Vitamin D - Warum wir es supplementieren sollten!


Sommer, Sonne, Sonnenschein! Nach diesen drei Wörtern sehnen wir uns von Juni bis August am stärksten. Allerdings handelt es sich für uns Menschen in Deutschland eher um eine Hoffnung als Realität. Während im Süden Deutschlands öfters ein richtiger Sommer vor der Tür steht, ist im Norden davon nichts zu sehen.
Wir genießen es, wenn die warmen Sonnenstrahlen auf unsere Haut scheinen, fühlen uns mit Energie aufgetankt und empfinden Entspannung und Freude nach einem kurzen Sonnenbad. Die Sonnenstrahlen geben uns nicht nur diese positiven Empfindungen, sondern produzieren auch bei der Einstrahlung auf der Haut das Sonnenvitamin: Vitamin D.


                    Sonnenstrahlen

Jedoch befinden wir uns hier in Deutschland in den Breitengraden der Erde, in denen die Sonneneinstrahlung gering ist und
die Sonne ihre Strahlen nicht im optimalen Winkel auf uns wirft.
Resultat: Vitamin D Mangel mit Symptomen wie Müdigkeit und verminderter Leistungsfähigkeit.

Was ist Vitamin D und was bewirkt es?

Vitamin D ist an sich kein Vitamin, da es dem Körper nicht unbedingt über die Nahrung zugeführt werden muss. Durch die Ultraviolettstrahlung (hier die UVB-Strahlung) auf unsere Haut produzieren wir  das Vitamin selbst. Es wird auch als Steroidhormon bezeichnet. Zu seinen Grundaufgaben gehören die Mitwirkung am Stoffwechsel der Knochen und an unserer Muskulatur, Förderung des Immunsystems und Schutz der Blutgefäße. Die Vitamin D-Forschung wird von Zeit zu Zeit intensiver. Mittlerweile nimmt man an, dass Vitamin D nahezu an jeder Funktion im Körper beteiligt und unentbehrlich für uns Menschen sei.

Warum und wie sollte man Vitamin D supplementieren?

Deutschland ist ein Vitamin D-Mangel-Land. In Nordeuropa allgemein ist die Sonneneinstrahlung zu schwach, um eine ausreichende Vitamin D-Produktion in unserem Körper über die Haut zu gewährleisten. Die besten Bedingungen sind im Zeitraum von April bis Oktober zwischen 10 bis 16 Uhr. Jedoch ist dies die Zeit, in der man gerade in seinem Büro, in der Schule oder Universität in geschlossenen Räumen sitzt. Aber von November bis März ist es auch noch möglich, Vitamin D zu produzieren. Ob es für die Bedarfsdeckung genügt, ist eine andere Frage. Ungefähr 60% der Deutschen leiden dem Robert-Koch-Institut zufolge an einem Vitamin D-Mangel und sind von den Symptomen betroffen:

  • Depressionen
  • Osteoporose (Knochenschwund)
  • Rückenschmerzen
  • Müdigkeit
  • geschwächtes Immunsystem
  • Demenz
  • Herz-Kreislauferkrankungen


         Erschöpfung
Sofern Kinder an einem Vitamin D-Mangel leiden, besteht die Gefahr an Rachitis zu erkranken. Diese Krankheit verursacht Wachstumsstörungen und Verformungen der Knochen. Vitamin D spielt auch bei Kindern zur Stärkung ihres Immunsystems eine wichtige Rolle. Anhand der Symptome kann man schon erkennen, dass Vitamin D in jedem Bereich des Körpers von Nöten ist. Da wir nicht genügend Vitamin D über die Sonne aufnehmen, müssen wir es auf anderem Wege zu uns führen.

