Vitamin B12


Der Allrounder unter den B-Vitaminen

Was über Vitamin B12 wissen sollteKönnen Sie sich noch daran erinnern, dass Ihnen als Kind immer gesagt wurde, Sie sollen Ihre Portion Fleisch auf dem Teller aufessen, um "groß und stark“ zu werden? Fleisch enthält, neben Proteinen und Mineralstoffen, das wichtige Vitamin B12. Vitamin B12 zählt zu einem der wichtigsten Nährstoffe für einen gesunden Organismus. In der Humanbiologie wird das Vitamin aufgrund seiner Mitwirkung am Schutz der Nerven und der Blutbildung besonders geschätzt. Vitamin B12 ist somit als ein Multitalent an zahlreichen Aufgaben beteiligt. Es spielt eine maßgebliche Rolle beim Wachstum und sollte aufgrund dessen ein treuer Begleiter in unserer Kindheit sein. Darüber hinaus gibt B12 Ihnen nicht nur die Energie, den Alltag zu meistern, sondern schützt Ihr Herz vor Entzündungen und unterstützt Ihr Denkvermögen! Vor allem in seiner Rolle als Allrounder der Vitamine ist es umso wichtiger, dass Sie für eine ausreichende Vitamin-B12-Zufuhr sorgen, um einen Mangel zu vermeiden.

Wieso Vitamin B12 so wichtig für Sie ist, warum Sie Ihren Vitamin-B12-Spiegel regelmäßig messen sollten und wie ein Mangel vermieden bzw. behoben werden kann, erfahren Sie in diesem Artikel!

Was ist Vitamin B12?

Vitamin B12 gehört wie die anderen B-Vitamine zu den wasserlöslichen Vitaminen. Im Gegensatz zu den restlichen B-Vitaminen wird Vitamin B12 im Körper in der Leber gespeichert. Da der Körper dieses Vitamin nicht selbst bilden kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Somit zählt es zu den essentiellen Vitaminen [1]. Nur Mikroorganismen wie Bakterien sind in der Lage, es eigenständig zu produzieren [2].

Vitamin B12 enthält im Zentrum seines chemischen Gerüsts Cobalt, welches der Gruppe der Schwermetalle angehört. Daher wird Vitamin B12 auch als Cobalamin bezeichnet. Der Begriff Cobalamine umfasst die einzelnen Formen, in denen Vitamin B12 vorkommen kann. Dazu zählen unter anderem: Cyanocobalamin, Hydroxycobalamin, Methylcobalamin und Adenosylcobalamin. Im Körper werden diese Formen in das biochemisch aktive Vitamin B12 Methylcobalamin und 5-Adenosylcobalamin umgewandelt [3].

Die biochemisch aktive Form eines Nährstoffes wird vom Körper direkt verwertet und kann sofort seine Wirkung entfalten [2].

Die Eigenschaften eines Vitamins sind durch seine chemische Struktur festgelegt. So ist Vitamin B12 sehr luft- und lichtempfindlich. Die durchschnittlichen Zubereitungsverluste (durch z.B. das Kochen) von Nahrungsmitteln mit Vitamin B12 liegen bei ungefähr 12 % [1].

Was sind B-Vitamine?
B-Vitamine dienen als Vorstufe für Coenzyme und leisten einen wichtigen Beitrag zum Energiestoffwechsel. Coenzyme sind Katalysatoren und setzen sämtliche Stoffwechselvorgänge in Gang. Ein weiteres Merkmal der B-Vitamine ist, dass sie zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen. Daher müssen sie kontinuierlich über die Nahrung zugeführt werden, da der Körper sie - bis auf Vitamin B12 - nicht speichern kann. Wasserlöslich bedeutet, dass diese Vitamine über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden werden 
[4].

Die körpereigene Bildung von Vitamin B12 - ein Mythos?

Ob Vitamin B12 vom menschlichen Körper selbstständig produziert werden kann ist tatsächlich nicht ganz klar. Oftmals wird die menschliche Vitamin-B12-Produktion mit der von Kühen verglichen, bei denen eine körpereigene Vitamin-B12-Produktion beobachtet wurde. Die Bakterien im Verdauungstrakt der Wiederkäuer bilden Vitamin B12 beim Vorhandensein von Cobalt aus der Nahrung. Denn Cobalt fungiert als Zentralatom im Gerüst von Vitamin B12 [5]. Die Darmflora des Menschen ist ebenfalls in der Lage, Vitamin B12 herzustellen, allerdings an einer falschen Stelle. Die Bildung findet im Dickdarm statt, wo sich auch die entsprechenden Bakterien für diesen Prozess befinden. Die Aufnahme von Vitamin B12 findet dann über den Dünndarm statt. Daher kann das Vitamin nicht ins Blut gelangen und in der Leber gespeichert werden. Stattdessen wird es über den Stuhl ausgeschieden. Die Studienlage ist strittig, ob diese körpereigene Vitamin B12-Produktion eventuell doch zur Vitamin B12-Versorgung beiträgt [6]

Welche Wirkung hat Vitamin B12 im Körper?

Vitamin B12 spielt in zahlreichen Stoffwechselreaktionen eine wichtige Rolle. Es ist unter anderem ein unerlässlicher Faktor im Folsäurestoffwechsel. Außerdem ist Vitamin B12 an der Blutbildung und am Abbau von Fettsäuren beteiligt [1].

Weitere zentrale Stoffwechselprozesse, an denen Vitamin B12 beteiligt ist [1]:

  • DNA-Bildung
  • Nervenschutz und -regeneration
  • Zellteilung und -atmung
  • Blutbildung
  • Synthese von Botenstoffen
  • Entgiftung

Vitamin B12 und der Folsäurestoffwechsel

Folsäure gehört wie Vitamin B12 zur Gruppe der B-Vitamine. Alte Bezeichnungen für Folsäure waren Vitamin B9 und B11. Ein Vitamin B12-Mangel bedingt einen Folsäure-Mangel, da die Folsäure im Organismus nicht mehr in ihre aktive Form umgewandelt werden kann. Die Aufgaben der Folsäure können nicht erfüllt werden. Wiederum kann ein Folsäure-Überschuss einen Vitamin B12-Mangel einleiten. In beiden Fällen ist mit gesundheitlichen Folgen zu rechnen [1, 2, 7, 8].

Extrawissen für Fachexperten

Im Körper wird Folsäure in Tetrahydrofolat (THF) umgewandelt. Zu deren Hauptfunktionen gehören die DNA-Bildung, Zellteilung und die Genexpression. Große Bedeutung wird der Folsäure in der Synthese von Methionin aus Homocystein zuteil. Homocystein ist eine Aminosäure, die in hohen Mengen Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt. Die häufigste Folge ist die Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Besonders ältere Menschen, Übergewichtige und Raucher weisen erhöhte Homocystein-Spiegel auf. Vitamin B12 bei diesem Stoffwechselvorgang ebenfalls ein wichtiger Faktor. Es unterstützt Folsäure in der Methionin-Bildung, indem es Folsäure in seine aktive Form THF umwandeln kann. Neben der Zufuhr von B-Vitaminen lässt sich ein hoher Homocystein-Spiegel durch hohe körperliche Aktivität senken.

