Vitamin D als Schutz vor Krebs


Krebs ist die häufigste Todesursache weltweit.

Die Bezeichnung Krebs ist ein Sammelbegriff für die Gruppe der bösartigen (malignen) Tumorerkrankungen. Gemeinsam zeichnen sie sich durch ein unkontrolliertes Wachstum von Tumorzellen aus, die gesundes Gewebe verdrängen und zerstören können. Knapp 8 Millionen Menschen sterben jährlich an Krebs. Dies sind ca. 13% aller Todesfälle weltweit. Die häufigsten Krebsarten sind Lungen-, Magen-, Darm-, Leber- und Brustkrebs. Bei Männern treten besonders häufig Lungen-, Darm- und Prostatakrebs auf. Frauen hingegen kämpfen am meisten gegen Brust-, Lungen- und Darmkrebs. Die Häufigkeiten sind in absteigender Reihenfolge angegeben. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten durch Vorbeugung (Prävention) mehr als 30% aller Krebsarten verhindert werden. Die Hauptrisikofaktoren sind Tabakkonsum, Übergewicht, Bewegungsmangel und ernährungsabhängige Einzelfaktoren wie Alkohol, eine zu geringe Zufuhr an Obst, Gemüse oder Ballaststoffen und einem zu hohen Anteil an rotem Fleisch, wie beispielsweise Rinder- oder Schweinefleisch. Für die meisten von diesen Risikofaktoren gibt es bereits Präventionsstrategien, die wiederum durch frühzeitige Diagnose durch Vorsorgeuntersuchungen ab 50 Jahren ergänzt werden.

Vitamin D wird durch die eher schlechten Aufnahmemöglichkeiten bei ca. 90% der Deutschen laut der Nationalenverzehrsstudie 2 zu wenig aufgenommen. Ebenfalls wurde ein Zusammenhang mit den immer häufiger Auftretenden Krebserkrankungen diskutiert. Vitamin D befindet sich nur in sehr geringem Maß in Nahrungsmitteln. Der Hering ist mit 25 mg pro 100 g Lebensmittel noch reich an Vitamin D. Aufgrund dessen muss der Körper Vitamin D über die Sonnenbestrahlung der Haut aufnehmen, was in unseren Breitengraden jedoch nur von April bis Oktober in einem ausreichenden Maß möglich ist.

Wissenschaftlichen Hinweisen zufolge, zeigt Vitamin D ein reduziertes Krebsrisiko für beispielsweise Darmkrebs durch die Regulierung der Ausbreitung und Entwicklung von Zellen. In einer Studie von 2004 mit mehr als 16.000 Patienten wurde festgestellt, dass eine erhöhte Konzentration von Vitamin D im Blut das Auftreten einiger Krebserkrankungen reduzieren kann. So wurde beispielsweise durch einen Vitamin-D-Wert im Blut von > 50 ng/ml eine Verringerung der Neuerkrankungen von Brustkrebs um mehr als 50% festgestellt (1). Weiterhin wurden Studien zu Krebsarten des Dick- und Enddarms im Zusammenhang mit Vitamin D untersucht. Hier wurde eine Risikominderung der Neuerkrankungen um 46% ermittelt (2).

Als Prophylaxe für verschiedene Organtumore wird eine tägliche Zufuhr von 800-1.000 internationale Einheiten (I.E.) empfohlen (3). Diese Empfehlung gilt allerdings nur bei einem normalen Vitamin-D-Spiegel. Liegt bereits ein Vitamin-D-Mangel vor, muss dieser zunächst behoben werden, bevor ein präventiver Schutz angestrebt werden kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in Hinblick auf Krebs durchaus Sinn ergibt den Vitamin-D-Spiegel regelmäßig (mindestens 2 mal pro Jahr) zu überprüfen. Nutzen Sie hierfür unseren Vitamin-D-Test. Bei diesem wird die Speicherform des Vitamin D (25-Hydroxy-Cholecalciferol) gemessen. Dieser Wert gibt die beste Aussagekraft bezüglich der allgemeinen Grundversorgung an.

Durch eine frühzeitige Diagnose des Vitamin-D-Mangels, kann dieser schnell und einfach behoben werden. Ist dies geschehen, steht einem vorbeugenden Schutz durch die richtige Vitamin-D-Zufuhr nichts mehr im Wege.


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Literatur

  1. Sebaaly et al. (2015). The extraskeletal actions of vitamin D: Myths and facts. Lebanese Medical Journal. 63 (2): 87-93.
  2. Feskanich et al. (2004). Plasma vitamin D metabolites and risk of colorectal cancer in women. Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention: a publi- cation of the American Association for Cancer Research, cosponsored by the American Society of Preventive Oncology.13 (9): 1502-8.
  3. Kasper, H., & Burghardt, W. (2014). Ernährungsmedizin und Diätetik (Vol. 12). Würzburg: Urban & Fischer.

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