Jod in der Schwangerschaft- für ein neues gesundes Leben!


Die Sehnsucht nach einem eigenen Kind und eines Tages Mutter zu werden, ist für viele Frauen einer der größten Wünsche. Doch dieser Wunsch beinhaltet viel Pflichtbewusstsein. Während der Schwangerschaft ist man einerseits für sein eigenes und andererseits für das Wohlergehen des ungeborenen Sprösslings verantwortlich. Damit sich das Baby im Bauch prächtig entwickeln kann, ist neben der Aufnahme zahlreicher Stoffe wie beispielsweise Folsäure die Zufuhr des Spurenelements Jod von wichtiger Bedeutung. 

                              Baby

Was ist Jod?

Jod gehört zu den Spurenelementen und muss über die Nahrung zugeführt werden.
Seine wichtigste Aufgabe ist die Produktion der Schilddrüsenhormone Trijodthyronin und Thyroxin. Diese beiden Hormone sind zuständig für die Proteinsynthese, zahlreiche Stoffwechselprozesse und die Entwicklung von Organen. Ein Jodmangel und ein Jodüberschuss können daher verheerende Folgen mit sich bringen. 
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Wieso Jod vor und in der Schwangerschaft?

Während der Schwangerschaft ist nicht nur der Körper der Mutter von einem ausreichenden Jodspiegel abhängig, sondern auch die Entwicklung des Kindes hängt sehr stark davon ab.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der Bedarf an Jod für 19 bis 51- jährige bei 200 µg/Tag. Eine ausreichende Jodzufuhr sollte schon vor der Planung einer Schwangerschaft gewährleistet sein, da ein Mangel Unfruchtbarkeit zur Folge hat. Heutzutage besteht jedoch in der Jodaufnahme ein Defizit von 60-80 µg/Tag. Somit ist eine optimale Jodversorgung für den Beginn der Schwangerschaft erforderlich.

Weshalb ist der Jodbedarf in der Schwangerschaft erhöht?

In der Schwangerschaft steigt der Bedarf auf 230 µg / Tag, da über den Urin viel Jod ausgeschieden wird. Außerdem speichert der Fötus ab der zehnten bis zur zwölften Schwangerschaftswoche Jod aufgrund der Tatsache, dass ab der 14. Woche seine Schilddrüse anfängt zu arbeiten.
Die Plazenta ist nicht durchlässig für Schilddrüsenhormone. Deswegen muss das Kind diese selbst zur Entwicklung des Zentralnervensystems und zur Körperreifung produzieren.

                    Kind 

Was sind die Folgen eines Jodmangels?

Die unzureichende Aufnahme von Jod führt sowohl bei der Mutter als auch bei dem Kind zu Komplikationen.
Beide können an einem Struma (einer Knotenbildung der Schilddrüse) erkranken. Bei der Mutter können Mangelerscheinungen wie Schluckbeschwerden, eine verminderte Leistungsfähigkeit, Depressionen, Müdigkeit, Hörprobleme und Konzentrationsstörungen auftreten. In schweren Fällen kann es zu einer Fehl-, Früh- oder auch Totgeburt kommen.
Das ungeborene Kind wird in seiner körperlichen Entwicklung und Gehirnreife beeinträchtigt, die sich auf sein Leben nach der Geburt stark auswirken.

Wie beuge ich einen Mangel vor?

Um all diese Folgen zu vermeiden, muss der empfohlene Tagesbedarf an Jod erreicht werden.
Zu einer jodhaltigen Ernährung gehört der Verzehr von Seefischen ein- bis zweimal die Woche, jodiertes Speisesalz, Blattgemüse, Nüsse, Brokkoli und Pilze dazu. 

                  Seefisch

                    Blattgemüse

 

 

Lebensmittel

Jodgehalt µg/100g

Jodiertes Speisesalz

1500-2500

Algen

461

Kabeljau

243,8

Schellfisch

195,9

Seelachs

183,6

Hering

47

Champignons

21,6

Brokkoli

15

Erdnüsse

13

Spinat

16


Nach ärztlicher Absprache können auch 100-150 µg/Tag Jod mittels Tabletten supplementiert werden.
Allerdings sollte man ebenfalls berücksichtigen, dass man mit seiner Jodzufuhr nicht übertreiben sollte. Ein Überschuss ist zwar schwer zu erreichen, aber er wirkt sich wie ein Mangel ebenfalls negativ aus.
Daher Vorsicht bei der Dosierung: Die Gesundheit zweier wertvoller Leben soll geschützt werden!

Zusammenfassung

  • Jod übernimmt wichtige Stoffwechselaufgaben
  • Jodbedarf vor und während der Schwangerschaft ausreichend decken
  • in der Schwangerschaft ist der Bedarf erhöht
  • bei einem Jodmangel in der Schwangerschaft sind Mutter und Kind Risiken ausgesetzt
  • eventuell muss eine Supplementierung in Erwägung gezogen werden

 

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Ein Jodmangel in der Schwangerschaft ist ein ernstzunehmendes Thema. Sowohl die Gesundheit der Mutter als auch des Kindes sind von den Risiken betroffen.

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Quellen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23992400

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28627204

http://www.rund-ums-baby.de/jod.htm

http://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod/

http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2014/15/ausreichend_jod_und_folsaeure_sind_wichtig_fuer_schwangere_und_stillende_frauen-190487.html

Remer T, Johner SA, Gartner R, Thamm M, Kriener E: Jodmangel im Säuglingsalter – ein Risiko für die kognitive Entwicklung. Dtsch Med Wochenschr 2010;135:1551–6

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Jod, Folsäure und Schwangerschaft – Ratschläge für Ärzte. Februar 2006

Max Rubner-Institut (Hrsg) (2008): National Verzehrsstudie II. Ergebnisbericht, Teil 2. Karlsruhe, S. 138f

Jahreis G, Leiterer M, Fechner A: Jodmangelprophylaxe durch richtige Ernährung. Präv Gesundheitsf 2, 179-183, 2007

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