Was ist Methionin?
Methionin ist eine essentielle Aminosäure und wird für die Proteinbildung benötigt. Mit Methionin werden bestimmte Fette, Nerven und die DNA gebildet.

Was sind Coenzyme? Coenzyme sind Vitamine, die wie Enzyme als Katalysatoren wirken. Katalysatoren reduzieren den Energiebedarf für eine Stoffwechselreaktion.

Vitamin B12 und die Blutbildung

Vitamin B12 ist ein wichtiger Bestandteil für die Blutbildung. Es fördert den Reifungsprozess der roten Blutkörperchen, der Erythrozyten, im Knochenmark. Dies liegt vor allem an seiner Beteiligung an der DNA-Bildung und Zellteilung. Dadurch wird die Produktion der roten Blutkörperchen angeregt. So zeigt sich bei einem Mangel an Vitamin B12 auch eine Blutarmut (perniziöse Blutanämie) als Symptom [1, 2, 7].

Vitamin B12 und die Nervenzellen

Vitamin B12 wird auch gerne als Nervenvitamin bezeichnet. Es ist verantwortlich für die Produktion der Myelinscheide, welche die Nervenzellen als Membran umgibt. Myelin ist eine Substanz, die größtenteils aus Fetten besteht. Durch Myelin wird den Nervenzellen Schutz geboten und außerdem unterstützt Myelin die Reizweiterleitung. Bei einem Vitamin-B12-Mangel kann dieser Schutz nicht mehr ausreichend sichergestellt werden, sodass die Nervenzellen Schäden davontragen. Als Folge können Lähmungen oder Erkrankungen wie Multiple Sklerose auftreten [9].

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Vitamin B12?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Zufuhr an Vitamin B12 für Jugendliche (Älter als 15 Jahre) und Erwachsene von 3,0 µg pro Tag. Der Bedarf von Kindern variiert je nach Alter und liegt zwischen 1,0 - 2,0 µg. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf. Dieser liegt bei Schwangeren bei 3,5 µg und bei Stillenden bei 4,0 µg pro Tag [10].

Die National Institutes of Health empfehlen Werte, die ungefähr denen der DGE entsprechen. So sollte für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene eine Zufuhr von 2,4 µg Vitamin B12 pro Tag gewährleistet sein. Schwangere hingegen sollten eine höhere Aufnahme von 2,6 µg und stillende Frauen 2,8 µg pro Tag erzielen [11].

Wie wird Vitamin B12 aufgenommen? Eine biochemische Erklärung

In den Lebensmitteln ist Vitamin B12 an ein Nahrungsprotein gebunden. Im Magen angekommen, wird es durch die Magensäure freigesetzt und an das R-Protein gebunden. Die Belegzellen des Magens sondern das Protein Intrinsic Factor bzw. Intrinsischen Faktor (IF) ab, welches unerlässlich für die Aufnahme von Vitamin B12 ist. Der Vitamin B12-R-Protein-Komplex und IF werden in den Dünndarm transportiert. Das Verdauungsenzym Trypsin aus der Bauchspeicheldrüse löst das Vitamin B12 aus dem Vitamin B12-Komplex, sodass B12 an IF binden kann. Nach der Aufnahme über die Dünndarmschleimhaut geht das Vitamin B12 in das Blut über. Mit Hilfe von Transportproteinen, auch Transcobalamine genannt, wird Vitamin B12 zu allen Zellen und zur Leber transportiert. Dabei handelt es sich ebenfalls um Transportproteine. 30 % des Vitamin B12 im Blut sind an das Transcobalamin gebunden. Von dem in der Nahrung enthaltenen Vitamin B12 wird nur ein bis drei Prozent aufgenommen. Daher sollte stets im Falle eines Mangels auf hochdosierte Präparate zurückgegriffen werden. Anhand der Aufnahme von Vitamin B12 lässt sich erkennen, wie sehr dieser Vorgang auf das Vorhandensein gewisser Proteine angewiesen ist. Das geringe Vorkommen und das Fehlen dieser Proteine verursachen unter anderem einen Vitamin B12-Mangel [1, 12, 13].

Gut zu wissen: In der Leber kann Vitamin B12 knapp drei Jahre gespeichert werden. Ungefähr zwei bis fünf Mikrogramm Vitamin B12 sind im Körper gespeichert, die Hälfte davon sammelt sich in der Leber an. Knapp 0,1 % gehen durch Abgabe in den Darm verloren. Vitamin B12 wird mit der Gallenflüssigkeit ausgeschieden, jedoch wird es wieder von der Leber aufgenommen. Hier spricht man von einem enterohepatischen Kreislauf. Sprich, Vitamin B12 wird von der Leber aufgenommen, abgegeben und wieder aufgenommen [1, 12].

Welche Faktoren sind für eine gute Vitamin B12-Aufnahme notwendig?

  • normale Magenfunktion für die Bildung des Intrinsic Factors
  • normale Pankreasfunktion für die Bildung von Trypsin
  • normale Darmfunktion zur Aufnahme von Vitamin B12

Der Intrinsic Factor ist ein Protein, welches die Aufnahme von Vitamin B12 im Dünndarm ermöglicht. Durch eine Entzündung der Magenschleimhaut, eine Gastritis, wird die Produktion des Intrinsic Factors gehemmt, wodurch ein Vitamin B12-Mangel die Folge sein kann [2].

Da die Dünndarmschleimhaut die letzte Hürde darstellt, ehe Vitamin B12 in den Blutkreislauf gelangt, muss diese auch intakt bleiben. Schäden an der Dünndarmschleimhaut beeinträchtigen die Aufnahme ins Blut, sodass das Vitamin B12 einfach ausgeschieden wird [1, 2, 12].

Trypsin ist ein Verdauungsenzym, welches im Pankreas gebildet wird und vor allem für die Proteinverdauung wichtig ist. Da Vitamin B12 zunächst an das R-Protein im Dünndarm gebunden ist, muss dieser Komplex mittels Trypsin aufgelöst werden. Nach der Auflösung ist es im Dünndarm frei verfügbar und wird an den Intrinsic Factor gebunden. Eine Pankreatitis, also eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, kann einen Trypsin-Mangel begünstigen [14].

Welche Lebensmittel enthalten Vitamin B12?

Vitamin B12 kann hauptsächlich über tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch aufgenommen werden. Ob sich Algen für Veganer und Vegetarier als pflanzliche Alternative anbieten, ist nach Kenntnisslage aktueller Studien noch nicht wirklich geklärt. Bisher konnte lediglich in sogenannten Nori-Algen eine Form gefunden werden, die möglicherweise für den menschlichen Organismus verwertbar ist. Ergebnisse aus sogenannten In-Vitro-Studien (über ein Reagenzglas) zeigen schon vielversprechende Resultate. Neben Präparaten bietet sich für eine ausreichende Vitamin B12-Versorgung auch die Option, mit Vitamin B12 angereicherte Lebensmittel, wie zum Beispiel Säfte, zu verwenden [15].

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über Lebensmittel mit einem hohen Cobalamin-Gehalt:

Vitamin B12 reichhaltige LebensmittelVitamin B12 reichhaltige Lebensmittel vegan vegetarisch

Gut zu wissen: Eine Überdosierung auf natürliche Weise ist kaum möglich, da die natürlichen Vitamin B12-Mengen in Lebensmitteln nicht so hoch sind wie in Vitamin B12-Präparaten und überschüssiges Vitamin B12 über die Nieren ausgeschieden wird. Lediglich eine lange, hochdosierte Einnahme kann zu einer Überdosierung im Körper führen, die die Nieren beansprucht. Bei der Zubereitung der Lebensmittel ist zu bedenken, dass Vitamin B12 sehr hitze- und lichtempfindlich ist. So verliert Fleisch beim Braten sehr viel seines Vitamin B12-Gehaltes, ebenso wie Milch durch Erhitzung.

Vitamin B12-Mangel

Laut der Nationalen Verzehrsstudie II decken Männer im Gegensatz zu Frauen eher ihren täglichen Bedarf an Vitamin B12. Ein möglicher Grund dafür könnten Unterschiede in der Ernährung sein. So konnte die American Society for Microbiology zeigen, dass Männer häufiger tierische Produkte wie Fleisch essen als Frauen. Eine rein pflanzliche Ernährung begünstigt das Auftreten eines B12-Mangels. Folglich haben Menschen, die einen veganen Ernährungsstil pflegen, ein hohes Risiko, unzureichend Vitamin B12 über die Nahrung aufzunehmen. Mittlerweile ernähren sich Statistiken zufolge eine Millionen Menschen in Deutschland vegan [16, 17].

Vitamin B12 Median Zufuhr

Ein Vitamin B12-Mangel entsteht nicht nur durch Unterschiede beider Geschlechter oder die Ernährungsweise. Auch das Alter ist ein Risikofaktor. So leiden in Deutschland beinahe ein Viertel der über 65-Jährigen an einem Vitamin B12-Mangel. Vor allem mit steigendem Alter ist ein B12-Mangel keine Seltenheit, da weniger Magensäure produziert wird. Deswegen sollten ältere Menschen auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B12 achten [18, 19].

Eine unzureichende Zufuhr an Vitamin B12 macht sich aufgrund der vorhandenen Speichermöglichkeit in Leber und Muskulatur nicht sofort durch Symptome bemerkbar. Erst wenn sich die Speicher zu entleeren beginnen, treten erste Symptome auf. Die Speicher in der Leber reichen bis zu drei Jahre. Vitamin B12 ist an unterschiedlichen zentralen Stoffwechselvorgängen beteiligt und somit sind die Symptome entsprechend dort anzutreffen, wo dieses Vitamin in die Prozesse involviert ist [1, 2, 7].

Vitamin B12-Mangel - Symptome

Die Symptome eines Vitamin B12-Mangels sind vielfältig und oft unspezifisch, was das Erkennen eines Mangels erschwert. Vitamin B12 ist als Coenzym in zahlreichen Stoffwechselvorgängen im Körper aktiv und versorgt diesen so mit Energie. Wenn nun ein Vitamin B12-Mangel vorliegt, ist die Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigt. Es können im Allgemeinen folgende Symptomen auftreten [20]:

  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • Verdauungsprobleme
  • Depressionen

Auswirkungen auf der biochemischen Ebene

Bei einem Vitamin B12-Mangel erfolgt diese Reaktivierung der Folsäure nicht, wodurch ein funktioneller Mangel an Folsäure im Körper resultiert. Ein Folsäure-Mangel wiederum führt zu einer verringerten DNA-Bildung und Zellteilungsrate. Dieser Mangel kann an der Entstehung weiterer Mangelerscheinungen beteiligt sein und die Umwandlung von Homocystein in Methionin kann nicht mehr stattfinden [2, 8, 21, 22].

Blutarmut

Bei einem Mangel an Cobalamin kommt es zu einer Verringerung der Zellteilungsrate im Knochenmark, dem Ort der Bildung der roten Blutkörperchen, und damit zu Blutarmut, zur sog. perniziösen Anämie, einer speziellen Form der Blutarmut. Zusätzlich ist Vitamin B12 daran beteiligt, Eisen in die roten Blutkörperchen einzubauen. Die Hauptaufgabe von Eisen ist der Sauerstofftransport. Daraus folgend ist die Sauerstoff- und Nährstoffaufnahme reduziert. Dieser Zustand führt zu einer allgemeinen Mangelsituation im Organismus mit den entsprechenden Symptomen wie Leistungs- und Immunschwäche, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und Müdigkeit [1, 20].

Nervenstörungen

Cobalamin ist von besonderer Bedeutung für den Schutz der Nervenzellen. Ein Mangel an Vitamin B12 führt zu einer reduzierten Bildung von Nervenfasern im Rückenmark. Aufgrund der Symptomenähnlichkeit mit diversen neurologischen Erkrankungen wie zum Beispiel Bandscheibenvorfällen, wird ein Vitamin B12-Mangel hier oft sehr spät diagnostiziert. Die Symptome im neurologischen Bereich können folgende sein [20]:

  • Nervosität und Gereiztheit
  • taubes Gefühl oder ,,Ameisenlaufen“ in den Extremitäten
  • starke Schmerzen in Gliedmaßen
  • schmerzhafte Missempfindungen in den Extremitäten (Hände / Arme, Füße / Beine)
  • Müdigkeit
  • Depressionen

 Gut zu wissen:

Ein Vitamin B12-Mangel kann zu der Erkrankung funikuläre Myelose führen. Dies ist eine Schädigung des Rückenmarks, wodurch Störungen im Nervensystem begünstigt werden und eine Querschnittslähmung die Folge sein kann [23].

Verdauungsstörungen

Vitamin B12 hat eine besondere Funktion bei der Aufnahmefähigkeit und Verstoffwechslung verschiedener Nährstoffe. Ein Mangel macht sich hierbei durch Appetitlosigkeit, Durchfälle, Verstopfung und Entzündungsreaktionen im Mund-, Magen- und Darmbereich bemerkbar [2].

Weitere mögliche Symptome

Eine verminderte Sehkraft kann ebenfalls ein Anzeichen für einen Cobalamin-Mangel sein. Wegen der Beteiligung von Vitamin B12 an bestimmten Botenstoffen und Hormonen kann es zudem zu psychischen Störungen wie Depressionen bis hin zu Psychosen kommen. Aufgrund der Rolle von Cobalamin im Energiestoffwechsel wird dieser gestört und dies führt zu Muskelschwäche, Erschöpfung, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche [2].

Vitamin B12-Mangel - Ursachen

Ein Vitamin B12-Mangel kann unterschiedliche Ursachen haben, die von einer Fehlernährung bis zur gestörten Aufnahme im Magen-Darm-Trakt (Malabsorption) reichen können. Im Grunde genommen lassen sich folgende Ursachen festlegen [1, 2, 14, 20, 24]:

  • langjährige Mangel- oder Fehlernährung
  • Magenentfernung, zu wenig Magensäure, Magenschleimhautentzündung, Mangel an Intrinsic Factor
  • Magensäure hemmende Medikamente
  • fehlbesiedelte Darmflora
  • Fehlen von Transcobalamin
  • Trypsin-Mangel durch eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse
  • Erschöpfung der Leberspeicher
  • Folsäure-Mangel

Dieser Tabelle können Sie entnehmen, welche Medikamente die Aufnahme von Vitamin B12 beeinträchtigen können.

Medikamente Vitamin B12 Mangel begünstigen

Risikogruppen

Ein B12-Mangel kann bei unzureichender Vitamin B12-Aufnahme theoretisch jeden treffen.

Folgende Risikogruppen sind häufiger von einem Mangel betroffen:

  • Schwangere und stillende Frauen
  • Veganer und Vegetarier 
  • ältere Menschen
  • Menschen nach einer Magenentfernung
  • an chronischer Pankreatitis oder Diabetes Typ 2 Erkrankte
  • stark gestresste Personen

Schwangere und stillende Frauen müssen sowohl sich als auch ihre Kinder zugleich mit Vitamin B12 versorgen. Daher haben sie auch einen erhöhten Bedarf. Die Vitamin B12-Versorgung spielt eine wichtige Rolle für die körperliche und geistige Entwicklung des ungeborenen bzw. neugeborenen Kindes. Ein Vitamin B12-Mangel in der Schwangerschaft kann im schlimmsten Falle zu einer Fehlgeburt führen. Daher sollte eine Unterversorgung unbedingt vermieden werden [25].

Vitamin B12 kommt überwiegend in tierischen Lebensmitteln vor. Aus diesem Grunde sind Veganer stark von einem Vitamin B12-Mangel betroffen, da sie es nicht über pflanzliche Nahrungsmittel aufnehmen können. Vegetarier haben im Vergleich dazu die Möglichkeit, auf Lebensmittel wie Milch, Eier oder Quark, je nach Ernährungsform, zurückzugreifen. Allerdings sind die Mengen so gering, dass auch sie meist von einem B12-Mangel nicht verschont bleiben. Aktuelle Studien befassen sich mit dem Thema, ob der Bedarf über Algen gedeckt werden könnte, da diese auch Formen von Vitamin B12 enthalten. Allerdings haben Untersuchungen ergeben, dass das Vitamin B12 in Algen im menschlichen Organismus nicht verwertbar ist. Eine weitere Möglichkeit sollen Shiitake-Pilze sein, jedoch wird noch geforscht, ob hier dieselbe Problematik vorliegt wie bei den Algen [26, 27].

Bei älteren Menschen wird nur wenig Vitamin B12 in den Dünndarm transportiert, da sie zu wenig Magensaft sowie Intrinsic Factor bilden und daher zu wenig Vitamin B12 im Magen aus der Nahrung aufnehmen [20].

Nach einer operativen Magenentfernung muss auf jeden Fall eine Vitamin B12-Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel gewährleistet werden, da ohne Magen kein Intrinsic Factor gebildet wird [2].

Menschen, die an einer Pankreatitis, einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse, erkrankt sind, leiden ebenfalls an einem Vitamin B12-Defizit. Bei einer Pankreatitis wird das Verdauungsenzym Trypsin nur noch in geringer Menge produziert. Trypsin ist jedoch ein wichtiger Faktor bei der Freisetzung des B12 aus der Nahrung. Wird Vitamin B12 nicht freigesetzt, steht es dem Körper somit auch nicht zur Verfügung [14].

Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2, die das Medikament Metformin einnehmen, sollen Studien zufolge nur geringe Mengen an Vitamin B12 aufnehmen können, da Metformin die Vitamin B12-Resorption hemmt [28].

In sehr stressigen Zeiten kann ebenfalls ein Vitamin B12-Mangel auftreten, da in dieser Zeit ein erhöhter Verbrauch des Vitamins besteht [29].

Wenn Sie sich länger in stressigen Situationen befinden, wird vermehrt das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet. Als Folge können neben einem Vitamin-B12-Mangel andere gesundheitliche Folgen eintreten. Mehr zu dem Thema Cortisol finden Sie unter: https://www.cerascreen.de/blogs/gesundheitsportal/cortisol

Ursachen Vitamin B12 Mangel

Vitamin B12-Mangel - Therapie

Wie geht man bei einem Vitamin B12-Mangel vor?

Die Therapie passt sich an die Stärke des Vitamin B12-Mangels an. Die Behandlung reicht von einer B12-reichen Ernährung bis hin zur Verwendung von Präparaten und Injektionen. Da die Symptome bei einem Defizit sehr unspezifisch sind, sollte unbedingt zuerst eine Messung des aktuellen Vitamin-B12-Status durchgeführt werden, um eine geeignete Behandlungsmöglichkeit zu erwägen.

Vitamin B12-Zufuhr über Lebensmittel

Wie bereits erwähnt, kann Vitamin B12 fast ausschließlich über tierische Lebensmittel zugeführt werden. In den pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Kräuter, Nüsse, Getreide, Amarant, Quinoa, Reis und pflanzlichen Ölen/Fetten ist keinerlei Vitamin B12 zu finden. Um ausreichend Cobalamin über die Ernährung zuzuführen, ist es sinnvoll, den Gehalt an Vitamin B12 in den einzelnen Lebensmitteln zu kennen. Eine Überdosierung ist kaum möglich, da die natürlichen Cobalamin-Mengen in Lebensmitteln nicht so hoch sind wie in Vitamin-B12-Präparaten und das zu viel aufgenommene Vitamin B12 über die Nieren ausgeschieden wird. Bei der Zubereitung der Lebensmittel ist zu bedenken, dass Vitamin B12 sehr hitze- und lichtempfindlich ist. Das bedeutet, dass das Vitamin durch Hitze zerstört werden kann und sich nach dem Braten oder Kochen der Gehalt an Vitamin B12 im Lebensmittel verringert [2].

Wie decke ich meinen Tagesbedarf durch Lebensmittel?

Wie anhand der Lebensmitteltabellen zu erkennen ist, lässt sich der Tagesbedarf bei Nicht-Vegetariern, die nicht schwanger sind und nicht stillen sehr gut mit beispielsweise 100 g Thunfisch oder 100 g Lammfleisch decken. Bei Lacto-Vegetariern, welche nicht auf Milch- und Milchprodukte verzichten, kann der Tagesbedarf mit zwei Hühnereiern, 100 g Hüttenkäse und 100 g Naturjoghurt gedeckt werden. Bei Vegetariern, die Fisch verzehren, ist eine Deckung des Tagesbedarfs beispielsweise mit 100 g Lachs möglich [1].   

