Cortisol – Das Stresshormon - das Kummer macht


Jeder von uns ist hin und wieder mal gestresst. Unterschieden wird der Stress in positiven und negativen Stress. Doch was passiert eigentlich bei uns im Körper, wenn er mit Stress in Kontakt kommt?

Unser Körper unterscheidet bei der Stressantwort nicht zwischen physischem und psychischem Stress. So können die gleichen Mechanismen ausgelöst werden, wenn es am Arbeitsplatz zu einer Stresssituation kommt, wie zum Beispiel bei einem Hausbrand [1].

Der Begriff Stress kommt aus dem lateinischen und bedeutet „zusammenziehen“. Im engeren Sinne fasst man den Begriff Stress unter einem unangenehmen Spannungszustand als Reaktion auf eine persönlich wahrgenommene wichtige Situation, bei der die Anforderungen mit den vorhandenen Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht bewältigt werden können, zusammen. Der Auslöser für Stress wird „Stressor“ genannt. Diese Stressoren sind individuell verschieden und müssen nicht bei jeder Person zu Stress führen. Die verschiedenen Stressoren lassen sich wiederum in die Kategorieninterne und externe, kritische Lebensereignisse und alltägliche Belastungen einteilen. Als interne Auslöser werden alle Belastungen, die vom Menschen selbst ausgehen bezeichnet. Zu diesen zählen beispielsweise Verletzungen, Hunger oder Schlafmangel. Externe Stressoren wiederum sind Faktoren, die von außen auf die Person wirken, wie zum Beispiel Mobbing, Konflikte oder Konkurrenzdruck. Mit kritischen Lebensereignissen sind unter anderem der Tod eines nahen Angehörigen, die Geburt eines Kindes oder eine Hochzeit eingeschlossen. Unter alltäglichen Belastungen können das Verlegen des Schlüssels, ein Verkehrsstau oder Auseinandersetzungen mit Kollegen oder Freunden verstanden werden [2]. Die Messung von Stress erfolgt neben dem Puls oder Blutdruck durch den Cortisol-Spiegel.

Ein erhöhter Cortisol-Spiegel ist die Reaktion des Körpers auf Dauerstress. Oftmals hat Cortisol bei oberflächlicher Betrachtung eher einen bitteren Beigeschmack. Dies kommt neben der Assoziation mit Stress, durch den Zusammenhang von Cortisol mit zum Beispiel Depressionen, Diabetes mellitus, Übergewicht oder Burn-Out. Allerdings ist das Cortisol für unseren Körper überlebenswichtig. Es sorgt besonders in Stresssituationen für die Bereitstellung von Energiereserven. Dies bedeutet, dass Cortisol beispielsweise Fette, Kohlenhydrate und Proteine für die Energiebildung zur Verfügung stellt, um in einer Gefahrensituation – wie bei einem Hausbrand – weglaufen zu können. Eine für uns kaum wahrnehmbare, aber für den Körper entscheidende „Stresssituation“ ist der Schlaf. Zwischen der Zeit vom Abendessen bis zum Frühstück wird keine weitere Energie mehr über die Nahrung aufgenommen. Um dennoch alle Körperfunktionen gewährleisten zu können, sorgt Cortisol für die Bereitstellung der angelegten Reserven. Bei zusätzlichem Stress kann der Cortisol-Spiegel übermäßig erhöht werden.

Die Information, dass eine Gefahrensituation beziehungsweise Stress vorliegt, erfolgt durch das Gehirn. Leider wird dabei nicht unterschieden, ob es sich um eine körperliche oder psychische Gefahrensituation handelt [1].

Besonders langanhaltender Stress ist für den Körper problematisch. Die Energieressourcen werden verstärkt über den Tag hinweg bereitgestellt (mobilisiert). Dadurch sind in den „normalen“ Stresssituationen, wie während des Schlafs, nicht ausreichend Reserven vorhanden. Folglich kann es zu Schlafstörungen, verminderter mentaler Leistungsfähigkeit und Gedächtnisschwächen kommen [3].

Besonders bei Dauerstress ist es um so wichtiger den Cortisol-Spiegel regelmäßig zu überprüfen, um einen Überschuss zu verhindern. Ein Überschuss kann über längeren Zeitraum ebenfalls zu Übergewicht, Diabetes mellitus oder Osteoporose führen [1]. Nutzen Sie den cerascreen® Cortisol-Test, um Ihren Cortisol-Wert zu messen. Zudem bietet cerascreen einen umfassenden Ergebnisbericht mit Handlungsempfehlungen und Gesundheitstipps. Lassen Sie sich nicht stressen und gehen Sie mit dem Cortisol-Test auf Nummer sicher!

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