Omega-3-Fettsäuren gegen Demenz


Omega-3-Fettsäuren für den Kampf gegen Demenz

Und schon wieder habe ich das Passwort für meinen Emailaccount vergessen. Also alles von vorne: -Klick auf „Passwort vergessen?“, neues Passwort generieren und dann von neuem einloggen. Jeder kennt diese Situation, erst recht in der heutigen Welt der Passwörter, Accounts und Pins. Da verliert man schnell mal den Überblick. Doch was ist, wenn einem nicht nur ständig die Passwörter, sondern auch andere Informationen mehr und mehr entfallen? Das Gedächtnis einfach nicht mehr das preisgeben will, was man bis gestern noch wusste? Und dabei geht es nicht nur um ganz weltliche Informationen, wie zum Beispiel wann Angela Merkel Bundeskanzlerin wurde. Es werden mit fortschreitendem Alter auch ganz wichtige, persönliche Dinge vergessen: Der Geburtstag der Tochter und der Name des eigenen Wohnortes. Das kann schlussendlich darin enden, dass das Vorhandensein der Tochter an sich in Vergessenheit gerät sowie der Orientierungs-und Sprachsinn einfach verloren geht. Jene Personen leiden unter Alzheimer.

Wie viele Menschen leiden an Alzheimer / Demenz?

In Deutschland sind von dieser Erkrankung derzeit 1,2 Millionen Menschen betroffen, wobei die allgemeinen Prognosen schlecht sind: 2050 soll sich die Zahl auf 3 Millionen verdoppeln (1). Die entsprechenden Personen können im Endstadium der unheilbaren Krankheit kaum ihren Alltag selbst bewältigen, das eigenständige Kauen oder Schlucken fällt schwer. Sie müssen rund um die Uhr betreut werden, was nicht nur eine finanzielle sondern, wenn kein Pflegepersonal involviert ist, auch persönliche Belastung darstellt.

Ein neuer erfolgsversprechender Ansatz um diesen an sich aussichtslosen und tragischen Kampf gegen die Krankheit Alzheimer zu gewinnen, stellt die erhöhte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren dar.

Was sind Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren zählen chemisch gesehen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese Fettsäuren kann der Körper, im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren, nicht selber herstellen. Das heißt, um den körpereigenen Bedarf zu decken, müssen sie zwangsläufig über Nahrung zugeführt werden. Hier sind sie als einer der zentralen Stoffe am Aufbau von Geweben, der Vitalität der Zellen, der Gehirnleistung und der Blutgerinnung beteiligt (2).

Was sagt die Studienlage?

Neueste Studien zeigen, dass der vermehrte Konsum von omega-3-fettsäurehaltigen Lebensmitteln die Produktion von Alzheimer auslösenden Stoffen drastisch senkt. Damit verringert sich das bloße Risiko an Alzheimer zu erkranken. Zum anderen verhindert es bei bestehender Alzheimererkrankung den weiteren kognitiven Niedergang. So zeigte zum Beispiel eine Studie, dass bei Menschen, die regelmäßig fetten Fisch auf ihren Speiseplan stehen haben, der Krankheitsverlauf um bis zu 10% verlangsamt werden konnte im Vergleich zu „Fischabstinenten“. Neben den geistigen Fähigkeiten soll es sich darüber hinaus auch positiv auf die Stimmung der Betroffenen auswirken (3). Eine Studie aus Frankreich zeigt, dass bei Menschen die gleichzeitig oder alleinig an Depressionen oder anderen stimmungsabhängigen Störungen leiden, eine merkliche Verbesserung eintritt (4).

Daher sollte auf eine ausreichende Versorgung an omega-3-Fettsäuren besonders bei Risikogruppen geachtet werden. Ein einfache und doch aussagekräftige Möglichkeit zur Überprüfung des eigenen Omega-3-Status ist die Verwendung des cerascreen® Omega-Analyse-Selbstkits. Dabei entnehmen Sie ganz selbstständig und unkompliziert von zu Hause eine minimale Menge an Kapillarblut und schicken diese an unser zertifiziertes Analyselabor. Dort erfolgt die Auswertung hinsichtlich des persönlichen Omega-3-sowie Omega-6-Gehalts im Blut. Auf diesen Werten basierend wird ein individueller Ergebnisbericht mit zusätzlicher Ernährungsempfehlung zusammengestellt, der problemlos über den Account bei cerascreen® abgerufen werden kann.

Zeigt der Bericht, dass ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren vorliegt, kann zum einen ein vermehrter Konsum von den besagten fettreichen Seefischen wie Lachs, Hering oder Makrele der Unterversorgung entgegenwirken. Gehört aber Fisch nicht zu den persönlichen Leibspeisen, stellt die Verwendung von Raps-oder Fischöl, oder die Einnahme von omega-3-Fettsäurekapseln eine gute Alternative dar.

Insgesamt ist Demenz eine schwere und ernstzunehmende Krankheit. Ist man sich aber der Gefahr bewusst und achtet auf eine ausgeglichene Versorgung an Omega-3-Fettsäuren kann das Erkrankungsrisiko im Alter reduziert werden.

Literaturverzeichnis

  1. Unbekannt. Alzheimer Forschung Initiative e.V. [Online] 12. Juli 2015. [Zitat vom: 2016. Juni 13.]
  2. Müller, Sven-David. Omega-3-Fettsäuren in der Ernährungstherapie. München : GRIN Verlag, 2011.
  3. Külzow, Dr. Nadine. Omega-3-Fettsäuren wirken nachweislich positiv auf das alternde Gehirn. [Online] 3. März 2016. [Zitat vom: 14. Juni 2016.] "https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/omega_3_fettsaeuren_wirken_nachweislich_positiv_auf_das_alternde_gehirn/">http://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/omega_3_fettsaeuren_wirken_nachweislich_positiv_auf_das_alternde_gehirn/.
  4. Löhlein, Iris. Arbeitskreis Omega-3-Fettsäuren. [Online] 2008 Juli. [Zitat vom: 14. Juni 2016.] "http://www.ak-omega-3.de/presse/fachmedien/brainfood-omega-3-fettsaeuren">http://www.ak-omega-3.de/presse/fachmedien/brainfood-omega-3-fettsaeuren.

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