Positiver Stress - Mythos oder Realität?


Der Begriff “Stress” hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Laut einer Forsa Studie* leiden etwa 80% der 36-45-jährigen unter Stress. Vor allem Belastungen am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Studium aber auch finanzielle Sorgen werden als Belastung genannt. Dieses Stresserleben steht im engen Zusammenhang zwischen Erkrankungen wie Kopfschmerzen, Rückenleiden, Nackenverspannungen sowie Magen-Darm-Problemen und kann langfristig auch andere  Krankheiten begünstigen.


Was genau ist Stress?

Evolutionsbedingt ist Stress eine Schutzreaktion des Körpers, der das Überleben gesichert hat. Fight or flight. Kampf oder Flucht. So wird dieses Prinzip heute immer noch genannt, da es dem Körper sofort maximale Energie bereit stellt.


Wie wirkt sich Stress auf den Körper aus?

Das Nervensystem signalisiert dem Nebennierenmark, Adrenalin und auch das Cortisol auszuschütten, Blutdruck, Puls, Hautwiderstand und Muskelaktivität steigen, die Darmtätigkeit wird gehemmt. Der Körper erzeugt blitzschnell maximale Energie für die Bewältigung der Situation.


Was ist Stress?

Der Begriff “Stress” wurde von dem Dr. Hans Selye 1936 beschrieben. Er definierte Stress als die Antwort unseres Körpers auf eine Anforderung. Er unterscheidet zwischen positiven und negativen Stress. Ob die Reaktion des Körpers positiv (Eustress) beflügelt oder negativ (Distress) also langfristig gesundheitsschädlich ist, hängt von der Bewertung der Stressoren ab.


Eine Achterbahnfahrt kann für denjenigen, der die Geschwindigkeit und die Gefahr liebt eine positive Erfahrung sein, für einen anderen die schlimmsten Minuten, die er sich vorstellen kann. Ebenso kann eine zusätzliche Arbeitsaufgabe für die einen eine Überlastung für die anderen eine Herausforderung darstellen.


Positiver Stress

Die Liebe kann ein Beispiel von positiven Stress sein. Das Glückshormon Dopamin und das Stresshormon Adrenalin verursachen während der Wahrnehmung des Partners Euphorie und somit auch positiven Stress. Verliebte wirken nicht nur glücklich, sie tun auch etwas Gutes für ihre Gesundheit. Das Gehirn sendet Signale an die Blutgefäße, die sich daraufhin weiten. Die Haut wird durchblutet, die Muskelspannung sinkt, das Immunsystem wird gestärkt und sogar das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt.

 

Die Reaktion vom Körper ist bei positivem und negativem Stress identisch. Wichtig ist bei negativem Stress, dass nach der Anspannungsphase auch eine Entspannung folgen sollte. Ist dieses auf Dauer nicht der Fall, weil z.B. die passenden Stressbewältigungskompetenzen fehlen, kann die Belastung das Immunsystem schwächen und langfristig auch Krankheiten begünstigen.

Fazit:

Stress ist wichtig für uns. Sowohl positiver als auch negativer Stress befähigt uns unsere Leistungsfähigkeit zu steigern. Positiver Stress wirkt sich sogar auf unser Wohlbefinden aus und beflügelt uns. Entscheidend ist, dass auf die Anspannung immer eine Entspannung folgen sollte. Ist dieses auf lange Sicht nicht der Fall, können geeignete Stressbewältigungskompetenzen dabei helfen um langfristig gesund zu bleiben.


Wenn Sie mehr zum Thema Stressbewältigungskompetenzen erfahren möchten, sollten Sie unbedingt unseren Stressbewältigung und Entspannung Online Kurs besuchen.

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