Mit Naturpower gegen Candida albicans


Candida albicans ist ein Hefepilz, den die Mehrheit der Menschen in sich tragen. Er fügt uns keinen Schaden zu, wenn er im Gleichgewicht mit den anderen Mikroorganismen im Körper lebt. Kommt es jedoch zur Wucherung und Ausbreitung des Hefepilzes, dann führt das zu Beschwerden und Krankheitssymptomen. Ursachen sind häufig ein stark geschwächtes Immunsystem oder eine Veränderung der Mikroflora in Mund, Genitalbereich und Darm durch Antibiotikagabe.

Bei wem die Mittel vom Arzt nicht anschlagen, oder wer auf Medikamente mit Nebenwirkungen verzichten möchte, der entschließt sich zumeist seine Ernährung umzustellen. Es gibt unzählige Anti-Candida-Diäten, von denen die Kohlenhydratreduzierte Diät die populärste ist. Leider ist der Nutzen dieser Diäten zumeist nicht wissenschaftlich belegt. Oft verhelfen bestimmte Diäten die Symptome zu lindern, an der Ursache ändert sich jedoch wenig.

Aber was hilft? Eine Ernährung, die die Darmflora aufbaut und wieder ins Gleichgewicht bringt, das Immunsystem unterstützt und mit natürlichen Antimykotika gegen Candida wirkt. Bei der Ernährung sollte darauf geachtet werden, täglich grünes Gemüse zu essen. Täglich. Außerdem gilt: Je bunter die Auswahl der Lebensmittel, desto besser. So stehen dem Darm eine Reihe an Ballaststoffen und Präbiotika zur Verfügung und dem Körper werden starke Antioxidantien, essentielle Vitamine und Mineralstoffe zugeführt. Das sind die Basics.

Zusätzlich hat und Mutter Natur viele nützliche Lebensmittel zur Verfügung gestellt, die antimykotische, also Pilz bekämpfende, und antiseptische Eigenschaften haben:

-        Knoblauch: Knoblauchextrakte gibt es sogar in der Gesundheitsabteilung im Supermarkt. Sie führen leider dazu, dass man unangenehm riecht. Daher sollten Tabletten zum Wohle der Mitmenschen nicht in großen Mengen eingenommen werden. Stattdessen kann am Wochenende mit Knoblauch gekocht werden.

- Oregano-Öl: Ein Tropfen täglich unter die Zunge geben. Das reicht. Das Öl wird am besten dunkel und kühl gelagert.

- Caprylsäure: Gibt es in Kapselform, alternativ enthält auch Kokosnussöl hohe Mengen.

- Echinacea: eine Heilpflanze, deren Extrakt als Tropfen genommen wird.

- Schwarze Walnüsse: Doppelte Power. Killt nicht nur Candida, sondern auch Parasiten.

- Grapefruitkernextrakt: eins der beliebtesten Mittel bei Candida-Befall und sehr wirksam.

- Niem: wird seit Jahrhunderten von indischen Ärzten gegen unterschiedlichste Beschwerden angewandt. Als Tee trinken oder Niemöl im befallenen Genitalbereich auftragen.

Aber Vorsicht! Nicht alles auf einmal nehmen und mit geringen Mengen beginnen, die über die Tage langsam gesteigert werden können. Bei Befall des Mund- und Rachenraums unterstützen Tees aus Kamille oder Pfefferminze sowie Aloe Vera-Saft das Abklingen der Symptome. Bei Scheideninfektionen helfen warme Bäder mit ein paar Tropfen Lavendel-, Thymian- oder Teebaumöl.  

Autor: KG Bild: Paul-Georg Meister /pixelio.de

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