Vitamin B12-Spritzen

Vitamin B12 lässt sich dem Körper auch über Injektionen in den Muskel verabreichen. Diese Injektionen sind sehr hoch dosiert und werden vor allem bei einem starken Mangel vom Arzt durchgeführt, um den Vitamin B12-Speicher zügig aufzufüllen. Der Arzt führt diese Behandlungsmöglichkeit meistens einmal im Monat durch. Diese Therapie eignet sich besonders bei Menschen, bei denen Vitamin B12 aufgrund von Aufnahmestörungen im Verdauungstrakt nicht in den Blutskreislauf gelangen kann. Über die Injektion in den Muskel steht es dem Körper direkt zur Verfügung und umgeht den Weg über Magen und Dünndarm. Zu beachten ist jedoch, dass bestimmte Medikamente die Aufnahme von Vitamin B12 beeinträchtigen können. Eine detaillierte Klärung erfolgt dann in einem Gespräch mit dem Arzt [20].

Laut den National Institutes of Health eignen sich neben der Behandlung eines B12-Mangels mittels Injektionen auch hochdosierte Präparate, die oral eingenommen werden. Einer Studie zufolge sollen 1.000-2.000 mg Vitamin B12 am Tag den B12-Spiegel genau wie Injektionen über den Monat anheben können. Allerdings ist dies von Mensch zu Mensch unterschiedlich [30, 31].

In Hinblick auf eine Überdosierung bei einer Vitamin B12-Injektion sind bis jetzt keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Ein Überschuss an wasserlöslichen Vitaminen wie B12 wird in der Regel über die Nieren ausgeschieden. Jedoch sollten Sie sich stets an die vorgegebene Verzehrempfehlung halten [32].

Vitamin B12-Präparate

Woran erkennt man ein gutes Vitamin B12-Präparat?

  • die aktive Form sollte enthalten sein
  • wenig bis kaum Zusatzstoffe
  • für viele Verbrauchergruppen geeignet
  • förderliche Inhaltsstoffe
  • Darreichung in Kapseln
  • geschmacksneutral

Ein gutes Vitamin B12-Präparat sollte das Vitamin in seiner aktiven Form enthalten. Das heißt, dass nach der Aufnahme die Stoffe nicht weiter umgewandelt werden müssen und sofort wirken können. Die aktiven Formen von Vitamin B12 sind Methylcobalamin und Adenosylcobalamin. Durch das Vorliegen der aktiven Form kann der Körper das Vitamin schnell verwerten. Nimmt man nicht die aktive Form von B12 auf und weist zusätzlich auch noch eine Störung im Verdauungstrakt auf, kann das Vitamin B12 im Körper überhaupt nicht wirken. Man spricht bei einer guten Aufnahme von B12 von einer ,,hohen Bioverfügbarkeit”, da der Stoff dem Körper schnell zur Verfügung steht.

Das Präparat sollte so wenige Zusatzstoffe wie möglich enthalten, damit Vitamin B12 seine optimale Wirkung entfalten kann und nicht in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigt wird. Das Nahrungsergänzungsmittel sollte für viele Verbrauchergruppen geeignet sein, sodass es für jeden möglich ist, seinen Vitamin B12-Spiegel zu optimieren! Sprich, es sollte vegan, vegetarisch, gluten- und laktosefrei sein. Ansonsten sollte es für jede Verbrauchergruppe Alternativen geben.

Das Supplement enthält im besten Falle Stoffe, die seine Aufnahme im Körper fördern. Bei Vitamin B12 ist die Kombination mit den anderen B-Vitaminen günstig, da diese sich gegenseitig beeinflussen. Besonders gut arbeiten Vitamin B12 und Folsäure zusammen [2, 24].

Da Geschmäcker unterschiedlich sind, ist ein geschmacksneutrales Supplement besonders von Vorteil. Das Präparat sollte in Kapsel- oder Tropfenform dargereicht werden. Dadurch ist die Handhabung und Dosierung um einiges einfacher als bei Tabletten.

Vitamin B12-Präparate von cerascreen geprüft

Das Vitamin B12 von Heidelberger Chlorella enthält für die optimale Aufnahme ausschließlich die aktive Form, das Methylcobalamin, und ist zudem noch vegan. Der Hersteller gibt an, dass die Kapseln frei von Zusatzstoffen sind und nur das reine Vitamin B12 enthalten ist. Die Kapseln reichen bei der angegebenen Verzehrempfehlung für knapp 120 Tage. Die Dosierung von B12 pro Kapsel beträgt 140 Mikrogramm.

Der gleiche Anbieter bietet zusätzlich ein Vitaminkomplex bestehend aus: B1, B2, B3, B5, B6, B12, Folsäure und Biotin an. In dem Heidelberger Chlorella B-Komplex liegen die B-Vitamine B2, B6, B12 und die Folsäure in ihrer aktiven Form vor. Außerdem sind die Nährstoffe Betain, Cholin und Myoinositol enthalten. Betain unterstützt den Abbau von Homocystein, welches Herzerkrankungen fördert. Cholin und Myoinositol werden für den Aufbau von Zellmembranen benötigt. Die Kapseln sind vegan und reichen bei der angegebenen Verzehrempfehlung für knapp 120 Tage. Die Dosierung von B12 pro Kapsel beträgt 140 Mikrogramm.

Das Vispura Vitamin B12 kommt aus Deutschland und enthält neben der aktiven Form von Vitamin B12 (Methylcobalamin) auch das Vitamin B6 (Pyridoxin) und die Folsäure. Das Produkt ist frei von Gluten und Laktose. Der Hersteller gibt an, dass das Produkt keine Farb- und Konservierungsstoffe, gentechnisch veränderten Inhaltsstoffe, Pestizide, Fungizide, künstlichen Düngemittel oder sonstigen Schadstoffe enthält.

Eine Tablette enthält 1.000 Mikrogramm hochdosiertes Vitamin B12 und die Tabletten reichen für eine Versorgung von sechs Monaten.

Ein weiteres geeignetes Produkt zum Auffüllen der Vitamin B12 Speicher ist das Vitamin B-Komplex von Primal Balance. Neben dem Vitamin B12 sind weitere 8-B-Vitamine in ihrer aktiven Form enthalten: B1, B2, B5, B6, B12, Folsäure und Biotin. Diese Co-Faktoren sorgen für eine optimale Verstoffwechslung und tragen mit zwei Kapseln pro Tag zur  Deckung der empfohlenen Tagesdosis bei. Zusätzlich ist es frei von Farb-und Süßstoffen und für Veganer geeignet. Außerdem enthalten sind Cholinbitartrat, Inositol, PABA und Vitamin C (Magnesiumascorbat).

Cholinbitartrat wird im Körper zu Cholin verstoffwechselt und ist mit Inositol am Aufbau der Zellmembranen beteiligt. PABA, kurz für p-Aminobenzoesäure, ist ein wichtiger Baustein der Folsäure. Magensiumascorbat ist eine magenfreundliche Verbindung für die Einnahme von Vitamin C und fördert das Immunsystem. Der Hersteller gibt zusätzlich an, dass dieses Nahrungsergänzungsmittel frei von Süßstoffen, Farbstoffen und Aromen ist. Die Kapseln reichen für 60 Tage. Eine Kapsel enthält 150 µg Vitamin B12.

