Kinderwunsch – Tipps, um schwanger zu werden


Um ein Kind zu bekommen, müssen Paare auf den richtigen Zeitpunkt im Zyklus der Frau warten. Vielen fällt es trotz zeitlicher Planung und regelmäßigem Geschlechtsverkehr schwer, schwanger zu werden. Eine Rolle spielen unter anderem wichtige Nährstoffe, weibliche Hormone und das Körpergewicht.

Jede siebte Partnerschaft kämpft laut dem Institut für Bevölkerung und Entwicklung in Deutschland mit einem unerfüllten Kinderwunsch. Lange Zeit hielt sich das Vorurteil hartnäckig, dass Frauen die alleinige Schuld am unerfüllten Kinderwunsch tragen. Diese Vorstellung ist falsch. Die Befruchtung funktioniert nur mit intakter Eizelle und intaktem Spermium. Sowohl die Frau als auch der Mann können etwas tun.

Ist Ihr Kinderwunsch noch nicht in Erfüllung gegangen? Lesen Sie in diesem Artikel, welche Ursachen eine Unfruchtbarkeit haben kann und mit welchen Nährstoffen Sie Ihre Fruchtbarkeit steigern können. 

Wenig Zeit zu lesen? Hier kommen Sie zu unserer Zusammenfassung am Ende des Artikels.

Häufige Fragen zur Befruchtung

Wann ist der ideale Zeitpunkt für eine Schwangerschaft?

Im Laufe des weiblichen Zyklus findet der Eisprung statt – ungefähr zehn bis 16 Tage vor Beginn der Periode. Eine Eizelle wandert vom Eierstock zum Eileiter, wo sie bis zu 24 Stunden verbleiben kann. In diesem Zeitraum können Spermien sie befruchten. Wann genau die Eizelle mit ihrer Reise beginnt, ist von Frau zu Frau unterschiedlich [1].

Wie werde ich schnell schwanger?

Experten empfehlen, bei einem Kinderwunsch alle zwei bis drei Tage Sex zu haben. Ein Spermium kann bis zu fünf Tage in der Vagina überleben. Durch regelmäßigen Sex vor dem Eisprung überleben ausreichend Spermien, von denen eines mit der Eizelle verschmelzen kann. Mittels Blutuntersuchung beim Frauenarzt oder einem Selbsttest für Zuhause mit Urinprobe können Sie den Zeitpunkt Ihres Eisprungs errechnen [1].

Gut zu wissen: Setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck! Täglicher Sex und ein starker Kinderwunsch setzen beide Partner manchmal zu sehr unter Stress, was das Kinderkriegen weiter erschweren kann [1].

Was passiert bei der Befruchtung?

Der Vorgang der Befruchtung ist eine Art Wettrennen: Bis zu 150 Millionen Spermien schwimmen auf ihrem Weg zu den beiden Eileitern um die Wette. Davon schaffen rund Tausend den Eintritt in die Gebärmutter, wo sie eine Weggabelung erwartet – ein Pfad führt zur Eizelle, einer zum zweiten, leeren Eileiter. Eines der Spermien, das den richtigen Weg wählt, verschmilzt mit der Eizelle. Die befruchtete Zelle wandert dann in die Gebärmutter, nistet sich dort ein und wächst zum Embryo heran[2].

Gut zu wissen: Wie entstehen Zwillinge? Es können auch zwei Eizellen freigesetzt werden. Werden beide befruchtet und nisten sich in der Gebärmutter ein, entstehen zweieiige Zwillinge. In einigen Fällen kann sich eine befruchtete Eizelle teilen. Dann sprechen wir von eineiigen Zwillingen.

Wie bemerke ich, dass ich schwanger bin?

Während der Schwangerschaft setzt die Monatsblutung aus. Eine plötzlich auftretende Morgenübelkeit ist ein weiteres klassisches Zeichen. Weiterhin können folgende Anzeichen auf eine Schwangerschaft hindeuten [3]:

  • Empfindliche Brust
  • Vermehrter Harndrang, Verstopfungen, Blähungen
  • Heißhunger und Gelüste
  • Stimmungsschwankungen

Ein Schwangerschaftstest aus der Apotheke kann Ihnen Klarheit verschaffen. Sollte der Test trotz der genannten Anzeichen negativ ausfallen, warten Sie eine Woche und wiederholen ihn. Sie können auch direkt zum Frauenarzt gehen, der mit Hilfe einer Blutprobe prüft, ob Sie schwanger sein könnten [3].

