Welches Protein ist gut für mich?


Protein-Shakes sind ein einfacher und praktischer Weg um sicherzustellen, dass Du Deinen Körper gut mit Eiweiß versorgst. Egal für welchen Zweck Du Eiweiß-Pulver trinkst – Gewichtsverlust, Muskelaufbau, bessere Performance bei Hochleistungssport oder für die allgemeine Gesundheit und Wellness – was Du unbedingt bedenken solltest ist, dass nicht jedes Protein für Dich und Deine persönlichen Ziele geeignet ist. Nicht jeder Mensch verträgt jedes Protein gleich gut und Unverträglichkeiten gegen bestimmte Eiweiße können Deine Leistungsfähigkeit deutlich verringern.

Aber woher sollst Du wissen, welches Protein für Dich geeignet ist und um welches Du besser einen Bogen machen solltest? Zunächst einmal ist es wichtig die Unterschiede zwischen den verschiedenen Protein-Pulvern zu verstehen.

 

Whey-Protein: Whey, im Deutschen Molken-Protein, ist wohl eines der bekanntesten und beliebtesten Proteine unter Fitness-Begeisterten. Und das auch zu Recht, denn es versorgt Dich mit allen essentiellen Aminosäuren und ist leicht verdaulich. Wenn du es gut verträgst, dann kann es eine sinnvolle tägliche Proteinquelle sein, die Dir einen Energie-Boost verschafft und zudem Stress verringern kann.

 

Casein: Casein wird im Gegensatz zu Whey langsamer vom Körper aufgenommen und verbleibt für mehrere Stunden im Magen. Dadurch hat es einen sehr guten Sättigungseffekt und ist vor allem als Zwischenmahlzeit und am Abend bestens geeignet. Casein ist vor allem während Diätphasen beliebt um trotz des Kaloriendefizits keine Muskeln abzubauen.

 

Hühnerei-Protein: Hühnerei-Eiweiß ist der Liebling der Ernährungsexperten. Es hat von allen Proteinen die beste biologische Wertigkeit, kann also sehr gut in körpereigene Proteine umgewandelt werden. Dadurch, dass es langsam im Körper frei wird und über mehrere Stunden für einen hohen Aminosäure-Spiegel im Körper sorgt, eignet es sich bestens vor dem Workout.

 

Sojabohnen-Protein: Ein weiteres gut verwertbares Protein ist Soja. Neben vielen Vitaminen und Nährstoffen weist die Sojabohne einen hohen Proteingehalt von 35% bis 38% und viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren auf. Durch den hohen Gehalt an B-Vitaminen wirkt sich die Sojabohne außerdem positiv auf Haut und Haare aus. Zudem ist sie bei Laktoseintoleranz ein guter Ersatz für Whey oder Casein-Shakes und auch bei vegetarischer und veganer Ernährung sehr beliebt.

 

Erbsen-Protein: Eiweiß aus Erbsen ist eine leicht verdauliche und hocheffiziente Proteinquelle. Erbsen besitzen eine der besten biologischen Wertigkeiten unter den pflanzlichen Proteinen und sind zudem reich an Vitamin, Mineralstoffen und Spurenelementen. Zudem sind sie eine nachhaltige und ökologisch vorteilhafte Eiweißquelle.

 

Hühnerfleisch: Natürlich darf das Hühnerfleisch nicht fehlen, wenn es um das Thema Protein geht. Vor allem Vegetarier müssen sich oft anhören wie sie denn ihren Proteinbedarf decken ohne Fleisch zu essen. Natürlich ist dies problemlos möglich, aber Hühnerfleisch und andere Fleischarten haben auch ihre Vorteile. Vor allem Hühnerfleisch hat einen geringen Fettgehalt und gleichzeitig einen hohen Anteil an Eiweiß mit hervorragender biologischer Wertigkeit. Zudem versorgt es den Körper mit vielen verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA) und essentiellen Aminosäuren, welche nicht vom Körper selbst hergestellt werden können.

 

Natürlich ist Protein in vielen weiteren Nahrungsmitteln enthalten. Von Rind- und Schweinefleisch, über Kuhmilch, Ziegenmilch und Fisch, bis hin zu zahlreichen pflanzlichen Quellen wie Getreide, Reis, Hanf und Süßlupine.

Letztendlich kommt es darauf an wie Deine persönlichen Ziele ausgelegt sind. Möchtest Du Muskel aufbauen oder Gewicht verlieren? Machst du gerade eine Reduktionsdiät oder versuchst du Masse aufzubauen? Weiterhin könnte eine Unverträglichkeit gegen ein bestimmtes Protein der Grund sein, weshalb sich Deine Trainingserfolge noch nicht wirklich bemerkbar machen. Hier kann Dir ein Protein-Test helfen. Damit kannst Du herausfinden, welche Proteine Deinen Körper optimal unterstützen.

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