Lebensmittelallergien und Lebensmittelunverträglichkeiten


Allergien werden heutzutage mit Recht als „Volkskrankheit“ bezeichnet. Dies liegt unter anderem daran, dass allergische Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten immer mehr zugenommen haben. Ein exaktes Erklärungsmodell gibt es bisher nicht.
Allerdings werden Gründe spekuliert. So werden beispielsweise verschiedene Aspekte unseres „westlichen Lebensstils“, als Auslöser einer Allergie diskutiert. Ein Hinweis für diese Hypothese fand sich nach der Wiedervereinigung von Deutschland. Man stellte fest, dass die neuen Bundesländer eine wesentlich geringere Häufigkeit von allergischen Erkrankungen aufwiesen, als in den westdeutschen Bundesländern. Mittlerweile hat sich mit der Anpassung an den westlichen Lebensstil jedoch die Häufigkeit von Allergien im Ost-West-Vergleich angeglichen.

Die Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring des Robert-Koch-Instituts veröffentlichte 2013 eine Studie zur Häufigkeit des Auftretens einer Allergie in Deutschland. Heraus kam, dass 30% der Erwachsenen mindestens eine Allergie ärztlich diagnostiziert wurden.
Es wurden Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis (entzündliche Hautallergie), Urtikaria (Nesselsucht), Kontaktausschläge, Nahrungsmittelallergien und Insektengiftallergien untersucht.
Generell haben mehr Frauen als Männer eine Allergiediagnose in der Studie angegeben. Besonders betroffen von einer Allergie sind zudem Erwachsene zwischen 18 und 49 Jahren. Weiterhin wurde ermittelt, dass es im Schnitt eine Zunahme an Allergien in Deutschland gibt. Das Erschreckende – lediglich 40% der in Deutschland lebenden Erwachsenen wurden im Laufe des Lebens auf eine Allergie getestet. Dies bedeutet, dass 60% der Deutschen nicht wissen, ob sie eine Allergie haben oder nicht.
Die meisten würden ihre Symptome wahrscheinlich nicht mal einer Allergie zuordnen, da diese vielfältig sein können. Es geht dabei von Hautausschlag, über Kopfschmerzen bis hin zu Atemnot und einem allergischen Schock (anaphylaktischer Schock) (1).  

Allergie

Allergien sind krankmachende Überempfindlichkeiten gegenüber hauptsächlich körperfremder Stoffe. Eine Nahrungsmittelallergie ist somit eine unnormal auftretende Reaktion des Immunsystems auf ein Nahrungsmittel beziehungsweise einen Inhaltsstoff (Antigen) des Nahrungsmittels.
Diese Abwehrreaktion besteht darin, dass es zu einer Bildung von Antikörper kommt. Dabei werden Substanzen wie beispielsweise Histamin freigesetzt, die für die typischen Allergiesymptome sorgen.
Man unterscheidet bei Allergien zwischen dem Sofort-Typ und dem Spät-Typ. Beim Sofort-Typ treten die Symptome innerhalb von 10 – 20 Minuten nach Kontakt mit dem Antigen auf. Bei Allergien mit dem Spät-Typ können die Symptome erst nach 6 – 24 Stunden auftreten.

Nahrungsmittelallergien werden überwiegend durch Immunglobuline der Klasse E (IgE) vermittelt. Immunglobuline sind chemisch betrachtet Eiweißmoleküle. Sie reagieren spezifisch mit einem Stoff und sind exakt im Blut nachweisbar. Vorzugsweise werden diese Immunglobuline gebildet, um in den Körper eindringende Organismen (Würmer oder Parasiten) direkt an der Stelle des Eindringens zu bekämpfen.
Moderne Labormethoden machen es heute möglich, dass aus der Blutuntersuchung ermittelt werden kann, gegen welche Nahrungsmittel der Körper sensibilisiert ist, also bereits Antikörper gebildet hat.

An einer Allergie erkranken überwiegend Personen, die genetisch Vorbelastet sind (genetische Disposition). Dies bedeutet, dass die Empfindlichkeit eine Allergie zu erwerben erblich bedingt ist. Dabei wird lediglich die Disposition vererbt und nicht die Allergie gegen ein bestimmtes Allergen. Das heißt, wenn ein Elternteil beispielsweise eine Pollenallergie hat, kann dies beim Kind durch die erbliche Veranlagung zu einer Bananenallergie führen. Zudem kann sich durch eine Vermeidung des Allergens von ca. 2 – 3 Jahren wieder eine Toleranz gegenüber dem vorher auslösenden Inhaltsstoff einstellen. Bei Nuss- oder Fischallergien tritt dieser Effekt sehr selten auf. Kuhmilchallergien gehen zu 90% wieder zurück. So weisen beispielsweise Kinder mit einer Kuhmilchallergie diese im Erwachsenenalter nicht mehr auf. Dies geschieht dadurch, dass sich das betroffene Körperorgan, zum Beispiel der Magen-Darm-Trakt, mit zunehmenden Alter verändern kann und nach der Zeit das Lungensystem von der Allergie betroffen ist. Auch das Allergen kann sich von der Kuhmilch zu Gräserpollen verändern, sodass keine Allergie mehr gegen Kuhmilch, sondern stattdessen gegen Gräserpollen besteht (2).  