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Ab welchem Alter kann ich nicht mehr schwanger werden?

Frauen können keine Eizellen bilden – Sie tragen all ihre Eizellen schon bei der Geburt in sich. In den Jahren, in denen eine Frau fruchtbar ist, wandern insgesamt ungefähr 500 der Eizellen per Eisprung in die Eileiter. Dabei gehen aber jeweils noch viel mehr Eizellen verloren, sodass der Vorrat von Eizellen nach und nach schrumpft[4].

In den Wechseljahren ist der Vorrat an Eizellen erschöpft. Frauen bekommen keine Monatsblutungen mehr und können nicht mehr schwanger werden. Das Durchschnittsalter für die Wechseljahre liegt bei 51, aber sie können auch bereits in den frühen 40ern eintreten[4].

Wussten Sie schon? Die älteste Frau, die auf natürlichem Wege schwanger wurde, war 59 Jahre alt.  Eine 71 Jahre alte Frau brachte 2018 durch eine künstliche Befruchtung ein gesundes Kind zur Welt [5].

Was geschieht bei einer künstlichen Befruchtung?

Bei einer künstlichen Befruchtung entnimmt ein Arzt der Frau eine Eizelle und versucht, sie in einem Reagenzglas mit Spermien des Mannes zu befruchten. Wenn beide Komponenten verschmelzen, pflanzt der Arzt die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter der Frau ein [6].

Am beliebtesten sind die IVF- und die ICSI-Methode.

Bei der IVF-Methode werden Eizelle und Spermien in einem Reagenzglas aufbewahrt. Die Spermien müssen wie bei der üblichen Befruchtung selbst zur Eizelle gelangen.

Bei der ICSI-Methode hingegen spritzt der Arzt ein Spermium direkt in die Eizelle hinein.

Bevor es zur künstlichen Befruchtung kommt, müssen Sie Tests durchlaufen, um zu prüfen, ob Ihr Körper für eine Schwangerschaft gewappnet ist [6].

Wussten Sie schon? Die Zahl der Kinder, die durch eine künstliche Befruchtung geboren werden, ist in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen – zum Beispiel von 15.000 im Jahr 2011 auf 20.000 im Jahr 2015. Damit entstammten 2015 fast drei Prozent der Neugeborenen einer künstlichen Befruchtung [7,8].

Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden

Ursachen eines unerfüllten Kinderwunschs

Laut der Weltgesundheitsorganisation gilt eine Person als unfruchtbar, wenn sie trotz ungeschützten Geschlechtsverkehrs nach einem Jahr kein Kind zeugen kann.

Die Ursachen eines unerfüllten Kinderwunschs lassen sich in einigen Fällen eindeutig dem Mann oder der Frau zuordnen – aber nicht immer. Man geht ungefähr von folgender Verteilung aus:

  • Die Ursache liegt in einem Drittel der Fälle beim Mann
  • In einem Drittel liegt sie bei der Frau.
  • Das letzte Drittel der Fälle geht auf beide zurück oder hat keine erkennbare Ursache.

Eine ungesunde Lebensweise und Ernährung sowie eine schwache Libido sind die primären Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch [9–12].

Was sind die häufigen Ursachen von Unfruchtbarkeit? 

 Die häufigsten Ursachen für Unfruchtbarkeit sind [10–12]:

  • Hormonstörungen aufgrund von Über- oder Untergewicht, Schilddrüsenproblemen oder einem PCOS.
  • Endometriose bei der Frau
  • Eine genetische Veranlagung, also häufige Unfruchtbarkeit in der Familie
  • Anhaltender Schlafmangel
  • Mangel an Nährstoffen wie Vitamin B12, Folsäure, Jod oder Zink
  • Einnahme von Aspirin, Ibuprofen, Entwässerungstabletten, Chemotherapie und langjähriger Marihuana-Konsum

Eine ungesunde Lebensweise und Ernährung sowie eine schwache Libido tragen außerdem häufig zu einem unerfüllten Kinderwunsch bei.

