Ein Testosteron-Spiegel im Normalbereich erleichtert das Abnehmen!


Abnehmen, Abnehmen, Abnehmen – wie oft haben wir das schon gehört und vor allem versucht? Wie oft sind wir gescheitert? Das sogenannte Schönheitsideal 90:60:90 – wer erfüllt das schon?

Übergewicht ist eine große Belastung, es verkürzt nicht nur das Leben, sondern geht auch oft mit Diskriminierungen einher. Als Folge von Übergewicht können weitere Erkrankungen auftreten. Zu denen zählen unter anderem die Blutzuckerkrankheit Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs [1].

Bei Diäten kommt es im Idealfall zunächst zu dem erhofften Gewichtsverlust. Doch kann dieser oftmals nicht gehalten werden. Der sogenannte „Jo-Jo-Effekt“ tritt auf und im schlimmsten Fall hat man anschließend ein höheres Gewicht als vorher. Aufgrund dessen empfiehlt es sich Hilfe beim Abnehmen zu suchen, um qualifizierte und wissenschaftlich-basierte Tipps zu erhalten, wie das Gewicht dauerhaft reduziert werden kann.

Besonders wichtig im Gewichtsmanagement ist die Nährstoffzufuhr. Mangelerscheinungen aufgrund von Mineral- oder Vitamindefiziten sollten vermieden werden, damit der Körper gesund abnehmen kann.

Verschiedenste Studien beschäftigen sich mit einem weiteren Bereich, der beim Thema Abnehmen eine Rolle spielt: Den Hormonen. Hormone im Allgemeinen sind Signal- und Botenstoffe, die für die Regulation verschiedener Körperfunktionen verantwortlich sind. Das Testosteron zählt zu den Steroidhormonen. Es wirkt aufbauend (anabol) im Körper. Dieses Hormon ist bekannter Weise für die Sexualfunktion des Mannes verantwortlich. So sorgt es beispielsweise für die sexuelle Lust (Libido), Spermienbildung und Hodengröße. Jedoch weisen auch Frauen einen geringen Spiegel an Testosteron auf [2]. Denn das Steroidhormon hat ebenfalls eine große Bedeutung in der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen. Beim Proteinstoffwechsel sorgt das Testosteron für die Bildung der Proteine aus den verschiedenen Aminosäuren. Aufgrund dessen wird dem Steroidhormon Funktionen im Muskelwachstum zugeschrieben. Weiterhin sorgt das Testosteron im Kohlenhydratstoffwechsel für die bessere Verwertung von Zucker (Glucose) aus der Nahrung. Im Fettstoffwechsel werden durch das Hormon die Fettsäuren besser zur Energiegewinnung herangezogen [1].

Leider weisen besonders Übergewichtige häufig einen Testosteron-Mangel auf. Mit steigendem Übergewicht steigt das Risiko eines Mangels auf bis zu 75% an. Studien zeigen, dass durch eine Hormontherapie bei Testosteron-Mangel-Patienten, egal bei welchem Grad des Übergewichts, eine Gewichtsreduktion ohne den bekannten Jo-Jo-Effekt erfolgt. Neben der Reduzierung des Gewichts wurde weiter eine Verkleinerung des Hüftumfanges festgestellt [3-6].

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass bei einem Testosteron-Mangel eine erhöhte Zufuhr des Hormons sinnvoll ist, um das Übergewicht zu managen. Jedoch ist von einer Einnahme von Testosteron-Präparaten (Supplementierung), auf Verdacht hin, abzuraten. Durch willkürliche Supplementierung kann es zu einem Überschuss kommen. Der Hormonhaushalt reagiert sehr sensibel auf Schwankungen, weshalb ein Überschuss eines einzelnen Hormons, weitere Unstimmigkeiten des Gesamtsystems zur Folge hat. Derzeit wird ein Zusammenhang zwischen einem Testosteron-Überschuss mit beispielsweise Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall diskutiert. Um eine Fehlsupplementierung zu vermeiden, bietet cerascreen® Ihnen einen Testosteron-Test an, mit dem Ihr persönlicher Testosteron-Spiegel getestet werden kann. Jetzt teilen:

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Literatur

1 Traish, A. (2014). Testosterone and weight loss: the evidence. Current Opinion in Endocrinology, Diabetes and Obesity. 21: 313-322.

2 Heinrich et al. (2014). Biochemie und Pathobiochemie (9. Auflage). Berlin Heidelberg: Springer-Verlag.

3 Saad et al. (2013). Long-term treatment of hypogonadal men with testosterone produces substantial and sustained weight loss. Obesity (Silver Spring). 21:1975 – 1981.

4 Haider et al. (2014). Effects of long-term testosterone therapy on patients with ‘diabesity’: results of observational studies of pooled analyses in obese hypogonadal men with type 2 diabetes. International Journal of Endocrinology.2014: 683515.

5 Haider et al. (2014). Reductions of weight and waist size in 362 hypogonadal men with obesity grades I to III under long-term treatment with testosterone undecanoate (TU): observational data from two registry studies. Endocrinology Review. 35:SUN-0895.

6 Yassin & Doros (2013). Testosterone therapy in hypogonadal men results in sustained and clinically meaningful weight loss. Clinical Obesety. 3:73 – 83.

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