Unverträglichkeit

Die Unverträglichkeit ist mit einer Allergie nicht gleichzusetzen, obwohl sie im alltäglichen Sprachgebrauch oft im gleichen Sinne verwendet werden. So ist medizinisch gesehen ein großer Unterschied zwischen Allergie und Unverträglichkeit.
Bei einer Allergie kommt es wie oben bereits erwähnt zu einer Überreaktion des Immunsystems auf einen Inhaltsstoff. Der Körper merkt sich diese Reaktion und reagiert bei erneutem Verzehr, oftmals schon bei Spuren dieses Lebensmittels, mit einer allergischen Antwort.
Bei einer Unverträglichkeit ist dies nicht so. Hier kann meist eine geringe Menge des Lebensmittels gegessen werden, ohne dass Symptome auftreten. Ein Beispiel für eine Unverträglichkeit ist die Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz). Bei dieser liegt ein Mangel an dem Enzym Laktase vor, welches den Milchzucker normalerweise in für den Körper verwertbare Bestandteile spaltet. Geringe Mengen sind oftmals nicht das Problem, erst wenn die vorhandenen Enzyme nicht mehr ausreichen, kommt es zu den typischen Symptomen wie Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen.

Die Diagnostik von Unverträglichkeiten lies die Wissenschaftler bereits 1970 eine entscheidende Entdeckung machen. Sie fanden heraus, dass bei Immunglobuline der Klasse G4, ebenfalls wie bei den IgE-Antikörpern, Histamin freigesetzt wird (3).
Weiterhin entdeckte man einen möglichen Zusammenhang zwischen IgG4-Antikörpern und einer entzündungsfördernden Wirkung. Aufgrund dessen kam die Frage auf, ob IgG4 ebenfalls ein Hinweis für eine Allergie oder Unverträglichkeit sein kann.
Bei der Untersuchung von IgG4-Antikörpern in Bezug auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird angenommen, dass die positiv getesteten Lebensmittel als sogenannte Triggerfaktoren fungieren. Triggerfaktoren sind Auslösefaktoren für Krankheitszeichen oder Erkrankungen. Für unterschiedlichste Krankheiten und Symptome wurden die IgG4-Antikörper gemessen, um eine mögliche Ursache zu finden. So findet man beispielsweise Zusammenhänge zwischen IgG4-spezifischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Migräne oder chronischen Darmerkrankungen (4).  

Ursachen einer Allergie

Neben der oben beschriebenen Hypothese des „westlichen Lebensstils“, gibt es weitere naheliegende Theorien, wie das in unseren Breitengraden häufige Auftreten von Allergien zu erklären ist. Zum einen ist der genetische Hintergrund zu betrachten. Die Wahrscheinlichkeit eine Allergie auszubilden steigt, wenn die Eltern ebenfalls an einer Allergie leiden. Dabei wird nicht die Allergie an sich vererbt, sondern die Veranlagung eine Allergie zu entwickleln, übertragen. Zum anderen wird seit Neuestem die Hygiene-Hypothese als Ursache für eine Allergie immer interessanter, da sie bereits durch einige Fakten belegt wurde. Diese Hypothese befasst sich mit der Besiedelung des Darms durch Bakterien im Säuglingsalter und die Anzahl der Infektionskrankheiten in der Jugend. Diese sind ausschlaggebend für die Entwicklung des Immunsystems. So zeigen beispielsweise Kinder aus Estland, die noch relativ häufig auf Bauernhöfen aufwachsen und viel zeit draußen verbringen, eine wesentlich bessere Bakterienbesiedlung des Darms als Kinder aus Schweden (5). Kinder aus unseren Gebieten werden vermehrt von Keimen ferngehalten. Dazu tragen hypoallergene Säuglingsnahrung (allergiefreie Folgemilch) und erhöhte Hygienestandards bei. Das Immunsystem hat weniger Kontakt mit Keimen und bildet so wesentlich weniger Antikörper, die aber zur Abwehr von Fremdstoffen benötigt werden. Für ein gutes Immunsystem ist das Stillen von Säuglingen für mindestens vier Monate enorm wichtig. Die Antikörper der Mutter werden dabei auf den Säugling übertragen und das Immunsystem gestärkt.  

