Glutenunverträglichkeit - weltweit ein Thema


Gluten, das sogenannte Klebereiweiß, welches in erster Linie durch die Nahrungsaufnahme in unseren Körper gelangt, löst bei vielen Menschen Beschwerden im Verdauungstrakt aus. Dabei geht die Bandbreite von leichtem Völlegefühl oder Blähungen bis hin zu lebensbedrohlichen Symptomen wie starkem Durchfall, Erbrechen und deutlichem Gewichtsverlust. In letzterem Fall handelt es sich eher um eine Zöliakie, die in der Regel große Einschränkungen der Ernährung nach sich zieht. Daher sollte diese Diagnose unbedingt von einem Facharzt abgeklärt werden.

In fast allen Getreidesorten außer Mais, Reis, Hirse, Quinoa, Amaranth und Hafer ist Gluten enthalten. Bei Hafer ist jedoch speziell für Zöliakie-Patienten Vorsicht geboten! Denn Hafer kann mit Gluten kontaminiert sein, das aus umliegenden Getreidefeldern mit dem Wind herangetragen wird und haften bleibt. Wenn Sie wissen möchten, in welchen alltäglichen Nahrungsprodukten Gluten enthalten ist, dann schauen Sie in unserer Gluten-Nahrungsmittel-Listenach. Denn der Verursacher der Beschwerden ist in zahlreichen Produkten, wie z.B. Fertigsuppen, Saucen, Kakaogetränken, Joghurts oder Tiefkühlpizzen verarbeitet.

Das Thema bewegt nicht nur in Deutschland, sondern ebenfalls in Australien, Südafrika, USA, Skandinavien und Teilen Asiens, die Menschen. Wie Sie der nachfolgenden Grafik entnehmen können, nimmt die Bedeutung seit zehn Jahren stetig zu. Dabei ist das Thema in Deutschland längst nicht so populär wie beispielsweise in den USA oder Australien. Zur besseren Vergleichbarkeit sind “Lactose“ und “Fructose“ mit in die Auswertung aufgenommen, die sich, weltweit betrachtet, beide konstant auf einem niedrigeren Niveau befinden. Schaut man sich hingegen die Laktose nur im deutschsprachigen Raum an, so hat auch diese Ernährungsproblematik an Bedeutung gewonnen. Zahlen zu Gluten im deutschsprachigen Raum fehlen allerdings bis dato.

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