Großes Frühstück = schmale Taille?


Sind die Zeiten einer halben Grapefruit zum Frühstück vorbei? Eine Gruppe von Wissenschaftlern behauptet, dass ein kalorienreiches Frühstück dabei helfen könnte abzunehmen und vor Diabetes und Bluthochdruck schützt.

Die Forscher teilten 93 stark übergewichtige Frauen in zwei Gruppen. Jede Gruppe konsumierte täglich 1400kcal für 12 Wochen. Die erste Gruppe aß 700kcal zum Frühstück, 500 zu Mittag und 200 zum Abendessen. Die zweite Gruppe verzehrte 200kcal zum Frühstück, 500 zu Mittag und 700 zu Abendessen.

Am Ende der Studie hatten die Teilnehmerinnen der „Großes Frühstück“-Gruppe durchschnittlich 17,8 Pfund und 7,6 cm Bauchumfang verloren. Verglichen dazu verlor die „Großes Abendessen“-Gruppe im Mittel 7,3 Pfund und nur 3,5 cm Bauchumfang. Die „Großes Frühstück“-Gruppe zeigte außerdem eine signifikant größere Senkung der Insulin-, Glukose- und Triglycerid-Level.

„Morgens wie ein König“, das haben viele von uns schon öfter gehört. Diese Studie zeigt nun, dass ein großes Frühstück möglicherweise wirklich hilft etwas für seine Gesundheit zu tun. Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass das Timing der Mahlzeiten ebenso wichtig sein kann wie das, was auf den Teller kommt.

Wann man isst, ist also genauso wichtig wie was man ist? Vielleicht. Diese Studie weist darauf hin. Allerdings handelt es sich um eine relative kleine Studie (93 Frauen), die nach 12 Wochen beendet wurde. Langzeiteffekte oder die Wirkung auf Männer müssen mit größeren Interventionen untersucht werden, um die Effekte zu belegen.

In der Zwischenzeit ist ein großes Frühstück eine gute Art in den Tag zu starten. Insbesondere Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Früchte, Müsli, Vollkornprodukte halten lange satt und lassen kleine Snacks vor dem Mittagessen weniger verlockend aussehen. Wer morgens keinen großen Appetit verspürt, könnte einen Smoothie versuchen.

Die Studie wurde in dem Journal „Obesity“ publiziert.

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