Wassereinlagerungen verursachen Gewichtsschwankungen


Das eigene Körpergewicht unterliegt, insbesondere an hohen Festtagen wie Ostern, mehr oder weniger starken Schwankungen. So groß die Vorfreude auf das gesellige Beisammensein im Vorfeld ist, so groß ist auch die Vielfalt des Essens. Neben den traditionellen Rezepten gibt es noch zahlreiche süße Schlemmereinen wie Torten oder Kuchen, ganz zu schweigen von den unzähligen Ostereiern aus Schokolade. Auch wenn sich während dieser Zeit selbstverständlich die Zunahme von Fetten und Kohlenhydraten erhöht, ist das nicht der Grund dafür, dass die Hose und das T-Shirt enger plötzlich enger sitzen. Die ein oder zwei Kilo mehr auf der Waage werden eher durch Wassereinlagerungen, auch Ödeme genannt, im Gewebe herbeigeführt.

Solche Ödeme, die nicht auf Grund einer Organschwäche auftreten, sind die Folge ungesunder Ernährung und mangelnder Bewegung. Sie entstehen durch den Austritt des Wassers aus den Blutgefäßen. Dieses lagert sich sodann in den umliegenden Körperbereichen an. Die häufigsten Beschwerdeformen sind dicke und schwere Beine und Hände, sowie ein geschwollenes Gesicht.

Ursachen für die Wassereinlagerung

Vor allem Frauen leiden unter Ödemen, wenn ihr Hormonhaushalt im Ungleichgewicht ist. Dies kann beispielsweise kurz vor der Periode, während der Schwangerschaft und zu Beginn der Wechseljahre auftauchen, da in diesen Phasen ein Östrogenüberschuss im Körper vorhanden ist.

Des Weiteren trägt falsche Ernährung dazu bei, dass sich Wassereinlagerungen bilden. Salz und Eiweiß binden das Wasser. Somit ist ein hoher Konsum von Fleisch, Wurst und Käse ungesund, denn in diesen Nahrungsmitteln ist oft aus Haltbarkeits- und Geschmacksgründen eine erhebliche Portion Salz enthalten.

Wie man Wassereinlagerungen verhindern kann

Aus den oben genannten Gründen ist davon abzuraten, sich überwiegend von Fertigprodukten zu ernähren. Auch Chips und andere Naschereien erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ödeme bilden. Sogar bestimmte Cornflakes-Sorten enthalten einen hohen Salzgehalt, obwohl sie süßlich schmecken. Auch Wurst oder Kassler, vor allem aber alles, was geräuchert ist, wie Fisch und Speck sind sehr salzhaltige Speisen und von daher nicht zu empfehlen oder mit Vorsicht und in Maßen zu genießen.

Stattdessen empfiehlt es sich, Früchte und Gemüse zu essen. Melonen und Orangen zum Beispiel machen sich in einem Obstsalat sehr gut und auf diese Weise führt man dem Körper das für ihn notwendige Kalzium zu. Das gleiche gilt für rote Beete und Avocado. Auch sie sind Kalziumlieferanten. Eine Guacamole ist eine köstliche Avocadosauce, die hervorragend zu Selleriesticks oder anderen Gemüsearten schmeckt.

Neben Kalzium braucht der Körper noch Vitamine, Magnesium und Fettsäuren. Diese können ihm durch den Verzehr von Nüssen und Vollkornprodukten zugeführt werden. Sie haben den Vorteil, dass sie sich für den kleinen Snack zwischendurch eigenen.

Jede Form von Blattgemüse entzieht dem Gewebe das Wasser. Wasserkresse und Petersilie haben dieselbe Eigenschaft. Demnach empfiehlt es sich, so viele Salate wie möglich zu essen. Auch Rosmarin und Liebstöckel helfen bei Wassereinlagerungen und sie geben Schmorgerichten und Aufläufen einen würzigen Geschmack. Mit Liebstöckel lassen sich auch leckere Pestos herstellen, die wiederum zahlreiche Verwendungsformen finden: als Brotaufstrich, als Gemüse-Dip und zur Pasta.

Letztendlich wirkt man Ödemen entgegen, indem man mindestens zwei Liter pro Tag trinkt. Kräutertees, wie Löwenzahn und Brennnessel, sind genauso geeignet dafür wie Wasser mit Citrusfrüchten.

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