Osteoporose – wenn die Knochen leichter brechen!


Knochenschwund, Zerfall der Knochenstruktur, erhöhte Sturzgefahr und Knochenbrüche sind unter anderem Symptome der Osteoporose.

Die Osteoporose ist die häufigste chronische Erkrankung des Skelettsystems, die durch einen fortschreitenden Knochenschwund bei gleichzeitigem Zerfall der Knochenstruktur gekennzeichnet ist. Dies bedeutet demnach einen Abbau des Knochens – der Knochen wird porös. Daraus resultiert eine erhöhte Knochenbruchgefahr. Dramatischerweise treten Knochenbrüche in typischen Alltagssituationen bei harmlosen Anlässen auf, wie etwa bei einem Sturz aus geringer Höhe. Es reicht ein Stolpern auf der Treppe und schon bricht man sich das Handgelenk beim Abfangen des Sturzes. Neben dem Handgelenk sind besonders häufig die Hüfte und die Wirbelsäule betroffen. Weitere Beschwerden sind Knochen- und Muskelschmerzen. Im weiteren Verlauf kann es zu dem häufigsten Erscheinungsbild der Osteoporose kommen, dem Rundrücken bis hin zum Buckel.  

In Deutschland litten im Jahr 2009 knapp 7 Millionen Menschen an Osteoporose. Hinzu kommt, dass Frauen etwa viermal häufiger betroffen sind als Männer.

Als wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Krankheit gelten das Geschlecht, das Alter (ab ca. 65 Jahren), frühere Knochenbrüche, Untergewicht oder eine Mangelernährung. Die Ernährung spielt für ein normales Knochenwachstum eine sehr wichtige Rolle. Eine verminderte Aufnahme von bestimmten Mineralstoffen, wie beispielsweise Calcium und Phosphat und Vitaminen, wie Vitamin D, sind maßgeblich an der Entwicklung einer Osteoporose beteiligt. Vitamin D ist der entscheidend Faktor im Calcium- und Phosphatstoffwechsel. Der Einbau dieser Mineralien in die Knochen wird durch Vitamin D sichergestellt. Liegt ein Vitamin-D-Mangel vor, kommt es zu einem verminderten Einbau von Calcium und Phosphat in die Knochen.  

Eine Analyse von 26 Studien mit insgesamt 45.782 Patienten beschäftigte sich mit dem Zusammenhang von Vitamin D und dem Risiko von Stürzen. In diesen Studien nahmen die Patienten entweder Vitamin D in Form eines Präparates oder ein Placebo ein. Die Dauer der Studien lag zwischen 3 Monaten und 5 Jahren. Es wurde in allen Studien der Zusammenhang von einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und dem vermehrten Auftreten von Stürzen bestätigt. Ein erhöhter Effekt auf die Reduzierung von Stürzen wurde bei Patienten gefunden, die zuvor einen Vitamin-D-Mangel aufwiesen (1).   

Eine weitere Studie mit 389 Osteoporose-Patienten ermittelte durch die Einnahme von Vitamin D in Kombination mit Calcium eine signifikante Erhöhung der Knochendichte und somit auch eine mögliche Senkung der Knochenbruchgefahr (2).  

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Vitamin D das Risiko für Stürze reduziert und in Kombination mit Calcium die Knochendichte gesteigert werden kann. Die regelmäßige Überprüfung des Vitamin-D-Spiegels (mindestens 2 mal pro Jahr) ist wichtig für die Osteoporose-Prävention. So können Sie rechtzeitig einem Mangel vorbeugen und diesen falls nötig beheben.


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Literaturverzeichnis

  1. Murad et al. (2011). The Effect of Vitamin D on Falls: A Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism. 96: 2997-3006.
  2. Dawson-Hughes et al. (1997).Effect of Calcium and Vitamin D Supplementation on Bone Density in Men and Women 65 Years of Age or Older. The New England Journal of Medicine. 9: 670-676.

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