Lebenswichtige Omega-Fettsäuren


Den Begriff „Omega-Fettsäuren“ hat schon jeder mal gehört. Sei es, weil man Nahrungsergänzungsmittel – sogenannte Fischölkapseln oder das pure Fischöl –einnimmt oder weil man über die positiven Effekte von Omega-3-Fettsäuren erfahren hat.

Fakt ist, dass Omega-3-Fettsäuren präventiv bei der Entstehung einiger Erkrankungen wirken. Fakt ist außerdem, dass Omega-3-Fettsäuren in der Ernährung vieler Menschen in Deutschland viel zu wenig vorkommt.
Allgemein enthält die heutige Ernährung deutlich mehr Omega-6 als Omega-3-Fettsäuren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. empfiehlt ein Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren von 5:1 über die Ernährung Omega-Analyse kleinzuzuführen.  

Beide Omega-Fettsäuren und ihre Vertreter sind wichtig für den menschlichen Organismus, allerdings in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Dieses wird als Omega-6/3-Verhältnis bezeichnet und in unserem Omega-Test untersucht.  

Was sind Omega-Fettsäuren?

Fette bzw. Triglyceride bestehen chemisch gesehen aus einem Molekül Glycerin und drei Molekülen Fettsäuren. Die Fettsäuren lassen sich in gesättigt und ungesättigt unterteilen. Letztere zeichnen sich durch das Vorhandensein sogenannter Doppelbindungen aus, wodurch sie chemisch gesehen reaktionsfreudiger sind als gesättigte Fettsäuren.
Omega-n-Fettsäuren (n steht für die Stelle der Doppelbindung) sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren - mit mehreren Doppelbindungen -, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie sind also essentiell und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Manchmal werden sie anhand der englischen Abkürzung PUFA (polyunsaturated fatty acids) benannt.
Sie kommen in fettreichem Fisch sowie Pflanzen vor. Lediglich die Kettenlänge und die Anzahl der Doppelbindungen machen den Unterschied der einzelnen Fettsäuren und damit ihrer Funktionen in unserem Organismus aus.  

Unterschiede der Omega-Fettsäuren

Die drei Haupttypen der Omega-3-Fettsäuren sind die Alpha-Linolensäure (ALA), die Eicosapentaensäure (EPA) und die Docosahexaensäure (DHA).
Die Vertreter der Omega-6-Fettsäuren sind Linolsäure (LA), welche der Organismus in die beiden ebenfalls mehrfach ungesättigten Gamma-Linolensäure (GLA) und Arachidonsäure (AA) umbaut. Arachidonsäure kann zusätzlich direkt aus Fleisch oder einigen Pflanzen verstoffwechselt werden.  

Omega-Fettsäuren in unserer Ernährung

Unsere westliche Ernährung bietet im Vergleich zu anderen Industrienationen eine recht geringe Menge an EPA und DHA sowie eine erhöhte Menge an AA. Die empfohlene Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren liegt nach Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. bei Menschen aller Altersklassen bei etwa 0,5 % ihrer Gesamtenergie täglich. Das macht zum Beispiel bei einem 30-jährigen 70 kg wiegenden Mann mit einem Energiebedarf von etwa 2800 kcal täglich 14 kcal und damit 1,5 g Omega-3-Fettsäuren pro Tag aus.
Zur Deckung des Bedarfs wird die Zufuhr von 1-2 Fischmahlzeiten wöchentlich empfohlen. Nachfolgend einige Beispiele für Omega-3-reichen Fisch und den Durchschnittsgehalten an EPA, DHA und Omega-3 gesamt:

Tabelle hinten

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