Fasten – Aber richtig!


Morgen ist Aschermittwoch und mit ihm der Beginn der Fastenzeit! Diese beschreibt den 40-tägigen Zeitraum zwischen Aschermittwoch und Ostern, in der sich ursprünglich auf das große Essen an Ostern vorbereitet werden sollte. Wenn auch Sie ab morgen mit dem Fasten anfangen möchten, müssen Sie nicht unbedingt radikal auf jegliche feste Ernährung verzichten. Wir zeigen Ihnen im folgenden Artikel einige Möglichkeiten für Ihr persönliches Fasten.

Heilfasten
Das sogenannte Heilfasten nach Buchinger ist die „extreme“ Form des Fastens bei der komplett auf feste Nahrung verzichtet wird. Dabei ist es besonders wichtig ausreichend zu trinken. Stilles Wasser und Kräutertees eignen sich besonders gut um den Wasserhaushalt aufrecht zu erhalten. Erlaubt sind Gemüsebrühe und stark verdünnte Säfte, die insgesamt nicht mehr als 500 Kilokalorien liefern sollten. Es ist sehr unterschiedlich wie der Körper auf das Fasten reagiert. Da es aber sehr häufig zu Schwindel- und Schwächegefühlen kommt, lässt sich dieses Fasten nicht einfach so in den normalen Alltag integrieren.

Sie können durchatmen: Denn in der 40-tägigen Fastenzeit ist es nicht üblich voll und ganz auf Nahrung zu verzichten. 40 Tage wären auch viel zu lang und würden zu zahlreichen Mangelzuständen führen! Weit häufiger kommt es zu der Entscheidung 7 Wochen auf ein bestimmtes Produkt zu verzichten. Fleisch – oder allgemein tierische Produkte, Süßigkeiten, Alkohol oder auch der Verzicht des Rauchens sind gern gesehen. Und mal ehrlich: Wäre es nicht perfekt, wenn man nach den 40 Tagen gar nicht mehr zur Zigarette greifen würde?!

Fasten und Abnehmen
Wollen Sie ein paar Kilos verlieren? Auch dafür eignet sich die Fastenzeit! Besonders der Verzicht auf Alkohol ist effizienter als so manch einer denkt. Ein Glas Sekt oder ein Bier sind schnell getrunken. Aber wüssten Sie, dass in einem Gramm Alkohol fast doppelt so viele Kalorien stecken wie in einem Gramm Zucker? Dazu kommen auch noch die Kalorien die in Form von Zucker im Getränk stecken. Außerdem hemmt Alkohol den Fettabbau im Körper und sorgt für zusätzlichen Appetit. Der Verzicht auf Alkohol ist demnach eine super Möglichkeit das ein oder andere Kilo zu verlieren.

Verzicht auf Süßigkeiten
Eine Challenge gegen sich selbst stellt auf jeden Fall der 40-tägige Verzicht auf Süßigkeiten dar. Besonders für echte Naschkatzen ist der komplette Verzicht eine echte Grenzerfahrung. Wichtig: Setzen Sie sich erreichbare Ziele und schränken Sie vielleicht den Konsum von Süßem erstmal ein, bevor Sie komplett darauf verzichten. Ein kompletter Verzicht auf Süßigkeiten - besonders bei einer Diät - ist sogar eher schlechter zu bewerten als eine Verringerung des Konsums. Wenn man zum Beispiel bewusst auf Schokolade verzichtet, obwohl man zum absoluten Schokoladen-Liebhaber gehört, dann rückt der Gedanke an Schokolade nach einigen Tagen immer präsenter in die Gedanken, bis man ihm nicht mehr nachgeben kann. Dies Endet nicht selten in einem regelrechten Schokoladenmassaker in dem mehr Schokolade gegessen wird als üblich. Gönnen Sie sich lieber mal was! Nach einem anstrengenden Tag können Sie sich gern mal etwas Schokolade gönnen und diese bewusst genießen. Achten Sie darauf die Schokolade langsam zu essen und im Mund schmelzen zu lassen. Schalten Sie Nebengeräusche wie den Fernseher aus. In diesem Moment gibt es nur Sie und die Schokolade ;).

Unser Fazit
Wir finden: Die 40-tägige Fastenzeit ist eine super Möglichkeit um sich mal an was Neuem auszuprobieren. Vielleicht machen auch Sie sich mal zu einem 40-tägigen Vegetarier oder sogar Veganer! Auch für das Abschaffen von lästigen Angewohnheiten wie dem Rauchen oder dem Konsum von Alkohol ist die Fastenzeit eine großartige Chance.

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