Entstehung einer Allergie

Die Entstehung einer Allergie verläuft in vier Schritten. Zunächst gibt es die Disposition, sei es genetisch oder durch eine Erkrankung. Anschließend kommt es zur Exposition. Der Körper wird einem unbekannten Nahrungsmittelinhaltsstoff ausgesetzt. Wird dieser Inhaltsstoff als fremd oder möglicherweise gefährlich vom Immunsystem erkannt, tritt die Sensibilisierung ein, bei der Antikörper gegen das Allergen gebildet werden. Erst bei erneutem Kontakt mit dem Allergen entwickeln sich die Symptome und die für uns wahrnehmbare allergische Reaktion (2).  

Symptome einer Nahrungsmittelallergie und -unverträglichkeit

Es gibt eine Vielzahl an Symptomen, die auf eine Allergie oder Unverträglichkeit hindeuten. Bei allergischen Reaktionen kommt es häufig zu folgenden Symptomen: Nesselfieber, Durchfall, Bauchschmerzen, Brennen in der Mundhöhle, Schwellung der Schleimhäute, Atemnot bis hin zu allergischem Asthma, Blutdruckabfall und allergischen Schock (2). Nahrungsmittelunverträglichkeiten können ebenfalls die eben beschriebenen Symptome auslösen (2), allerdings kann es zudem zu sehr unspezifischen Symptomen und Erkrankungen kommen, die man zunächst gar nicht mit Nahrungsmitteln in Verbindung bringen würde. So gehören entzündliche Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder die Migräne gleichwohl zu den Beschwerden. Weiterhin können Müdigkeit, Schweißausbrüche, innere Unruhe oder Schlafstörungen auftreten.  

Therapie von Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten

Die Therapie von Nahrungsmittelallergien sollten immer mit einem dafür spezialisierten Arzt oder Ernährungstherapeuten durchgeführt werden. Die danach übliche Verfahrensweise sieht zunächst vor, bei einem begründeten Verdacht für eine Lebensmittelallergie, eine Eliminationsdiät durchzuführen. Bei dieser wird das Nahrungsmittel, welches positiv auf IgE-Antikörper getestet wurde, nicht mehr verzehrt.
Anschließend kommt es zu einer Nahrungsmittelprovokation. Dies bedeutet, dass das Nahrungsmittel erneut verzehrt wird. Dieser Schritt der Therapie sollte im Zusammenhang mit einem Arzt stattfinden, da Symptome bis hin zum allergischen Schock auftreten können. Die Provokation wird für 24 Stunden überwacht. Fällt diese Beobachtung positiv aus, das heißt, dass das Lebensmittel tatsächlich an der Sofortreaktion Schuld war, wird eine spezifische Eliminationsdiät auf langfristige Sicht hin durchgeführt.
Fällt die 24-Stunden-Beobachtung negativ aus, ist keine spezifische Diät notwendig. Negativ ist die Überwachung dann, wenn keine Symptome auftreten.

Bei einem Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie mit verzögerter Reaktion (IgG-Reaktion), wird statt 24, 48 Stunden beobachtet. Diese Kontrolle kann ebenfalls positiv oder negativ ohne Symptome ablaufen und hat die gleichen Konsequenzen wie die Sofortreaktion – eine langfristige Eliminationsdiät oder bei ausbleibenden Symptomen keine spezifischen Ernährungsmaßnahmen (6).  

Kreuzallergien

Nahrungsmittelallergien treten im Erwachsenenalter zu 60% in Kombination mit einer Allergie der Atemwege (Inhalationsallergie) auf. Im Gegensatz zur klassischen Nahrungsmittelallergie mit Sensibilisierung durch den Verzehr eines Lebensmittels, erfolgt die Sensibilisierung hier über die Atemwege. Bereits ein erstmaliger Kontakt mit dem Allergen kann allergische Reaktionen bis zum allergischen Schock auslösen. Die größte Bedeutung weisen dabei die Nahrungsmittelallergien auf, welche durch Baumpollen auftreten (7). Nahrungsmittelallergien, die häufig mit Brikenpollenallergien einhergehen sind unter anderem Haselnuss, Sellerie, Kiwi, Mango, Apfel, Birne, Pflaume, Pfirsich und Avocado.  

Nahrungsmittelallergien und Sport

Sport wirkt bei Allergien wie ein Verstärker. Waren vorher nur leichte Symptome vorhanden, wird dies durch körperliche Aktivität drastisch gesteigert. Dies kann Studien zufolge bis zum anaphylaktischen Schock führen (8).  