Hauptsächlich enthalten nur tierische Lebensmittel Vitamin D. Darunter fallen fettreiche Fische wie Aal, Makrele, Hering und Thunfisch. Die Zufuhr über die Ernährung reicht bei Weitem nicht aus, um unseren Bedarf ausreichend zu decken. Abgesehen davon erschweren wir die Vitamin D-Produktion durch ständiges Auftragen von Sonnenschutzcreme! Die Sonnenstrahlung wird abgeblockt, sodass die Vitamin D-Produktion gar nicht bis schwach stattfindet. Die Ernährung und die geringe Sonneneinstrahlung reichen folglich nicht aus, sodass unser Körper mit dem Sonnenvitamin versorgt werden. Deswegen sollte man eine Aufnahme von Vitamin D mittels Nahrungsergänzungsmittel in Betracht ziehen, um die Symptome einer geringen Zufuhr zu vermeiden. 

Wie kann man ein gutes Vitamin D Präparat erkennen?

Allerdings sollte man nicht wahllos irgendwelche Präparate nehmen. Hier führen wir Ihnen gewisse Kriterien auf, welche bei der Wahl eines guten Supplements zu beachten sind.
Ein vernünftiges Vitamin D-Präparat sollte Vitamin D in seiner aktiven Form Vitamin D3 (Cholecalciferol) enthalten. Vitamin D3 muss im Körper nicht umgewandelt werden und kann zügig seine Funktionen nach der Einnahme erfüllen.
Des Weiteren sollten die Präparate eine hohe Bioverfügbarkeit aufweisen. Die Bioverfügbarkeit ist ein Maß, welches den Umfang und das Ausmaß der Aufnahme des Wirkstoffes beschreibt.
Bei Vitamin D handelt es sich um ein fettlösliches Vitamin. Sprich, sobald es gemeinsam mit Fett/Öl zugeführt wird, kann es besser vom Körper aufgenommen und folglich auch besser wirken. Deswegen sollte das Präparat am besten in einer fetthaltigen Lösung gelöst sein bzw. die Kapsel sollte Öl enthalten.
Damit der Stoff in seiner Wirkung nicht beeinträchtigt wird, sollten keine bis kaum Zusatzstoffe enthalten sein, die mit dem Vitamin eventuell reagieren könnten.
Gute Vitamin-Präparate sollten im besten Fall für jede Verbrauchergruppe geeignet sein, also sollte es vegan, vegetarisch, glutenfrei und lactosefrei sein.
Da Geschmäcker unterschiedlich sind, ist ein geschmacksneutrales Supplement besonders vom Vorteil.
Das Präparat sollte in Kapseln oder Tropfen dargereicht werden. Dadurch ist die Handhabung und Dosierung um einiges einfacher als bei Tabletten.

cerascreen hat nun drei neue Vitamin D-Präparate ins Sortiment aufgenommen, die Sie bei der Supplementierung von Vitamin D unterstützen.
Vorab können wir Ihnen sagen, dass diese drei Produkte Vitamin D in seiner aktiven Form (Cholecalciferol) enthalten und eine hohe Bioverfügbarkeit besitzen. Sie werden über Tropfen verabreicht, wobei die Dosierung eines Tropfens bei 1000 I.E. (Internationale Einheit) liegt.

                                                                                                                                                                                                                                                        Vitamin D3 Produkte                       
 

Zusammenfassung: Wie sollten gute Vitamin D Präparate gestaltet sein:

  • aktive Form Vitamin D3 (Cholecalciferol) sollte enthalten sein
  • hohe Bioverfügbarkeit
  • sollte Fett bzw. Öl enthalten
  • wenig bis kaum Zusatzstoffe
  • vegan, vegetarisch, lactosefrei, glutenfrei
  • geschmacksneutral
  • Darreichung in Kapseln oder Tropfen für eine einfachere Dosierung

    Warum sind diese Präparate gut?

    Wir stellen Ihnen jedes Präparat mit seinen Vor- und Nachteilen vor und präsentieren Ihnen das Präparat, welches sich eventuell am besten für Sie eignet!

