Der Darm - Schlüssel zur Gesundheit


Der Darm ist das größte Organ des Menschen. Er wird bis zu acht Meter lang und misst im Inneren eine Oberfläche von ca. 450 Quadratmetern. Somit ist der Darm die größte Kontaktfläche des Körpers mit der Umwelt und spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit.

Wie wichtig der Darm ist, merken viele aber erst wenn er Probleme bereitet. Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Verstopfung sind unangenehm und zeigen, dass der Darm nicht optimal arbeitet. Aber auch stets wiederkehrende Pilzinfektionen, Überempfindlichkeiten auf bestimmte Nahrungsmittel, Abgeschlagenheit und Dauermüdigkeit finden ihre Ursache im Darm.

Täglich durchreisen Nahrung und Flüssigkeit den Körper und mit ihnen gelangen Krankheitserreger, „gute“ und „schlechte“ Bakterien sowie Giftstoffe in den Darm. Und täglich muss der Darm dafür sorgen, dass einerseits diese schädlichen Stoffe nicht in die Blutbahn gelangen und ausgeschieden werden, andererseits wichtige Nahrungsbestandteile dem Körper zur Verfügung gestellt werden. Stress, Umweltfaktoren, Antibiotika-Therapien, einseitige Ernährungsweisen und Infektionskrankheiten können jedoch dafür sorgen, dass der Darm seine anspruchsvolle Aufgabe nicht mehr hinreichen erfüllen kann. Beschwerden können sich individuell ganz unterschiedlich äußern. Denn die Folgen betreffen nicht nur den Darm, sondern den gesamten Organismus.

In der Bundesrepublik leiden etwa 10% an Reizdarmsyndrom, 15% an Nahrungsmittelunverträglichkeiten und 20% an chronischer Obstipation. Somit sind fast 50% der Bevölkerung von offensichtlichen Darmbeschwerden betroffen. Wie viele Menschen an Beschwerden leiden, die primär erst mal nicht mit dem Darm in Verbindung gebracht werden, ist nicht bekannt. Die „Darmgesundheit“ – ein gesellschaftliches Tabuthema und in der modernen wissenschaftlichen Medizin ein wenig verbreiteter Begriff, betrifft jeden.

Der Darm als Abwehrspezialist

Das Zusammenspiel von Darmflora und Darmbarriere ist für die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sowie dem effektiven und schmerzfreien Schutz des Organismus von essentieller Bedeutung. Sind Darmflora und -barriere intakt, wird der gesamte Organismus mit Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen versorgt sowie vor schädlichen Stoffen geschützt.

Die Darmbarriere ist eine komplexe, dabei aber auch flexible und selektive Einheit, die differenziert, wann sie was in welchem Umfang durchlässt, die registriert, welche Substrate und Umgebungsbedingungen im Darminneren vorliegen, und die schnell reagiert, wenn Warnsignale wahrgenommen werden. Mehr als 70% der Abwehrzellen des Immunsystems sitzen in der Schleimhaut und haben die Aufgabe Krankheiterreger und Giftstoffe unschädlich zu machen.

Unterstützt wird die Immunabwehr von einem Milliardenheer nützlicher Bakterien und Pilze. Mehr als 500 Arten bilden zusammen die Darmflora. Die Zusammensetzung ist bei jedem Menschen zu etwa 1/3 unterschiedlich, sozusagen individuell wie ein Fingerabdruck. Diese bakterielle Besiedlung des Darms ist lebenswichtig. Denn sie unterstützt die Verdauung, schützt vor Krankheitserregern und unterstützt die Entwicklung des Immunsystems.

Wenn der Darm „durchlässig“ wird

Durch verschiedenste Ursachen kann die bakterielle Besiedlung des Darms ins Ungleichgewicht geraten und ihre notwendigen Aufgaben nicht mehr richtig erledigen. Dann können sich Krankheitserreger ungehindert vermehren und zu Entzündungen führen. Verlaufen solche Entzündungen chronisch, kann ein „Leaky Gut“ entstehen. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet „durchlässiger Darm“. Auch nicht diagnostizierte Nahrungsmittelunverträglichkeiten und chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn können die Darmschleimhaut schädigen und durchlässig machen.

Die Folge: Stoffwechselprodukte, unverdaute Nahrungsbestandteile, Bakterien und Giftstoffe können über die geschädigte Darmschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen. Entzündungen und unterschiedlichste Beschwerden werden im Organismus hervorgerufen.

Gezieltes Gegensteuern

So sorgfältig wie man auf sein Äußeres Acht gibt, sollte man auch sein Körperinneres pflegen. Jeder Mensch kann seine Gesundheit beeinflussen. Neben Ernährung und Sport leistet eine Darmsanierung einen wichtigen Beitrag zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität. Mit der 100-Tage-Kur ceravital 100 kann man sein Verdauungssystem wieder auf Vordermann bringen – und zwar Zuhause.

Darmreinigungen mit strengen Diätvorschriften wie etwa Fasten oder Methoden die zu Dauersitzungen im Bad führen, sind unangenehm und benötigen häufig die Betreuung durch einen Therapeuten. Die 100-Tage-Kur von cerascreen ist ein optimal aufeinander abgestimmtes Komponentensystem zur Reinigung und Regeneration des Darms, das problemlos in den Berufsalltag integriert werden kann und keine besonderen Apparaturen oder die Betreuung durch einen Therapeuten benötigt. Ceravital 100 verspricht eine einfache Durchführung mit großer Wirkung.

Die Kur ist in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase wird eine schonende Darmreinigung durchgeführt. In der zweiten Phase folgt die Regenerierung der Darmschleimhaut und der Darmflora. Für bestmögliche Ergebnisse wird die Kur durch eine individuell optimierte Ernährung ergänzt, die vorher durch den cerascreen Basic Test ermittelt wurde.

Die wohldosierten Bestandteile der Kur werden mehrmals täglich eingenommen und reinigen und sanieren den Darm sanft und nachhaltig. Sie verbessern einerseits die Vitalstoffversorgung des Körpers und die Verdauung, andererseits unterstützen sie die Reinigung und verbessern das Darmmilieu. Die Gabe darmfreundlicher Bakterienkulturen, sog. Probiotika, kann im Darm auf vielfältige Weise ihre gesundheitsförderlichen Wirkungen entfalten.

Sie bringen die Darmflora wieder ins Gleichgewicht und können die Ausbreitung unerwünschter Bakterien verringern, indem sie mit Krankheitserregern um Nährstoffe konkurrieren. Ebenso verbessern sie die Barrierefunktion der Darmschleimhaut und unterstützen das körpereigene Abwehrsystem. Durch eine ausbalancierte Darmflora wird schließlich die Verdauung verbessert und Blähungen oder Verstopfung treten weniger auf.

Leiden Sie unter Verdauungsbeschwerden? Möchten Sie mit einer Darmsanierung in eine gesündere Ernährungs- und Lebensweise einsteigen? Betreiben Sie Leistungssport und wollen ihre Gesamtkonstitution verbessern? Möchten Sie vitaler werden? Leiden Sie an entzündlichen Beschwerden wie Rheuma? Sind Sie Allergiker oder haben Sie Nahrungsmittelunverträglichkeiten? Sind Sie häufig ausgelaugt? Die Gründe für eine Darmsanierung können sehr unterschiedlich sein. Die Auswirkungen sind immer dieselben: Wenn sich der Zustand des Darms verbessert, fühlt man sich insgesamt gesünder und leistungsfähiger, da der Darm mit allen Organen in Verbindung steht.

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