Alkohol verstärkt allergische Reaktionen

Dass übermäßiger Alkoholkonsum negative Folgen hat, weiß Jeder. Auch bei Allergien spielt Alkohol eine entscheidende Rolle. Alkoholiker zeigen erhöhte IgE-Antikörper-Werte, als Nichttrinker. Besonders häufig reagieren Alkoholiker auf Inhaltsstoffe, die viel in alkoholischen Getränken enthalten sind wie beispielsweise Sulfite (8). Sulfite werden häufig als Konservierungsmittel in Wein, aber auch in Trockenobst und Kartoffelprodukten eingesetzt.  

Allergien und Infektionen

Studien zeigen, dass Allergien durch Infektionen verstärkt werden können. Hintergrund dafür ist, dass es besonders durch fiebrige Infektionen zu einer erhöhten Blutzirkulation und anschließend zu einem Einstrom von Allergenen kommt. Besonders bei Infektionen im Magen-Darm-Trakt kommt es erschwerend hinzu, dass eine größere Menge an unverdauten Proteinen durch die Schleimhaut gelangt. Dadurch kommen diese Proteine in den Kontakt mit dem sensiblen Immunsystem und lösen eher eine allergische Reaktion aus (8).  

Nahrungsmittelallergien und Haut

Mit bis zu 80% gehen Allergien mit Hauterkrankungen einher. Am bekanntesten ist wahrscheinlich die atopische Dermatitis/ Neurodermitis. Diese beschreibt eine chronische Entzündung der Haut, welche meist erstmals im Kindesalter auftritt. Sie hängt zusammen mit einer charakteristischen Ausbreitung und Verletzung der Haut. Juckreiz und Schlaflosigkeit sind Anzeichen für die atopische Dermatitis. Zahlreiche Auslöser sind wiederkehrende Anfälle mit Allergenen aus der Luft, wie Pollen und Gräsern, Nahrungsmittelallergien und bakterielle Infektionen. Nahrungsmittelallergien und atopische Dermatitis treten häufig bei den gleichen Patienten auf. Besonders bedeutend sind dabei Allergien gegen Kuhmilch und Hühnereier (9).  

Nahrungsmittelunverträglichkeiten als Auslöser für Migräne

Kopfschmerzattacken sind das charakteristische Zeichen der Migräne, die durch verschiedene Auslöser (Triggerfaktoren), darunter auch bestimmte Nahrungsmittel, hervorgerufen werden können. Bereits in den 1930iger Jahren wurden Lebensmittelunverträglichkeiten als Migräneauslöser vermutet. Verschiedene Studien zeigen signifikante Verbesserungen bei Eliminationsdiäten (10). Ein Teil der Studien geht von allergischen Mechanismen aus. Als Beleg für die Allergiehypothese wird unter anderem der Nachweis von IgG-Antikörpern im Blut von Migränepatienten herangeführt (11). Es wurde durch eine Eliminationsdiät eine Reduzierung der Kopfschmerztage sowie der Attackenhäufigkeit festgestell (10).


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  Literatur

  1. Langen et al. (2013). Häufigkeit allergischer Erkrankungen in Deutschland. Robert-Koch-Institut. 56: 698-706.
  2. Kasper, H., & Burghardt, W. (2014). Ernährungsmedizin und Diätetik (Vol. 12). Würzburg: Urban & Fischer.
  3. Parish, W. E. (1970). Short-term anaphylactic IgG antibodies in human sera. Lancet. 2: 591–2.
  4. Frehn et al. (2014). Distinct Patterns of IgG and IgA Food and MIcrobial Antigens in Serum and Feces of Patients with Inflammatory Bowel Diseases. PLoS One. 9(9): e106750.
  5. Sepp et al. (1997). Intestinal Microflora of Estonian and Swedish infants. Acta Paediatrica. 86: 951-961.
  6. Niggemann et al. (2011). Standardisierung von oralen Provokationstests bei verdacht auf Nahrungsmittelallergie. Allergo Journal. 20: 149-160.
  7. Etesamifar & Wuthrich (1998). IgE vermittelte Nahrungsmittelallergie bei 383 Patienten unter Berücksichtigung des oralen Allergiesyndroms. Allergologie. 21: 451-457.
  8. Niggemann & Beyer (2014). Factors augmenting allergic reactions. European Journal of Allergy and Clinical Immunology. 69: 1582-1587.
  9. Werfer & Breuer (2004). Role of food allergy in atopic dermatitis. Current Opinion in Allergy and Clinical Immunology. 4: 379-385.
  10. Alpay et al. (2010). Diet restriction in migraine, based on IgG against food: A clinical double-blind, randomised, cross-over trial. Cephalalgia. 829-837.
  11. Mitchell et al. (2011). Randomised controlled trial of food elimination diet based on IgG antibodies fort he prevention of migraine like headaches. Nutrition Journal. 10:85.

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