In dem Produkt von InnoNature Vitamin B12 ist ebenfalls die aktive Form des Vitamin B12 enthalten, allerdings in flüssiger Form. Die Dosierung ist dank einer Pipette einfach zu bewerkstelligen. Enthalten ist destilliertes Wasser, Alkohol und das Methylcobalamin. InnoNature kommt aus Deutschland und ist frei von Zusätzen und für Veganer geeignet. Bei normaler Verwendung reicht das Produkt mit 1250 Tropfen pro Flasche mehrere Monate aus. Ein Tropfen enthält 1000 Mikrogramm.

Supplementierung von Vitamin B12 über Zahnpaste?

Neuesten Studien zufolge soll die tägliche Vitamin B12-Zufuhr tatsächlich auch durch das Zähneputzen gedeckt werden können. Dabei werden Zahnpaste und Zahncreme mit Vitamin B12 angereichert. Es konnte gezeigt werden, dass durch die Verwendung dieser Mittel die Konzentration von Holotranscobalamin, der aktiven Form des Vitamins, im Blut gestiegen ist. Daher eignet sich mit B12 angereicherte Zahnpaste als Alternative, wenn es um das Thema Supplementierung geht. Ein Vorteil hierbei ist, dass das Vitamin B12 in diesem Fall über die Mundschleimhaut aufgenommen wird und so in den Blutkreislauf gelangt. Daher könnte diese Art von Präparat von Menschen verwendet werden, die Störungen im Magen-Darm-Trakt aufweisen [33, 34].

Dosierung

Inzwischen ist bekannt, dass hohe Dosen von etwa 1.000 µg an oral zugeführtem Vitamin B12 - trotz einer vorliegenden Aufnahmestörung - zu einer ausreichenden Bedarfsdeckung führen [30, 31].

Eine Erhöhung des Vitamin B12-Spiegels können Sie durch die folgenden Maßnahmen erreichen:

  • tägliche orale Einnahme von 500 bis 1000 µg Cobalamin bis zum Rückgang der Beschwerden mit erneuter Kontrolle des Holotranscobalamin-Spiegels

  • anschließend ggf. weiterhin Einnahme von 250 µg zur dauerhaften Zufuhr und Vermeidung von erneuten Situationen der Unterversorgung

Nebenwirkungen bei der Dosierung von Vitamin B12-Präparaten sind bislang nicht bekannt. Da die Niere überschüssiges B12 ausscheidet, ist bei einer langen und hochdosierten Einnahme eine starke Beanspruchung der Niere möglich. Daher sollte vor und während einer langen und hochdosierten Einnahme eine Überprüfung des Vitamin B12-Spiegel erfolgen.

Vitamin B12 - Test

Das American Journal of Clinical Nutrition konnte mittels einer Statistik zum Ausdruck bringen, wie stark ein Vitamin B12-Mangel allein in den USA verbreitet ist. So sollen von den 325 Millionen Einwohnern 39 Prozent an einem Defizit dieses Vitamins leiden. Die Frage, die sich hierbei stellt, ist, wie viele von den Betroffenen sich dieser Mangelerscheinung bewusst sind. Die Symptome eines Vitamin B12-Mangels deuten nicht präzise auf diesen Zustand hin. Daher wird ihm nicht besonders viel Bedeutung beigemessen. Dabei sind zahlreiche Gruppen von dem Risiko betroffen [35].

Die aktuelle Versorgung mit Vitamin B12 wird über einen Bluttest ermittelt, da Blut in diesem Fall als aussagekräftigstes Medium gilt. Dabei sollte am besten der Parameter Holotranscobalamin gemessen werden. Holotranscobalamin ist eine Form von Vitamin B12, welche im Blut an Proteine gebunden ist. Sie ist die einzige Form, die von allen Zellen des Körpers aufgenommen werden kann. Daher spiegelt dieser Wert optimal den aktuellen Vitamin B12-Spiegel wider.

Vitamin B12 Holotranscobalmin Konzentration

Wer macht einen Vitamin B12-Test?

Abgesehen von Hausärzten und Heilpraktikern können Sie einen Vitamin B12-Test ganz bequem selbst von zu Hause aus durchführen. Bestellen Sie diesen in unserem Shop und schicken Sie Ihre Blutprobe in unser Fachlabor. Nach der Auswertung erhalten Sie einen umfassenden Ergebnisbericht mit ausführlichen Handlungsempfehlungen.

Vitamin B12 selbst testen

Vitamin B12 TestDer Vitamin B12-Spiegel kann mit Hilfe des cerascreen® Vitamin B12-Testkits ermittelt werden. In diesem Test wird die Konzentration des aktiven Vitamin B12 - des sogenannten Holotranscobalamins - in Ihrem Blut überprüft. Da dieser Laborparameter einen leeren Vitamin B12-Speicher noch vor dem Auftreten von Symptomen anzeigt, stellt es den frühsten Hinweis auf einen Vitamin B12-Mangel dar. Bei vielen Menschen liegt die Holotranscobalamin-Konzentration im Blut aufgrund von Ernährungsformen, Lebenssituationen oder Grunderkrankungen unter dem Normalwert von über 50 Pikomol pro Liter (pmol/l).

Der cerascreen® Vitamin B12-Test in Kürze:

  • Messung der Holotranscobalamin-Konzentration in Ihrem Blut
  • Blutabnahme geht ganz einfach von zu Hause aus
  • Holotranscobalamin ist der aussagekräftigste Parameter hinsichtlich der B12-Messung
  • es wird nur sehr wenig Blut benötigt
  • Sie erhalten einen ausführlichen Ergebnisbericht mit individuellen Handlungsempfehlungen

Vitamin B12 und Sport

Für die sportliche Leistungsfähigkeit sind Mikronährstoffe von großer Bedeutung. Wir benötigen sie für die Energieproduktion und verlieren sie zusätzlich durch das Schwitzen. Dies ist besonders bei wasserlöslichen Vitaminen der Fall, wie bei  Vitamin B12. Diese Vitamine werden, neben der Ausscheidung über Urin und Stuhl, vermehrt über Schweiß ausgeschieden. Daneben ist das Vitamin B12 für die Bildung neuer Zellen, wie zum Beispiel der roten Blutzellen, und für die Reparatur von beschädigten Zellen erforderlich [33].

Vitamin B12 hilft, einen Muskelkater schneller wieder los zu werden!

Seine Aufgabe der Zellerneuerung kommt uns vor allem bei Muskelkater zugute. Die dabei entstandenen Muskelfaserrisse werden unter anderem durch die Zell-reparierende Eigenschaft von Vitamin B12 wieder aufgebaut. Der Muskelkater wird gelindert und einer sportlichen Aktivität steht dann nichts mehr im Wege [33].

Bereits eine normale körperliche Aktivität kann den Bedarf an Vitaminen erhöhen. Besonders die Vitamine und Nährstoffe, die für die Energiebereitstellung erforderlich sind, müssen in einer größeren Menge zugeführt werden [33].

