung und ist die Hauptursache für Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen und andere schmerzhafte Gefäßbeschwerden. Solche Erkrankungen der Blutgefäße können zum Beispiel im Gehirn, im Herzen, in Nierengefäßen oder in den Beinen auftreten. Gefäßverhärtungen oder –verengungen können große Probleme im Körper mit sich ziehen. Über die Blutbahnen werden Sauerstoff und Nährstoffe zu allen Organen transportiert. Man könnte also die Gefäße als Straßen bezeichnen. Wenn es auf diesen Straßen eng wird oder sie verstopfen, entsteht sofort ein Stau. So ein Stau führt zu einer gestörten Blutversorgung. Infolgedessen erhält der betroffene Teil des Körpers weniger oder gar kein Sauerstoff mehr. Auch Nährstoffe können nur schwer bis gar nicht den Teil des Körpers erreichen. Die negativen Konsequenzen der gestörten Blutzirkulation, wie beispielsweise bei einem Herzinfarkt, können lebensgefährlich sein.

Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt ist nichts anderes als ein verschlossenes Blutgefäß im Herzen. Falls unser Pump-Organ keinen Sauerstoff bekommt, wird die Herzmuskulatur nicht mehr ausreichend versorgt. Die Konsequenz ist, dass der Muskel die Arbeit einstellt. Dies hat sofort Auswirkungen auf den gesamten Körper und kann zum Tod führen [2].

Arteriosklerose

Die Arteriosklerose ist eine Veränderung der Blutgefäße, die sich sehr langsam über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg ohne Krankheitszeichen entwickelt. Die ersten Veränderungen zeigen sich meist schon bei 15- bis 19-Jährigen. Erste Anzeichen sind eine schwache Ausdauer, die sich durch schnelles Ermüden und kraftlose Beine äußert. Im Alter zwischen 30 und 40 Jahren zeigen sich auffälligere Symptome der Arteriosklerose. Zu diesen gehören unter anderem kalte Finger und Füße oder Empfindungsstörungen in den Extremitäten. Dies sind erste Anzeichen für jene Durchblutungsstörungen, die bereits durch eine Gefäßverengung ausgelöst wurden [2].

Doch wie entsteht eigentlich eine Arteriosklerose?

Bei dieser Krankheit handelt es sich vorwiegend um Ablagerungen an beziehungsweise in den Innenwänden der Arterien. Diese Ablagerungen können Fett – wie Cholesterin und Triglyceride – und Blutplättchen sein, die sich über die Zeit an die Gefäßwände oder in diesen einlagert. Besonders schädlich sind erhöhtes LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein) und Triglyceride, sowie ein verminderter HDL-Cholesterin-Spiegel (High-Density-Lipoprotein) [2].

Das Testverfahren

Mit Hilfe des cerascreen® Cholesterin Tests können Sie Ihre Cholesterin-Werte prüfen lassen. In diesem Test werden sowohl die LDL- und HDL-Werte, als auch die Triglyceride und das Verhältnis von LDL- und HDL-Cholesterin gemessen. Dieser Zusammenhang ist bei den Blutfetten besonders interessant, da das HDL-Cholesterin einen schützenden (protektiven) Effekt hat. Es sorgt dafür, dass das LDL-Cholesterin zur Leber zurück gebracht wird und somit nicht in die Gefäße eingebaut werden kann. Je höher der HDL-Spiegel und folglich je kleiner das Verhältnis von LDL- und HDL-Cholesterin ist, desto besser.

 

Literatur

1 Ganguly & Alam (2015). Role of homocystein in the development of cardiovascular disease. Nutrition Journal. 14:6.

2 Cong, L. (2015). Chinesische psychosomatische Medizin. Springer-Verlag Berlin Heidelberg. DOI 10.1007/978-3-662-45329-2_15.

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