Stress und Cholesterin – ein gefährliches Zusammenspiel


Stress kennt jeder. Sei es auf der Arbeit oder zu Hause, überall lauert der Stress. Aber haben Sie sich gestresste Menschen einmal genauer angesehen? Eine rote Gesichtsfarbe, beschleunigte Atmung und Herzrasen sind typische Anzeichen von Dauerstress. Wenn Ihr Chef Ihnen mit diesen Anzeichen entgegen kommt, treten Sie lieber den Rückzug an. Denn Ihr Arbeitgeber ist auf 180! Sein Körper arbeitet auf Hochtouren. Der Blutdruck steigt in bisher unbekannte Höhen und sorgt so für eine schnelle Energiebereitstellung für alle Zellen. Eine Stresssituation, egal ob psychisch oder physisch, führt im Körper zu einem Fluchtinstinkt. Der Körper stellt Nährstoffe bereit (Mobilisation), um - im Falle des Falles - weglaufen zu können oder eben den nächstbesten Mitarbeiter zur Schnecke zu machen. Da diese Energie jedoch meistens nicht abgebaut wird, so wie es beim Wegrennen passieren würde, kommt es zu Schäden im Körper. Auf diese wird im Folgenden eingegangen.

Cholesterin

Eine Studie aus 2007 beschreibt den Zusammenhang zwischen Stress und Cholesterin. Die enorme Erhöhung der Blutgeschwindigkeit beim Bluthochdruck lässt sich durch vermehrte LDL-Cholesterinwerte (Low-Density-Lipoprotein) erklären. Die Blutfette sorgen für den Transport der Fette in die Zellen, damit dort Energie produziert werden kann. Da in Stresssituationen die Energiereserven (gespeichertes Fett) mobilisiert werden müssen, wird vermehrt Cholesterin vom Körper bereitgestellt. Diese Energie in Form von Fett muss anschließend schnellstmöglich in die Zellen geliefert werden – der Blutdruck steigt an. Wird die Energie nicht in den Zellen benötigt, da es sich beispielsweise um psychischen Stress handelt, kommt es zu einer Anreicherung unter anderem von LDL-Cholesterin im Blut. Durch diesen Anstieg der Blutfettkonzentration, steigt das Risiko für Arteriosklerose und somit beispielsweise die Gefahr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Arteriosklerose bezeichnet eine Erkrankung der Blutgefäße, die zu einer Verengung dieser führt und sich zu einem Verschluss einer Arterie entwickeln kann [1].

Der cerascreen® Cholesterin Test

Der cerascreen® Cholesterin Test bietet Ihnen die Möglichkeit Ihre Cholesterinwerte bestimmen zu lassen. Bei dem Testverfahren wird Ihr Blut auf das LDL-, HDL- (High-Density-Lipoprotein), deren Verhältnis und die Triglyceride gemessen. So kann ermittelt werden, wie sich Ihre Blutfettwerte verhalten und welche Maßnahmen für eine Optimierung der Werte notwendig sind. Zudem erhalten Sie neben einer Erklärung Ihrer Blutfette, wertvolle Gesundheitstipps, um Ihr Wohlbefinden steigern zu können.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Stressvermeidung wichtig ist, um die Cholesterinwerte nicht unnötig in die Höhe zu treiben und das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden zu verringern. Eine Studie von Hartley und seinen Kollegen aus 2014 zeigt beispielsweise, dass Yoga einen positiven Einfluss auf den Blutdruck und die Blutfette hat [2]. Suchen Sie sich Entspannungsmöglichkeiten. Ihr Körper wird es Ihnen danken!
Jetzt teilen:

  Blog-Cholesterin“ style=  

  Literatur

1 Ware, W. R. (2007). High cholesterol and coronary heart disease in younger men: The potential role of stress induced exaggerated blood pressure response. Medical Hypotheses. 70: 543-547.

2 Hartley et al. (2014). Yoga for primary prevenion of cardiovascular disease. The Cochrane Libary. 5: 1-51.

0 Kommentare

  • Keine Kommentare vorhanden

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen