Wissenschaftliche Studie entschlüsselt den Fußball-Weltmeister 2014


Vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 ist es wieder soweit: Die Endrunde der FIFA Fußballweltmeisterschaft findet statt und der Fußball wird einmal wieder die Welt regieren.

Wird die deutsche Nationalelf es nach 1990 zum vierten Male schaffen, das Halbfinale und schließlich das Endspiel zu erreichen? Experten gestehen der deutschen Nationalmannschaft gute Chancen zu. Taktisch hat Deutschland auf jeden Fall das Potential. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften siegten jedoch meistens Teams, in deren Ländern ein wärmeres Klima herrscht. Kein Zufall, meinen Forscher der Sportwissenschaftlichen Universität in Sao Paulo. Emotionen und sogenannten Wahrscheinlichkeiten stellt Prof. Cassiano statistische Analytik gegenüber. Und er weiß schon jetzt, wer im Sommer Weltmeister wird.

Dafür untersuchten Prof. Cassiano und sein Team Blutproben der Nationalmannschaften aus den letzten 60 Jahren und setzten die Ergebnisse in Zusammenhang zur mittleren Spielstärke und Torrate der jeweiligen Teams. Die Ergebnisse sind erstaunlich.

„Die sportliche Leistungsfähigkeit der Fußballspieler steigt proportional zum Vitamin D-Spiegel an.“, sagt Prof. Cassiano. Die höchste Vitamin D-Konzentration im Blut konnten die Wissenschaftler im Blut des brasilianischen Rekordtorschützen Ronaldo nachweisen – 72 ng/ml. Es überrascht nicht, dass der Rekordsieger Brasilien mit 5 Weltmeistertiteln und die Teams Argentinien, Uruguay, Spanien und Italien in den vergangenen 60 Jahren die höchsten mittleren Vitamin D-Werte aufweisen. Das Team aus Down-Under hatte dagegen die geringsten Werte. „Wir waren erstaunt. Schließlich gilt Australien als sonnenreichstes Land. Die australischen Sonnenschutz-Kampagnen beugen Sonnenbrand vor, verhindern jedoch auch eine ausreichende Bildung von Vitamin D in der Haut.“

Laut dem Institut für Sport und Sportwissenschaften in Sao Paulo ist „Vitamin D ein lange unterschätztes Vitamin, das die sportliche Leistungsfähigkeit stark beeinflusst“. Tatsächlich wurde erst in den letzten Jahren wissenschaftlich erwiesen, dass eine gute Vitamin D-Versorgung zu schnelleren Reaktionszeiten, einem besseren Immunsystem, einer schnelleren Regenerationszeit, einer verbesserten Ausdauerleistung und weniger Verletzungen führt.

Für die brasilianischen Forscher ist Fußball somit kein reines Glücksspiel. Brasilien ist laut der Blutanalyse eindeutiger Favorit der Wissenschaftler. Gefolgt vom amtierenden Weltmeister Spanien.

Hat Deutschland also keine Chance auf den Titel? Nein. Auch, wenn fehlendes Glück bei der Gruppenauslosung und geringe Vitamin D-Spiegel es schwer machen. Was häufig über den Ausgang einer Partie entscheidet, ist schlicht und ergreifend Zufall. Lasst uns auf ein Fußballmärchen hoffen: Deutschland wird zum vierten Mal Weltmeister und Miroslav Klose überholt Ronaldo als besten Torschützen. Amen!

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