    Die PRIMAL SUN Vit D3 Tropfen kosten 29,95€ pro 50 ml.
    Das Vitamin D3 ist gelöst in Kokosöl und beinhaltet Tocopherole als Konservierungsmittel, welche Fette vor dem Ranzigwerden hindern. Gewonnen wird das Vitamin D3 hier aus Wollwachs. Wollwachs hat den Vorteil, dass das Fett in dem Produkt ebenfalls nicht schlecht wird. Das Produkt ist geschmacksneutral.
    Die Nachteile an diesem Supplement sind einmal der hohe Preis und die Nichteignung für Veganer.
    Die Inno Nature Vit. D3 Tropfen kosten 18,90€ pro 50 ml.
    Das Vitamin D3 ist hier in nativem Olivenöl und Maiskeimöl gelöst. Dieses Produkt wird aus Flechten gewonnen, wodurch es für jede Verbrauchergruppe geeignet ist. Es enthält als Konservierungsstoff auch Tocopherole.
    Es enthält weder Aroma- noch Farbstoffe noch Zucker. Zudem ist es nicht gentechnisch verarbeitet worden.
    Dieses Produkt hat den Nachteil, dass es nicht geschmacksneutral ist.
    Anhand dieser Kriterien lässt sich sagen, dass es sich hierbei um den Champion der Präparate handelt. Es ist das kostengünstigste Produkt, ist für jede Verbrauchergruppe geeignet und enthält keine Zusatzstoffe
    Der Preis der Nature Love Vit D3 Tropfen liegt bei 24,90€ pro 50ml.
    Das Vitamin D3 ist in MCT-Öl (Mittelkettige Triglyceride) gelöst. Dieses Produkt ist ebenfalls für jede Verbrauchergruppe geeignet, da das Vitamin hier auch pflanzlichen Ursprungs ist (aus Flechten gewonnen). Des Weiteren enthält es keine weiteren Zusatzstoffe, keine Aroma- und Farbstoffe und keinen Zucker und wurde nicht gentechnisch verarbeitet.

     

    Wie sieht es aus mit Nebenwirkungen?

    Nebenwirkungen sind bei einer Supplementierung meist nur bei einer Überdosierung möglich. Daher sollten Sie unter ärztlicher Rücksprache, falls eine höhere Dosis zur Erhöhung Ihres Vitamin D Spiegels nötig wäre, den Bedarf steigern.
    Die Symptome einer Vitamin D Überdosierung sind:

    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Herzrhythmusstörungen
    • Kopfschmerzen
    • Gefäßverkalkungen

       

      Fazit:

      Alles in allem können Sie mit all unseren Präparaten mit einer zuverlässigen Vitamin D-Versorgung rechnen.
      Wie bereits genannt, ist ein Vitamin D-Mangel in Deutschland sehr verbreitet. Um die gesundheitlichen Folgen abzuwenden, ist eine Supplementierung notwendig.
      Zur Überprüfung eines Mangels können Sie mit unserem cerascreen Vitamin D-Test Ihren Vitamin D-Spiegel untersuchen lassen und Ihren täglichen Bedarf und die notwendige Dosis ermitteln lassen, um Ihrer Gesundheit und Ihrem Körper einen Gefallen zu tun.

      Hier finden Sie nochmal einen abschließenden Überblick über unsere Vitamin D Nahrungsergänzungsmittel:

       

                     Vitamin D Präparate Vergleich

       

       

      Vergleich unserer Nahrungsergänzungsmittel mit VIGANTOLETTEN®

      VIGANTOLETTEN®

      unsere Präparate

      Darreichung und Dosierung

      Tabletten mit 1000 I.E.

      Tropfen mit 1000 I.E.

      Inhaltsstoffe

      Cholecalciferol

      Cholecalciferol gelöst in Öl

      Einnahme

      mit ausreichend Wasser

      zusammen mit dem Essen

      Eignung

      nicht vegan (D3 aus Lanolin)

      zwei von drei sind vegan

      Anhand dieser Tabelle lassen sich Vorteile unserer drei Supplemente erkennen.

