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Hilfe bei Depression


Depressionen sind eine ernsthafte psychischer Erkrankung. Wenn Sie glauben, Sie selbst oder eine nahestehende Person könnten unter einer Depression leiden, holen Sie Hilfe! Wir zeigen Ihnen, wie.

In erster Linie ist es für Betroffene wichtig zu verstehen, dass es sich bei einer Depression um eine Krankheit handelt.

Bei Verdacht auf eine Depression oder eine andere psychische Erkrankung ist es unverzichtbar, mit einem Arzt oder Psychotherapeuten zu sprechen. Der erste Ansprechpartner ist in der Regel der Hausarzt. Dieser kann bei Bedarf zu einem Psychiater, Neurologen oder Psychologen überweisen. 

In Ihrem Wohnort können Sie sich außerdem an den Sozialpsychischen Dienst (SpDi) wenden.  Dieser bietet Menschen mit psychischer Erkrankung und ihren Angehörigen Beratung und Hilfe an. Die Kontaktdaten des nächsten SpDi können zum Beispiel über das Gesundheitsamt finden.  

Zum Weiterlesen Lesen Sie in unserem Gesundheitsportal mehr über die verschiedenen Formen und die Behandlung der Depression in unserem Depressions-Übersichtsartikel. In weiteren Beiträgen klären wir über die Symptome der Depression sowie über Ursachen und Risikofaktoren von Depressionen auf.

Im Notfall

Wichtig: Bei drängenden und konkreten Suizidgedanken wenden Sie sich dringend an den Notarzt (Telefonnummer 112) oder die nächste psychiatrische Klinik. 

Klinikadressen können Sie bei der Deutschen Depressionshilfe finden. 

Weitere Hilfsangebote

  • Info-Telefon Depression (0800/3344533) bei Fragen zur Erkrankung oder zu Anlaufstellen 
  • Online-Foren (z.B. www.fideo.de oder www.diskussionsforum-depression.de) zum Austausch mit anderen Betroffenen oder Angehörigen
  • Selbsthilfegruppen (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen www.nakos.de

Anzeige für Online-Sprechstunden bei Depression

Online-Sprechstunde bei Depression

Eine weitere Möglichkeit, sich diskret, schnell und einfach erste Hilfe gegen eine Depression zu holen, ist eine Online-Videosprechstunde. Mittlerweile können Sie Ärztinnen und Ärzte auch über das Internet kontaktieren und sich auf diesem Wege sogar Rezepte und Krankschreibungen geben lassen.

Ein bekannter Anbieter für solche Online-Sprechstunde ist TeleClinic. Wenn zum Beispiel bei Antriebslosigkeit und Müdigkeit der Weg zum Arzt unmöglich erscheint, bietet TeleClinic eine gute Alternative. Nach dem Ausfüllen eines Fragebogens steht innerhalb von kurzer Zeit ein Arzt per Videochat für Sie zur Verfügung. Der behandelte Arzt bzw. die behandelnde Ärztin berät Sie kompetent und entscheidet dann individuell, welche Therapieform die richtige ist. Außerdem kann eine unterstützende Behandlung mit antidepressiv wirkenden Medikamenten verschrieben werden. Dies unterliegt jedoch dem Ermessen des Arztes oder der Ärztin. 

Behandlung und Therapie

Wird eine Depression diagnostiziert, legt der behandelnde Arzt oder Psychologe eine geeignete Therapie fest, je nachdem, wie schwer die Symptome sind und wie lange sie schon bestehen. Die Behandlung der Depression kann ambulant oder stationär, also in einer Klinik, erfolgen. Zu den möglichen Therapien zählen zum Beispiel:

  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • Psychodynamische Psychotherapie
  • Interpersonelle Psychotherapie
  • Kunst-, Musik- oder Tanztherapie
  • Medikamentöse Therapie bei schweren Verläufen

Es gibt auch einige supportive Maßnahmen mit nachgewiesenem, positiven Effekt:

  • Schlafentzugstherapie
  • Lichttherapie
  • Transkranielle Magnetstimulation

Rat für Angehörige

Menschen mit Depressionen verändern sich und sind nicht mehr wiederzuerkennen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass eine Person, die Ihnen nahe steht, unter depressiven Symptomen leidet, können Sie folgende Punkte beachten:

  • Wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt. Vereinbaren Sie einen Termin für den Betroffenen, denn dieser ist sich seiner Lage häufig nicht bewusst und zu antriebslos oder sucht die Schuld bei sich.
  • Wenden Sie sich nicht von der betroffenen Person ab und erinnern Sie sie, dass Sie an einer Krankheit leidet. Tun Sie die Beschwerden nicht als harmlos ab und erinnern Sie den oder die Betroffenen, dass es vorbeigehen wird und gute Heilungschancen bestehen. Seien Sie geduldig.
  • Die Leiden der Erkrankten sind oft eine schwere Last für Angehörige. Erkennen Sie Ihre Grenzen und nehmen sie sich bewusst Auszeiten. Verfolgen Sie weiterhin Ihre Ziele und erkennen Sie die Depression als Krankheit an und nicht als grundloses Traurigsein. Tauschen Sie sich mit anderen betroffenen Angehörigen aus und bauen Sie sich ein Netzwerk auf.
  • Halten Sie sich mit gut gemeinten Ratschlägen zurück. Die Betroffenen können Sie nicht umsetzen. Die Krankheit lässt es nicht zu. Unterstützen sie jedoch jede aufkommende Eigeninitiative der Betroffenen.
  • Treffen Sie keine wichtigen Entscheidungen für die Erkrankten bezüglich der privaten oder beruflichen Zukunft. Nach der Behandlung würde der Patient oder die Patientin die Sache vielleicht anders betrachten. Depressionen verzerren die Wahrnehmung.
  • Haben Sie den Eindruck, dass Suizidgefahr besteht, wenden Sie sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt und sprechen Sie den Betroffenen darauf an. Sofortiges Handeln ist für den Schutz der an einer Depression erkrankten Person enorm wichtig.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83701/Umfrage-zeigt-Unwissenheit-ueber-Depressionen
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Depression?nid=97272
  • https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/rat-fuer-angehoerige
  • https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe
  • https://www.teleclinic.com/behandlungen/depression/

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