Paracetamol in der Schwangerschaft erhöht Risiko der Asthmaerkrankung beim Kind


der British Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC), einer bevölkerungsorientierten Studie und den gesammelten Daten aus 14.000 Befunden mit  Kindern, will das Imperial- College London herausgefunden haben wollen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Gabe von Paracetamol in der Schwangerschaft und Asthmaerkrankung beim Kind aufgrund der Veränderung des Antioxidations- Gens geben muss.
Paracetamol ist ein schmerzstillendes und auch fiebersenkendes Arznei aus der Gruppe der Nichtopioid- Analgetika. Meist wird Paracetamol im Rahmen von Selbstmedikation als Monopräparat oder als Bestandteil verschiedener Kombinationspräparate zur Behandlung von Erkältungsbeschwerden und Schmerzen eingesetzt.
Wie das Journal of Allergy and Clinic Immunology veröffentlichte sind britische Kinder nach ihrer Geburt bis zum achten Lebensjahr beobachtet worden und ließen den Schluss der Forscher zu, dass es eine signifikante Wechselwirkungen zwischen dem Paracetamol- Gebrauch während der Schwangerschaft und dem Kind evident sind. Grund seien die Varianten, in denen die Gene durch die toxische Wirkung von Paracetamol beeinflusst werden würden.
Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, so berichteten die teilnehmenden Mütter, dass ihr Gebrauch von Paracetamol während der Schwangerschaft auch zu einer Exposition gegenüber dem Medikament bei ihren Kindern im Säuglingsalter führe.
Nach Gabe von Paracetamol während der Schwangerschaft sind die Mütter und deren Kinder dann der ALSPAC- Studie zufolge sieben bzw. acht Jahre lang Allergie-, Haut- und Lungenfunktionstest unterzogen worden. Jedes Probanden- Paar war zudem bereit genetische Untersuchung vornehmen zu lassen.
Nach der ALSPAC zufolge fanden die Wissenschaftler Hinweise darauf, dass das Risiko für eine Asthmaerkrankung im frühkindlichen Alter mit einer pränatalen Paracetamol- Einnahme korreliert, wenn eine genetische Variante des Antioxidations- Gens nachweisbar ist.
Ob es eine ähnliche Wechselwirkung von Paracetamol- Gebrauch im säuglings- und frühkindlichem Alter gibt, sei momentan nicht nachweisbar. Hier seien weitere randomisierte Studien notwendig, um endgültige Klarheit zu erlangen.

In diesem Zusammenhang sei noch darauf hinzuweisen, dass die Gabe von Paracetamol zudem zu übermäßigen Nasenschwellungen, längeren Ausscheidungen des Virus und zur verminderter Bildung von Antikörper führen kann.

Alternative Medizin:

Bei erhöhter Temperatur und bei Fieber sind Wadenwickel, Rumpf- Reibebäder, temperaturabsteigende Wannenbäder oder Irrigator (Einläufe) im Rahmen eines kompementärmedizinischen Verfahrens hilfreich. Im Rahmen der Behandlung durch Ableitung von Körperwärme ist naturkundlich- alternativ auch die Gabe von Weidenrinde zu empfehlen, die ähnlich wie Acetylsalicylsäure aufgrund Salicin fiebersenkend wirkt.
Im Rahmen einer Erhöhung der Temperatur zur Fieberbekämpfung sind Fußbäder, Tees und Sauna empfehlenswert. Den Nachweis für die Wirksamkeit für diese Maßnahme ist jedoch nicht bestätigt. Insbesondere beim Saunieren besteht die Gefahr eines lebensbedrohlichen Temperaturanstiegs.

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