      Die VIGANTOLETTEN®    enthalten kein Öl, wodurch die Aufnahme des Vitamins nicht gefördert wird. Zudem sollen die Tabletten mit Wasser zugeführt werden, während unsere direkt verwendet werden können. Bezüglich der Eignung sind die VIGANTOLETTEN® nicht für Veganer geeignet. In unserem Fall betrifft es nur die PRIMAL SUN Vit. D3 Tropfen.

       

       

      Quellen:

      Ecemis GC et al, Quality of life is impaired not only in vitamin D deficient but also in vitamin D-insufficient pre-menopausal women., Journal of Endocrinology Investigation, 2013 Sep;36(8):622-7

      Erkal MZ et al, High prevalence of vitamin D deficiency, secondary hyperparathyroidism and generalized bone pain in Turkish immigrants in Germany: identification of risk factors., Osteoporosis International, 2006;17(8):1133-40

      e Silva AV et al, Association of back pain with hypovitaminosis D in postmenopausal women with low bone mass., BMC Musculoskeletal Disorders, 2013 Jun 12;14:184

      Ghai B et al, High Prevalence of Hypovitaminosis D in Indian Chronic Low Back Patients., Pain Physician, 2015 Sep-Oct;18(5):E853-62

      Johnson K et al, Vitamin D deficiency and fatigue: an unusual presentation., SpringerPlus, 2015 Oct 7;4:584

       Ju SY et al, Serum 25-hydroxyvitamin D levels and the risk of depression: a systematic review and meta-analysis., The Journal of Nutrition, Health & Aging, 2013;17(5):447-55

      Matsuoka LY et al, Sunscreens suppress cutaneous vitamin D3 synthesis., The Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism, 1987 Jun;64(6):1165-8

      McCarty DE, Resolution of hypersomnia following identification and treatment of vitamin d deficiency., Journal of Clinical Sleep Medicine, 2010 Dec 15;6(6):605-8

      Robert Koch Institut; http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html#FAQId2437564 ; Stand: 15.08.2017

      Okereke OI et al, The role of vitamin D in the prevention of late-life depression., Journal of Affective Disorders, 2016 Jul 1;198:1-14

      Widespread vitamin D deficiency likely due to sunscreen use, increase of chronic diseases, EurekAlert.org, May 1, 2017

      Zentrum der Gesundheit:

      https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-mangel-symptome-ia.html ;Stand: 15.08.17

      https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-bildung-stoerung-ia.html ;Stand: 15.08.2017

      https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-sonnenmilch-ia.html ;Stand: 15.08.2017

      http://www.vitamind.net/mangel/therapie/ ;Stand: 15.08.2017

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      2 Kommentare

      • Suna

        Hallo Elisabeth,
        vielen Dank für diesen Hinweis. Das ist natürlich richtig. Auch das Dekristol ist eine gute Variante der Vitamin D Supplementierung. Laut Studien erfolgt die beste Aufnahme von Vitamin D Präparaten durch Kapseln oder Tropfen, welche eine Öl Basis haben. Daher ist auch das Dekristol eine gute Alternative.
        Wie du richtig erwähnt hast, ist dieses Produkt rezeptpflichtig, weswegen immer vorausgesetzt ist, dass man vorher beim Arzt war. Wer sich die Zeit dafür nicht nehmen kann oder will, ist auf rezeptfreie Alternativen angewiesen. Hierfür haben wir eine entsprechende Auswahl zusammengestellt, die einfach einzunehmen und gut verträglich sind.
        Dein cerascreen Team

      • Elisabeth Schällebaum

        Erwähnt sei hier auch das kostengünstige Dekristol 20.000 i.E. , das allerdings rezeptpfllichtig ist aber nach meiner Erfahrung von immer mehr Mediziner/innen verschrieben wird. Die Packung enthält 50 Kapseln und reicht bei einem Gewicht von 58 Kilogramm als Erhaltungsdosis für 1 Jahr (1 Kapsel à 20.000 i.E. sonntags) ?

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