Wissenschaftliche Untersuchungen zu einem Vitamin B12-Mangel bei Sportlern ergab Folgendes:

Keith und seine Kollegen stellten einen Vitamin B12-Mangel bei 33 % der Radfahrerinnen fest [34]. Steen und seine Kollegen fanden wiederum einen Vitamin B12-Mangel bei sogar 80 % der untersuchten Ruderinnen [35].

Vitamin B12 und Depressionen

Depressionen sind eine immer häufiger auftretende Erkrankung, die bei beiden Geschlechtern und in jedem Alter auftreten. Eine mögliche Ursache kann ein Mangel an Vitamin B12 darstellen. Bei der Sensitivität von Depressionen konnten Langzeiteffekte mit Hilfe des Vitamins gezeigt werden. Dies bedeutet, dass sich bei einem langfristigen Vitamin B12-Mangel eher Depressionen entwickeln als bei Personen mit einem normalen Vitamin B12-Spiegel [36].

Besonders häufig treten Depressionen als Folge von langwierigen oder schweren Erkrankungen auf, wie beispielsweise bei einem Schlaganfall. Bei Patienten, die bereits einen Schlaganfall hatten, konnte eine Verbesserung der Depression durch eine zusätzliche Einnahme von Vitamin B12, Folsäure und Vitamin B6 festgestellt werden [36].

Ein Überblick über das Thema Depression

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind Depressionen weltweit der Hauptgrund für Arbeitsunfähigkeit – Tendenz steigend. Depressionen gehen mit Stimmungsschwankungen, Interessenslosigkeit, Schlafstörungen, Schuldgefühlen, verschlechterter Konzentrationsfähigkeit, gestörter Selbstwahrnehmung und Appetits- und Gewichtsschwankungen einher. Bei einer Depression können diese Störungen chronisch werden. Chronische Krankheiten haben, im Gegensatz zu akuten Erkrankungen, keinen klar bestimmbaren Ausgangspunkt, sondern entwickeln sich langsam und schleichend über einen längeren Zeitraum. Im schlimmsten Falle kann eine Depression zum Selbstmord (Suizid) führen. Jährlich werden ca. 850.000 Todesfälle mit Depressionen in Verbindung gebracht [37].

Standard-Therapieverfahren bei Depressionen sehen den Einsatz von Antidepressiva vor. Jedoch weisen mehr als 40 % der an einer Depression erkrankten Patienten keinen zufriedenstellenden Erfolg durch medikamentöse Therapie auf. Zudem haben Antidepressiva eine Vielzahl an Nebenwirkungen. Zu diesen zählen ein verringerter Blutdruck, Gewichtszunahme, Verdauungsstörungen oder sexuelle Funktionsstörung [38].

Aufgrund der schwierigen Therapie und der stetig steigenden Zahl an Neuerkrankungen ist es notwendig sich mit vorbeugenden Maßnahmen (Prävention) und alternativen Therapiemöglichkeiten auseinanderzusetzen.

Alternative Therapiemöglichkeiten bei Depressionen

Verschiedene Mikronährstoffe wie Vitamin D, Folsäure oder Omega-3-Fettsäuren werden schon lange im Zusammenhang mit Depressionen diskutiert. Folsäure sorgt beispielsweise für eine verbesserte Gehirn- und Nervenfunktion. Durch die mögliche Verbindung von Depressionen und Folsäure wurde man erstmals auf einen Zusammenhang mit Vitamin B12 aufmerksam.

Vitamin B12 ist am Folsäurestoffwechsel stark beteiligt, da es die Umwandlung eines Stoffs (Homocystein) in Methionin beeinflusst. Dieses Methionin wird wiederum im Folsäure-Stoffwechsel benötigt. Zudem zeigt Vitamin B12 - genau wie Folsäure - einen Einfluss auf die Gehirnfunktion. Weiterhin wurde vermehrt ein Vitamin B12-Mangel bei depressiven Patienten festgestellt. Ein niedriger Vitamin B12-Spiegel kann unter anderem durch verschiedene Medikamente, wie beispielsweise entzündungshemmende Medikamente, hervorgerufen werden [37].

Gut zu wissen: Therapieversuche mit Vitamin B12 ergaben in verschiedenen Studien eine bis zu 50%ige Reduzierung des Risikos an einer Depression zu erkranken. Dies wurde bei Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, über einen Zeitraum von sieben Jahren festgestellt. 

Fazit: Zusammenfassend kann man sagen, dass ein B12-Mangel das Risiko, eine Depression zu entwickeln, erhöhen kann. Deshalb sollte ein Mangel umgehend behandelt werden. Bei der Behandlung von Depressionen sollte der ganze Körper und somit auch die Nährstoffversorgung, insbesondere mit B-Vitaminen wie Folsäure und Vitamin B12, einbezogen werden.

Vitamin B12 und Demenz

Niedrige Vitamin B-Spiegel, insbesondere der Vitamin B12-Spiegel, werden immer mehr als mögliche Risikofaktoren für die Erkrankung an einer Demenz herangezogen. Ein Vitamin B12-Mangel wird mit negativen neurologischen Veränderungen in Zusammenhang gebracht. Genauer gesagt: Eine durch Vitamin B12-Mangel hervorgerufene Blutarmut wird mit neurologischen und psychotischen Symptomen, wie beispielsweise kognitiven Beeinträchtigungen, in Verbindung gebracht. Zudem kann ein Mangel an Vitamin B12 zu einer erhöhten Homocystein-Konzentration im Blut führen. Ein erhöhter Homocystein-Spiegel im Blut wurde bei vielen Patienten mit Demenz festgestellt.

Ein Überblick zum Thema Demenz

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. definiert die Demenz als eine Störung des Kurzzeitgedächtnisses, der Konzentration oder als Störung der Orientierung über einen längeren Zeitraum. Einer Untersuchung zufolge weisen 14 % der über 70-Jährigen und 37 % der über 90-Jährigen Demenz auf. Es wurde festgestellt, dass sich alle 20 Jahre die Zahl der an Demenz leidenden Personen verdoppelt. So wird 2020 von 42,3 und 2040 von 81,1 Millionen Demenzerkrankten weltweit ausgegangen [39].

Eine Demenz kann durch Stress, Burn-out, seelische Belastungen, Depressionen oder auch durch eine Umstellung des Hormonhaushaltes, wie in den Wechseljahren, hervorgerufen werden [40].

Die Studienlage bezüglich der Behandlung von Demenz oder dem vorbeugenden (präventiven) Effekt von B-Vitaminen ist uneinheitlich. Allerdings kann eine Folsäure-Aufnahme, die unter der Tagesempfehlung von 400 mg liegt, das Risiko für eine Demenz besonders bei Frauen erhöhen. Da Vitamin B12 jedoch eine entscheidende Rolle im Folsäure-Stoffwechsel spielt, ist eine ausreichende Versorgung mit diesem Vitamin ebenfalls zu empfehlen [40].

Fazit: Trotz der noch teilweise uneinheitlichen wissenschaftlichen Datenlage sollte ein möglicher Zusammenhang mit Vitamin B12 nicht unterschätzt werden. Besonders bei älteren Menschen stellt sich häufig ein Vitamin B12-Mangel ein, da der Spiegel durch entzündungshemmende Medikamente beeinflusst werden kann. Eine regelmäßige Testung des Vitamin B12-Spiegels ist somit ratsam, um auch im Alter eine gute kognitive Funktion sicherzustellen.

