Testosteron im Sport – Das Hormon, das Muskeln macht!


Im Sport können verschiedenste Trainingsziele erreicht werden. Abnehmen, Ausdauer, Muskelaufbau und Muskeldefinition sind nur einige Eckpunkte, die im Training berücksichtigt werden können. Um diese Trainingsziele zu erreichen, sollte der Athlet sich mit dem Thema Testosteron genauer auseinander setzen. Ein Mangel dieses Hormons kann die Erreichung der Ziele behindern.

Testosteron ist ein anaboles Steroidhormon. Das bedeutet, dass es an aufbauenden (anabolen) Prozessen mitwirkt. Beispielsweise auch bei dem Muskelaufbau. Durch das Steroidhormon werden Muskelfasern gebildet und die Proteinbildung stimuliert. Proteine bestehen aus ca. 100 Aminosäuren, die jeweils auf unterschiedliche Weise wirken können. Aminosäuren können beispielsweise das Muskelwachstum und den Muskelerhalt beeinflussen. Die Proteinbildung – also die Verknüpfung der verschiedenen Aminosäuren zu einem Protein – wird unter anderem durch Testosteron gelenkt [1]. Das Hormon wird beim Mann in den Hoden und der Nebenniere und bei der Frau in den Eierstöcken und ebenfalls in der Nebenniere produziert. Testosteron ist bekanntlich das männliche Sexualhormon. Aufgrund dessen weisen Männer einen wesentlich höheren Spiegel dieses Hormons auf als Frauen. Der Hormonwert kann beim Mann um das zehnfache höher sein als bei der Frau. Besonders viel wird von dem Testosteron während der Pubertät gebildet. Dabei kommt es bei Jungen zu dem für den Mann typischen Bartwuchs und der Brustbehaarung. Nebenbei sorgt das Steroidhormon für die Spermienbildung und das Knochenwachstum [2].

Während des Trainings wird ebenfalls vermehrt Testosteron gebildet. Aufgrund dessen weisen Sportler im Schnitt einen höheren Testosteron-Spiegel auf als Nichtsportler. Zudem wurde herausgefunden, dass Männer den größten Anstieg des Testosteron-Spiegels zeigen, wenn der Wettkampfgegner eine große Siegessicherheit ausstrahlt. Dadurch wird der Ehrgeiz erhöht und der Hormon-Spiegel steigt an [2].

Studien zeigen, dass durch die zusätzliche Aufnahme von Testosteron in Form von Präparaten (Supplementierung) die Muskelmasse vergrößert und die Fettmasse reduziert werden kann. Zudem wirken die Steroidhormone im Gehirn und führen dort zu einem erhöhten Aggressionspotential und einer gesteigerten Bereitschaft sich in Wettkämpfen mit anderen Athleten zu messen.

Aufgrund dessen neigen viele Sportler dazu Testosteron in Form von Präparaten zuzuführen. Durch Supplemente kann es zu einem Überschuss an Testosteron kommen. So kann es beim Mann zu einer gesteigerten Aggressivität und zu einer starken Verkleinerung der Hoden (Hodenatrophie) kommen. Bei Frauen hingegen wurde ein Absenken der Stimmlage, die Zunahme der Körperbehaarung oder eine Klitorisvergrößerung festgestellt. Zusätzlich wird ein Zusammenhang von Testosteron mit Verdauungsproblemen, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Problematiken, darunter der Herzinfarkt, Schlaganfall und plötzliche Herztod vermutet [3].

Daher führte Olympia bereits 1976 ein Verbot für den Konsum von Testosteron im Wettkampf ein [2]. Allgemein ist von einer Supplementierung von Testosteron ohne Diagnose abzuraten.

Auf der anderen Seite ist ein zu niedriger Testosteron-Spiegel mindestens genauso schlimm wie ein Überschuss. Durch einen Mangel kann es beispielsweise zu Blutarmut, Erektionsstörungen, vermehrtes Bauchfettgewebe, Haarausfall oder Osteoporose kommen [4]. Aufgrund dessen sollte der Testosteron-Spiegel im Auge behalten werden und nicht auf Verdacht Testosteron zugeführt werden. Nutzen Sie dafür den cerascreen® Testosteron-Test. Dieser gibt Ihnen Aufschluss über Ihren Testosteron-Spiegel, gibt Gesundheitstipps und enthält einen umfassenden Ergebnisbericht. Sollte beispielsweise ein Mangel festgestellt werden, können Sie Ihren Testosteron-Spiegel auf natürliche Weise anheben. Der Testosteronwert lässt sich ohne Präparate unter anderem über den Fettabbau, die Reduzierung von Stress, die Aufgabe des Alkohol- und Rauchkonsums, die Erhöhung des Zinkspiegels [5], die Kontrolle des Vitamin-D-[6] und Insulin-Spiegels [7] anheben.

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