Ist Unfruchtbarkeit die Folge von Stress?

Stress an sich ist kein direktes Hindernis für eine Empfängnis. Doch Dauerstress kann andere Bereiche der Gesundheit beeinflussen, die sich wiederum negativ auf Fruchtbarkeit und Potenz auswirken. Einige empfinden weniger sexuelle Lust oder versuchen, dem Stress mit Rauchen oder Alkohol zu begegnen. Chemikalien in Zigaretten und Alkohol führen zu einem schnelleren Absterben der Eizelle und verschlechtern die Spermienqualität [13–15].

Stress und Unfruchtbarkeit: Aus der Wissenschaft
Die britische Boulevardzeitung Daily Mail schrieb 2014: „Stress verdoppelt das Risiko von Frauen, unfruchtbar zu werden.“ Die Gesundheitsbehörde National Health Service (NHS) veröffentlichte daraufhin eine Stellungnahme, um die Studienergebnisse einzuordnen. Dem NHS zufolge kommt die Studie nicht auf eindeutige Ergebnisse, sondern liefert lediglich Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Stresshormonen und Unfruchtbarkeit. Paare mit Kinderwunsch, so der NHS, sollten sich von den Ergebnissen nicht verunsichern lassen [16].

Wie beeinflusst das Gewicht die Fruchtbarkeit?

Wenn wir stark abnehmen oder zunehmen, gerät unser Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht. Hormone steuern die notwendigen Prozesse für eine Befruchtung. Wenn sie zu sehr schwanken, kann das die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

In einer wissenschaftlichen Ausarbeitung aus dem Jahre 2012 wurden Studienergebnisse zu Fruchtbarkeit und Übergewicht beim Mann untersucht. Hormonelle Umstellungen aufgrund von Übergewicht verformten in den Studien die Spermien, ihre Gesamtzahl sank. Obwohl die Beweglichkeit unberührt bleibt, war die Spermaqualität insgesamt reduziert [17].

Warum genau Übergewicht die Fruchtbarkeit einer Frau beeinträchtigt, versucht die Forschung noch zu klären. Eins steht fest: Starkes Übergewicht erschwert den Eisprung. Übergewichtige Frauen haben außerdem ein erhöhtes Risiko für das polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS), bei dem die Eizelle verhärtet und nicht befruchtet werden kann [25].

Ein sehr niedriges Gewicht hingegen kann dazu führen, dass der weibliche Zyklus nicht einwandfrei abläuft. In der Folge findet kein Eisprung statt [26].

Kurz und knapp: Die Gründe für einen unerfüllten Kinderwunsch

Probleme mit der Fruchtbarkeit können sowohl bei Männern als auch bei Frauen bestehen. Nährstoffdefizite, Alkohol und Nikotin erschweren es, Nachwuchs zu zeugen. Schwankt das Gewicht von einem Extrem ins andere, leidet die Fruchtbarkeit darunter. Abgesehen vom Lebensstil können auch genetische Veranlagungen, Hormonstörungen und Krankheiten zur Unfruchtbarkeit führen.

Warum bin ich unfruchtbar? Gründe beim Mann

Mindestens 100 Millionen Spermien müssen für eine erfolgreiche Befruchtung in die Vagina der Frau schwimmen. Die Anzahl an Spermien, gute Beweglichkeit und eine normale Form sind Voraussetzungen für eine „hohe Spermaqualität“. Die Spermienqualität kann sich verschlechtern durch [17]:

  • Mumps-Infektionen
  • Blockaden im Samenleiter
  • Testosteronmangel und schwache Libido
  • Zink- und Selenmangel

Spermiogramm – Die Untersuchung der Spermaqualität

Mit einem Spermiogramm können Ärzt*innen die Anzahl der Spermien und deren Beweglichkeit untersuchen. Dazu müssen Sie Proben von Ihrem Ejakulat an unterschiedlichen Tagen abgeben. Unter einem Mikroskop bestimmt der Arzt dann die Spermaqualität [18].

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Warum werde ich als Frau nicht schwanger? 

Wenn die Eizelle nicht aus dem Eierstock springen kann, können die Spermien sie auch nicht befruchten. Schuld daran können beispielsweise Störungen im Östrogen-Haushalt und Schlafmangel sein. Entzündungen in den Eileitern hindern die Spermien zudem daran, die Eizelle zu erreichen.

Weitere Faktoren sind Über- und Untergewicht sowie ein Jodmangel (hier Jodwerte testen[7, 19].

Östrogen und Unfruchtbarkeit

Am 14. Tag des weiblichen Zyklus erreicht die Östrogen-Produktion ihren Höhepunkt – der Eisprung steht bevor. Fehlt es Ihnen nun an Östrogen, kommt die Eizelle nicht aus dem Eierstock. Außerdem macht Östrogen die Konsistenz der Schleimhaut in der Vagina für Spermien gleitfähiger. Dadurch erreichen sie ihr Ziel besser. Ein Östrogen-Mangel erschwert diesen Vorgang. Wenn eine Eizelle mit einem Spermium verschmilzt, nistet sich die neue Zelle in der Gebärmutter ein. Östrogen und sein Schwesterhormon Progesteron verdicken die Schleimhaut der Gebärmutter. Die befruchtete Eizelle benötigt eine dicke Schleimhautschicht, um sich einzunisten. Ohne Östrogen könnte eine befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutter reifen [20, 21].

Aktueller Wissensstand:

In einer Studie aus dem Jahr 2011 wurden Probandinnen einer hochdosierten Östrogen-Therapie ausgesetzt. Daraus ließen sich Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen einem Östrogen-Überschuss und Unfruchtbarkeit gewinnen: Wie bei einem Östrogen-Mangel steigt auch bei einem Überschuss das Risiko der Unfruchtbarkeit. Hohe Konzentrationen an Östrogen steigerten den Abbau von Eizellen, wodurch sich der Zeitraum, in dem eine Befruchtung möglich ist, verkleinert.

Freies Östrogen testen

Für Frauen mit Kinderwunsch kann es sinnvoll sein, den Östrogenspiegel zu testen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Hormon zu messen, unter anderem Blut- und Speicheltests. Im Blut lässt sich das gebundene Östrogen testen, im Speichel das freie Östrogen, das zwei bis fünf Prozent des Hormons im Körper ausmacht.

Mithilfe des cerascreen® Freies Östrogen Test können Sie den Wert des freien Östrogens von zuhause aus im Speichel bestimmen und so Anhaltspunkte für Ihren Östrogenspiegel zu erhalten. Die Diagnose eines Östrogenmangels oder einer Östrogendominanz können Ärzte stellen, wenn sie Laboruntersuchungen mit einer Anamnese verbinden [22, 23].

Endometriose – Erkrankung der Gebärmutter

Knapp zwei Millionen Frauen in Deutschland erkranken im Lauf ihres Lebens an Endometriose. Bei der Krankheit verteilt sich Gebärmutterschleimhaut im Eierstock, dem Darm oder an der Blase. Das Gewebe entzündet sich und vernarbt. Endometriose verursacht Schmerzen im Unterleib – und kann eine Ursache für Unfruchtbarkeit sein. Wenn eine frühe Diagnose erfolgt, können betroffene Frauen der Kinderlosigkeit entgehen. Mittels Operationen und Hormonpräparaten können Ärzte die Krankheit behandeln [24].

Fruchtbarkeit erhöhen

Wenn eine Schwangerschaft auf sich warten lässt, müssen Sie nicht sofort auf Hormonpräparate zurückgreifen – es sei denn, Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet sie. Auch auf natürlichem Wege können Sie die Chancen verbessern, ein Kind zu bekommen!

Wie erhöhe ich meine Fruchtbarkeit?

Es beginnt bereits bei der Lebensmittelauswahl. Greifen Sie lieber zu Bio-Lebensmitteln, die nicht chemisch behandelt worden sind. Andernfalls kann der Östrogen-Haushalt ins Schwanken geraten.

Ernähren Sie sich ausgewogen mit wichtigen Nährstoffen wie Jod, Folsäure, Selen, Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren. Nikotin, Alkohol und Koffein hingegen sollten Sie meiden. 

Ausreichend Schlaf (hier zum Artikel "Melatonin – das Schlafhormon"), ein gesundes Gewicht und ein stressarmer Alltag erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft [27].

Verbessern Bio-Lebensmittel Ihre Fruchtbarkeit?

Eine Gruppe amerikanischer Forscher*innen vermutet einen Zusammenhang –wegen der Pestizide in konventionell angebauten Lebensmitteln, die die Furchtbarkeit reduzieren könnten. 

In ihrer Studie aus dem Jahr 2018 ermittelten sie das Essverhalten von Frauen, die sich einer Unfruchtbarkeits-Behandlung unterzogen. Das Ergebnis: Die Studienteilnehmerinnen mit Empfängnisproblemen aßen mehr Pestizid-haltiges Obst und Gemüse. Die Studienautor*innen vermuten, dass eine Ernährung mit Bio-Lebensmitteln auch weniger Schadstoffe enthalte und so der Fruchtbarkeit weniger schade [27].

Steigert Abnehmen die Fruchtbarkeit?

Überschüssiges Fett im Körper verschlechtert die Chancen einer Befruchtung. In mehreren Studien untersuchten Forscher*innen, wie sich eine Gewichtsabnahme auf die Fruchtbarkeit auswirkt. Wenn sich die Probanden und Probandinnen in einem Kaloriendefizit befanden, weniger zuckerhaltige Lebensmittel aßen und regelmäßig Sport machten, verbesserte sich ihre Fruchtbarkeit. Eine Ernährungsumstellung und Bewegung helfen also dabei, die Pfunde zum Schmelzen zu bringen [28].

Wassermelonen und Bananen – Libido aus Früchten?

Die Wassermelone kann viel mehr, als Sie im Sommer zu erfrischen. Sie ist nicht nur reich an Vitamin C, sondern strotzt vor Citrullin. Dieser Nährstoff hat einen Viagra-ähnlichen Effekt auf die Libido des Mannes. Außerdem ist die Wassermelone eine Antioxidantien-Bombe. Antioxidantien schützen unter anderem die Spermien und Eizellen vor Entzündungen [29, 30].

Während die Melone die sexuelle Lust beim Mann erhöht, wirken Bananen bei Frauen aphrodisierend. Der Körper wandelt die Aminosäure Tryptophan aus der Banane in das Glückshormon Serotonin um. Forscher vermuten, dass Serotonin besonders bei Frauen die Lust auf Sex steigert [31].

Gut zu wissen: Die richtige Sexstellung, um schnell schwanger zu werden? Laut einer anatomischen Untersuchung der Geschlechtsorgane soll mit der Hündchen-Stellung die Chance steigen, schwanger zu werden. In dieser Position können mehr Spermien in den Eileiter gelangen, wodurch die Eizelle eher befruchtet wird [32].

Kann ich mit dem richtigen Lebensstil nach 35 schwanger werden?

Sollten Sie sich mit Mitte 30 für Nachwuchs entscheiden, halten Sie stets Rücksprache mit Ihrem Frauenarzt. Es empfiehlt sich für Paare ab 35, dass beide Partner sich einer Fruchtbarkeitskontrolle unterziehen. Auch ein gesunder Lebensstil kann helfen: Die richtige Ernährung, Sport und Stressmanagement machen es wahrscheinlicher, dass Sie schwanger werden [33].

Zwar treten Fälle auf, in denen Frauen auch mit 40 oder 50 Jahren schwanger werden, aber solche Schwangerschaften im Alter können mit Komplikationen einhergehen. Dazu zählen Fehlgeburten, Fehlbildungen beim Kind und Beeinträchtigungen in seiner geistigen Entwicklung. Paare sollten deshalb gemeinsam auf einen gesunden Lebensstil achten und regelmäßige Kontrollen zum Wohle des Kindes durchlaufen [34].

Die richtige Ernährung beim Kinderwunsch

Eine ausgewogenen Ernährung und eine gesunde Lebensführung sind nicht nur die Grundlage für Ihre eigene Gesundheit. Sie sind auch wichtig, wenn es darum geht, neues Leben in die Welt zu bringen.

