Vitamin D bei älteren Menschen


Deutschland ist kein Vitaminmangelland? Das vielleicht nicht, aber die Hormonvorstufe Vitamin D3, liegt besonders bei älteren Menschen häufig weit unter dem normalen Wert.

Vitamin D3, eigentlich Cholecalciferol, dient der Knochengesundheit, hat Einfluss auf die Muskelkraft und reguliert den Calcium- und Phosphathaushalt. Es ist ein Prohormon, welches im Organismus in ein Hormon, das Calcitriol, umgewandelt wird.
Das Vitamin D3 kann der Körper mittels Sonnenlicht aus Cholesterin über die Haut selber bilden. Für die Wintermonate kann das Vitamin D3 in Fett- und Muskelgewebe sowie in der Leber gespeichert werden.

Diese körpereigene Bildung ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig und daher entsprechend uneinheitlich. So können beispielsweise Menschen mit dunklerem Hauttyp Vitamin D3 weniger gut speichern als Personen mit hellerer Hautfarbe. Die Sonneneinstrahlung variiert ebenfalls stark je nach Jahreszeit, Uhrzeit und Breitengrad. So kann von einer durchschnittlichen Eigenbildung in unseren Breitengraden in Höhe von 80-90% des benötigten Vitamin D3 ausgegangen werden. Die ausstehenden 10-20% müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Mit dem Älterwerden kann die Eigenproduktion an Cholecalciferol um mehr als die Hälfte abnehmen. Zudem reduziert sich häufig die Mobilität und der Spaziergang in der Sonne findet zunehmend weniger statt. Damit steigt der Zufuhr-Bedarf des Vitamins.
Wie äußern sich Institutionen zum Bedarf an Vitamin D3 von Senioren?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Personen ab 65 Jahren eine Zufuhr von 800 IE täglich bei fehlender körpereigener Bildung des Vitamin D3. Zur gleichen Empfehlung gelangt die offizielle US-amerikanische Organisation „Food and Nutrition Board“ für Senioren, aber empfiehlt 600 IE tgl. für Erwachsene.

Die „Endocrine Society“, die älteste endokrinologische Organisation, beschäftigt sich seit fast 100 Jahren mit der Hormonforschung und setzt den Tagesbedarf bei 1.500-2.000 IE an. Irritiert das?

Wie werden diese Einheiten (IE) berechnet?
Berechnet wird dies aus 0,045 µg pro einer internationalen Einheit (IE). Damit entsprechen 40 IE Cholecalciferol 1μg und 1000 IE entsprechen 25 μg.
Was besagen Studien über die Vitamin D3 Versorgung bei Senioren?

Laut Nationaler Verzehrsstudie (NVS) aus dem Jahr 2008, Auswertung veröffentlicht im Jahr 2010, erreichen 94% der Senioren und 97% der Seniorinnen die Empfehlungen der Vitamin D3 Zufuhr aus den sog. D-A-CH Referenzwerten, welche von den deutschen, österreichischen und schweizer Ernährungsgesellschaften festgelegt werden, nicht. In der 2010 durchgeführten ErnSIPP-Studie (Ernährungssituation von Seniorinnen und Senioren mit Pflegebedarf in Privathaushalten) lag die Zufuhr von Vitamin D3 mit etwa 2 μg tgl. bei Frauen und Männern besonders niedrig. Über eine Ernährungsumstellung lässt sich dieses Defizit nicht mehr auszugleichen.

Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) führt eine ausreichende Vitamin D3 Zufuhr nach Studienlage überzeugendend zu weniger Stürzen und Brüchen bei älteren Menschen. Außerdem erhöht sich die Beweglichkeit und die Sterblichkeitsrate sinkt.

Was ist zu tun?
So wird angeraten, die Vitamin D3 Zufuhr gerade den über 65- jährigen besonders zu beachten und ggf. durch Nahrungsergänzungsmittel aufzufüllen, um Folgeerkrankungen wie der Osteoporose oder einer Knochenerweichung vorzubeugen.
Optimalerweise sollte für bewegungseingeschränkte Senioren zudem ausreichend Personal z.B. in Pflegeheimen eingesetzt werden, um die Möglichkeit auf einen Ausflug ins Freie zu schaffen. Zu wertend?

Tipp:
Wer seinen Vitamin D-Spiegel im Blut regelmäßig kontrolliert, und rechtzeitig durch Nahrungsergänzungsmittel einem Mangel gegensteuert, kann seine Lebensqualität auch im Alter länger erhalten.


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