Laktoseintoleranz: Welche Milch-Alternativen gibt es?


Bei einer Laktoseintoleranz kann der Körper den natürlichen Zucker in der Milch nicht aufbrechen. Der unverdaute Milchzucker gelangt in die tieferen Darmabschnitte und sorgt dort für Probleme: Bauchschmerzen, Blähungen und Druckgefühle sind nur einige der Beschwerden. Die einzige Art dies zu vermeiden ist der Verzicht auf laktosehaltige Milch. Der Umstieg auf laktosefreie Milch ist dann meist die erste Wahl.

Doch nicht nur Laktoseintolerante auch Milchallergiker, Veganer, Gesundheitsbewusste und Menschen, die die Milchindustrie kritisch betrachten, interessieren sich für Milchalternativen. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe Milchfreie „Milch“. Ein Überblick:

Soja

Sojamilch ist quasi das „Original“ unter den Milchalternativen. Sie war die erste Milchalternative im Supermarkt. Mittlerweile gibt es auch „Sahne“, „Käse“ und Puddings auf Sojabasis. Außerdem ist es die einige Milchalternative mit einem ähnlich hohen Proteingehalt wie Kuhmilch. Die meisten Hersteller reichern ihre Sojamilch zudem mit Vitamin D, Vitamin B12 und Calcium an. Je nach Marke kann Sojamilch holzig bis extrem süß schmecken. Am besten man probiert sich einmal durchs Regal.

Mandel

Mittlerweile ist Mandelmilch fast beliebter als Sojamilch. Einerseits weil viele Menschen allergisch auf Soja reagieren, andererseits weil Mandelmilch unglaublich lecker schmeckt. Obwohl Mandeln selbst nicht gerade kalorienarm sind, ist Mandelmilch außerdem eine der kalorienärmsten Milchgetränke. Es kommt natürlich auf die Marke drauf an, denn einige Sorten stecken voller Zucker. Wie Sojamilch sind viele Mandelgetränke mit Vitamin D, Vitamin B12 und Calcium angereichert. Allerdings steckt in Mandelmilch im Vergleich zur Kuhmilch oder Sojamilch viel weniger Protein, gerade mal 1 Gramm pro Tasse.

Wer sich für Mandelmilch entscheidet, sollte darauf achten eine zuckerarme Variante zu kaufen.

Hafer

Wer keine Nüsse oder Samen verträgt oder wem Soja nicht schmeckt, für den könnte Hafermilch die Antwort sein. Hafermilch schmeckt mild und angenehm, man schmeckt aber definitiv raus, dass es sich um Getreide handelt. Hafer punktet jedoch durch seinen hohen Ballaststoffanteil. Zusätzlich punktet Hafer durch seinen relativ hohen Proteingehalt.

Reis

Reis ist DIE Alternative für alle Allergiker. Denn Reis ist hypoallergen und sollte von jedem vertragen werden. Doch Reis ist auch reich an Kohlenhydraten und hat nicht wirklich eine milchig-cremige Konsistenz, sondern ist ziemlich wässrig. Von allen Milchalternativen hat Reismilch zudem das schlechteste Nährwert-Profil.

Kokosnuss

“Kokosnuss-Milchgetränk” darf man nicht verwechseln mit der fettig-cremigen Kokosmilch aus der Dose bzw. Dem Tetrapack. Kokosnuss-Milchgetränk wird hergestellt, indem Kokosnusscreme mit Wasser gemischt wird. Vorteil: Lecker cremiger Kokosnussgeschmack, keine Kohlenhydrate und voller mittelkettiger Fettsäuren, die der Körper lieber zur Energiebereitstellung nutzt als Körperfett zu speichern. Nachteil: Schmeckt wirklich kein bisschen wie „richtige“ Milch, sondern stark nach Kokosnuss. Im Gegensatz zu den anderen Milchalternativen enthält dieses Getränk keinerlei Ballaststoffe und so gut wie keine Proteine.

cerascreen bietet Gesundheits-Diagnostik, -Beratung und -Versorgung aus einer Hand. Dafür bieten wir Ihnen einfach, bequeme und schnelle Proben-Rücksende-Tests an v.a. im Bereich Vitamin D, Histamin, Laktoseintoleranz, Lebensmittelunverträglichkeit und Allergietests. Basierend auf diesen Tests stellt cerascreen jedem Kunden einen individuellen Ergebnisbericht zusammen, der die Ergebnisse verständlich erklärt.

0 Kommentare

  • Keine Kommentare vorhanden

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen