Hitzewallungen – Da hilft nur noch die Feuerwehr!


Hitzewallungen treten vornehmlich bei Frauen während der hormonellen Umstellung auf. Die aufsteigende Hitze ist Teil der Wechseljahre und zeigt eine neue Lebensphase an. Dabei haben Frauen das Gefühl, dass eine Welle von Hitze vom Brust- und Halsbereich bis zum Kopf aufsteigt, was ihr auch die gleichnamige Bezeichnung gab. Dieser Zustand tritt plötzlich und unvermittelt auf und kann von Rötungen der Haut begleitet sein. Jede Frau empfindet Hitzewallungen auf andere Art. Einige Frauen schwitzen stark, die Herzfrequenz erhöht sich. Nach einigen Minuten ist der Spuk vorbei, tritt jedoch bis zu 40 Mal am Tag auf. Weniger bekannt ist, dass eine Hitzewallung auch bei einer Nahrungsmittelallergie auftreten kann.

Wer ist betroffen?

Von der Hitzewallung in den Wechseljahren sind die meisten Frauen betroffen. Anders hingegen sieht es bei der Nahrungsmittelallergie und dem Symptom der Hitzewallungen nach dem Verzehr aus. Von ihr kann im Grunde jeder Mensch betroffen sein. Menschen, die unter einer bestimmten Nahrungsmittelallergie leiden, zeigen häufig auch mehrere Symptome bei unterschiedlichen Lebensmitteln. Eine Allergie zeigt die erworbene Überempfindlichkeit des Körpers auf bestimmte Stoffe an. Sie wird durch den Kontakt mit dem auslösenden Stoff verursacht. Der Körper bildet daraufhin Antikörper und reagiert bei erneutem Kontakt allergisch wie Hautreaktionen, Magenbeschwerden oder auch Hitzewallungen.

Verschiedene Ursachen

Ferner kann auch ein Mangel am Gelbkörperhormon (Progesteronmangel) oder aber der Testosteronmangel ursächlich für Hitzewallungen sein. Progesteron ist ein Sexualhormon, das während der Wechseljahre im Körper reduziert wird. In beiden Fällen können Sie als Betroffene meist nur abwarten, bis diese Phase vorüber ist. Nur regelmäßig erfrischende Duschen geben ein angenehmes Körpergefühl und lassen die Hitzewallung für einen Moment vergessen.

Beim Östrogenmangel dagegen ist die Wärmeregulation des Organismus gestört. Für eine konstante Körpertemperatur ist Östrogen notwendig. Bei einem Mangel an Östrogen erweitert das Nervensystem die Hautgefäße, so kann Wärme abgegeben werden.

Wenn Sie jedoch nicht im Alter für die Menopause sind, liegt den Hitzewallungen eventuell eine Nahrungsmittelallergie zugrunde. In einem solchen Fall gilt es, herauszufinden, auf welchen Stoff Ihr Körper reagiert. Mit einem Basic Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit erhalten Sie klare Antworten, die Ihnen die Grundlage für einen neuen Ernährungsplan geben.

Weitreichende Folgen

Insbesondere, wenn die Hitzewallungen mit Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit in Verbindung stehen, sollten Sie an eine Nahrungsmittelallergie denken. In der Folge kann es dabei zu Eisenmangel oder entzündlichen Prozessen des Magen-Darm-Trakts kommen. Wer bereits an einer Nahrungsmittelallergie leidet, verträgt meist auch weitere Stoffe nicht. Sie können also den Symptomen Schritt für Schritt auf den Grund gehen und Hautrötungen, Juckreiz oder Hitzewallungen endgültig loswerden. Als Grundlage zur Ursachenfindung dient der jeweilige Test. Die Ergebnisse eines solchen Testes sind die Basis für Nahrungsergänzungsmittel wie einem Protein-Mix, der individuell für Sie zusammengestellt wird.

Nahrungsmittelallergie oder Menopause?

Hitzewallungen können bei Frauen auch schon im Alter von Mitte 30 oder 40 auftreten. Sollte dies im Zusammenhang mit den Wechseljahren zusammenhängen, sind Entspannungstechniken wie Yoga hilfreich. Lernen Sie mit der neuen Lebenssituation umzugehen, anstatt die Hitzewallungen wie eine Krankheit anzunehmen. Dieser Prozess ist vollkommen natürlich und ein entspannendes Fußbad entspannt Sie sicherlich in den schlimmsten Momenten.

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