Vitamin B12 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind auf mehrere Risikofaktoren zurückzuführen. Aufgrund der Vielzahl von möglichen Risikofaktoren ist es schwierig, einen einzelnen Faktor als Ursache festzustellen. Die wahrscheinlich bekanntesten sind Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen (gestörte Blutfettwerte), Diabetes mellitus (Blutzuckerkrankheit) und Rauchen. Ein Vitamin B12-Mangel steht wegen der Beteiligung am Homocystein-Stoffwechsel als ein weiterer möglicher Faktor mit im Raum [42].

Homocystein ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es wird von Vitamin B12 abgebaut und in Methionin umgewandelt und findet so Verwendung im Folsäurestoffwechsel. Besteht ein Vitamin B12-Mangel, so kommt es zu einer erhöhten Homocystein-Konzentration, da das Homocystein nicht weiter abgebaut werden kann [41]. Homocystein erhöht das Arterioskleroserisiko. Arteriosklerose beschreibt eine Verkalkung der Blutgefäße. Diese Verkalkung führt zu einer Verengung der Blutgefäße und erhöht somit das Risiko für beispielsweise einen Herzinfarkt oder Schlaganfall - die beide unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen fallen [42].

Gut zu wissen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind für ein Drittel der weltweiten Todesfälle verantwortlich - Tendenz steigend [42]

Fazit: Vitamin B12 verhindert eine übermäßige Anlagerung von Homocystein im Blut und sollte deshalb immer im ausreichenden Maß vorhanden sein, da Homocystein eine entscheidende Rolle bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielt/einnimmt. Eine regelmäßige Überprüfung des Vitamin B12-Spiegels ist deshalb von großer Wichtigkeit.

Zusammenfassung

  • Vitamin B12 ist ein essentielles Vitamin, welches über die Nahrung oder Präparate zugeführt werden muss.

  • Zu seinen Hauptaufgaben gehören Blutbildung, Schutz der Nervenzellen, Zellteilung und Unterstützung des Folsäurestoffwechsels.

  • Vitamin B12 ist in tierischen Lebensmitteln enthalten. Ob pflanzliche Nahrungsmittel wie Algen oder Pilze sich zur Bedarfsdeckung eignen, muss noch weiter untersucht werden.

  • Schwangere, Stillende, Senioren und Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin B12 und stellen Risikogruppen dar.

  • Ein Vitamin B12-Mangel kann mit Symptomen wie Depressionen, Verdauungsproblemen, Blutarmut, Konzentrationsschwäche sowie Nervenstörungen einhergehen.

  • Die Ursachen für einen B12-Mangel sind vielfältig. Neben den Risikogruppen können magensäurehemmende Medikament, Fehlernährung, eine rein pflanzliche Ernährung, Stress und das Fehlen von bestimmten Proteinen einen Vitamin B12-Mangel begünstigen.

  • Ein Mangel muss über eine Vitamin B12-reiche Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel oder Injektionen behandelt werden.

  • Der aussagekräftigste Parameter bei der Testung ist das Holotranscobalamin.

  • Das Vitamin ist maßgeblich an der Leistungsfähigkeit beteiligt und kann eine Rolle bei der Entstehung von Depression, Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen.

 Quellenangaben

  1. Kasper, H., Burghardt, W.: Ernährungsmedizin und Diätetik. Elsevier, Urban & Fischer, München (2014)
  2. Die ganze Welt der Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme. garant Verlag GmbH, Renningen (2016)
  3. W. Kaim, B. Schwedersk: Bioanorganische Chemie – Zur Funktion chemischer Elemente in Lebensprozessen. Teubner (2005)
  4. Biesalski, H.-K., Grimm, P., Nowitzki-Grimm, S.: Taschenatlas Ernährung. Georg Thieme Verlag, Stuttgart New York (2017)
  5. Kon, S. K.; Porter, J. W. G.: The intestinal synthesis of vitamins in the ruminant. Vitamins and hormones.
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  7. Arens-Azevêdo, U., Pletschen, R. und Schneider, G.: Ernährungslehre: zeitgemäß, praxisnah. Bildungsverlag EINS GmbH., Köln (2011)
  8. Vitamin B12 | DACH Liga Homocystein, http://www.dach-liga-homocystein.org/content/vitamin-b12
  9. Myelin, http://www.nationalmssociety.org/What-is-MS/Definition-of-MS/Myelin
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  15. Vitamin B12-Versorgung bei veganer Ernährung: So geht’s!, https://www.peta.de/b12#.WrPEPojwa72
  16. American Society for Microbiology, https://www.asm.org/index.php/component/content/article/114-unknown/unknown/4739-the-difference-in-eating-habits-between-men-and-women?highlight=YToyOntpOjA7czozOiJtZW4iO2k6MTtzOjQ6Im1lYXQiO30=
  17. Monate, * Alle Preise verstehen sich zzgl der gesetzlichen MwSt Mindestlaufzeit 12: Lebenseinstellung - Veganer in Deutschland 2017 | Statistik, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/445155/umfrage/umfrage-in-deutschland-zur-anzahl-der-veganer/
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  19. Nahrungsergänzung, https://www.bzfe.de/inhalt/pressemeldung-6785.html
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  22. Shane, B.: Folate and Vitamin B12 Metabolism: Overview and Interaction with Riboflavin, Vitamin B6, and Polymorphisms. Food Nutr Bull. 29, S5–S16 (2008). doi:10.1177/15648265080292S103
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  24. Are You Vitamin B12 Deficient?, https://draxe.com/b12-injections/
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  31. Vidal-Alaball, J., Butler, C.C., Cannings-John, R., Goringe, A., Hood, K., McCaddon, A., McDowell, I., Papaioannou, A.: Oral vitamin B12 versus intramuscular vitamin B12 for vitamin B12 deficiency. Cochrane Database Syst Rev. CD004655 (2005). doi:10.1002/14651858.CD004655.pub2
  32. Read “Dietary Reference Intakes for Thiamin, Riboflavin, Niacin, Vitamin B6, Folate, Vitamin B12, Pantothenic Acid, Biotin, and Choline” at NAP.edu.
  33. Vitamin-B12-angereichertes Zahngel für Vegetarier - BZfE, https://www.bzfe.de/inhalt/vitamin-b12-angereichertes-zahngel-fuer-vegetarier-alternative-zu-nahrungsergaenzungen-29020.html
  34. Vegane Ernährung, https://www.ernaehrungs-umschau.de/print-artikel/11-07-2014-vegane-ernaehrung-teil-2/
  35. Tucker, K.L., Rich, S., Rosenberg, I., Jacques, P., Dallal, G., Wilson, P.W., Selhub, J.: Plasma vitamin B-12 concentrations relate to intake source in the Framingham Offspring Study. Am J Clin Nutr. 71, 514–522 (2000). doi:10.1093/ajcn/71.2.514

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