Acht wichtige Nährstoffe für den Kinderwunsch

Nährstoff

Beispiel für eine gute Quelle

Vitamin B12

2 Portionen Lachs pro Woche

Vitamin C 

1/2 Glas Johannisbeersaft am Tag 

Vitamin D

1.000 Einheiten täglich über Supplemente 

Jod

Maximal 5 Gramm jodiertes Speisesalz täglich  

Folat

1 Portion Hülsenfrüchte am Tag + Präparate

Omega-3-Fettsäuren

1 Esslöffel Leinsamen täglich

Selen

1 Paranuss am Tag

Zink

1 Portion Haferkleie und 2 Scheiben Käse täglich

    Wieso Jodmangel und Zinkmangel bei Kinderwunsch und Fruchtbarkeit hinderlich sind, können Sie ihn unseren jeweiligen Artikeln nachlesen.

    Vitamin B12

    Laut der Nationalen Verzehrstudie II fehlt es mehr als 26 Prozent der Frauen in Deutschland an genügend Vitamin B12 (Vitamin-B12-Test). Ein unentdeckter Mangel kann langfristig zur Unfruchtbarkeit führen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2001 unterbindet er möglicherwese den Eisprung [35].

    Ob Vitamin B12 die Schwimmkraft der Spermien verstärkt oder ihre Anzahl erhöht, hat die Forschung bis heute nicht abschließend klären können. Eine Untersuchung an Männern, die sich B12-arm ernährt hatten, konnte nach der Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln keine Verbesserung der Spermienqualität feststellen [36]. In einem Tierversuch mit männlichen Ratten beobachten Forscher Ähnliches [37].

    In anderen Studien soll Vitamin B12 die Spermaqualität hinsichtlich der Anzahl und der Beweglichkeit deutlich verbessert haben [39]. Künftige Untersuchungen werden sich daher mehr mit dem Einfluss von Vitamin B12 auf die Fruchtbarkeit des Mannes beschäftigen. Eins steht fest: Ein Vitamin-B12-Mangel führt in der Regel zu einem Folsäuremangel. Dieser Nährstoff hat auch einen entscheidenden Einfluss auf die Fruchtbarkeit des Mannes.

    Folat 

    Das Duo aus Folat und Vitamin B12 steuert nicht nur gemeinsam die Zellteilung, sondern hilft auch bei Fruchtbarkeitsproblemen. Folat als Medikament (Folsäure) konnte bei Studienteilnehmerinnen einerseits den Progesteron-Spiegel erhöhen und andererseits einen regelmäßigen Eisprung sicherstellen [39, 40]. Folat sorgt außerdem dafür, dass sich das Gehirn und das Nervensystem des Kindes während der Schwangerschaft gesund entwickeln können [41].

    Wenn Sie sich dazu entscheiden, schwanger zu werden, sollten Sie über Ihre Ernährung oder über Präparate 0,4 Milligramm Folat bzw. Folsäure aufnehmen – als Faustregel gilt: Mindestens vier Wochen, bevor Sie schwanger werden wollen. Hülsenfrüchte, sämtliche Kohlsorten, Tomaten, Spinat, Vollkornprodukte, Geflügel und Käse strotzen nur so vor Folat. 

    Wie Vitamin B12 kann auch Folat sich vorteilhaft auf die Spermienzahl auswirken. So konnte es in Studien in Kombination mit Zink die Spermaqualität bei Männern um 74 Prozent verbessern [42, 43].

    Vitamin D 

    Vitamin D bringt nicht nur das Immunsystem und den Knochenaufbau auf Vordermann, sondern ist auch wichtig für die Fruchtbarkeit. Das Sonnenvitamin kurbelt die Östrogen- und Testosteronbildung an [44].

    An Frauen, die sich einer künstlichen Befruchtung unterzogen haben, konnten Wissenschaftler Folgendes beobachten: Die befruchtete Eizelle aus dem Reagenzglas konnte sich bei den Frauen mit einem guten Vitamin-D-Spiegel (Vitamin D Test) besser in den Eierstöcken einnisten [45].

    Eine Studie an Mäusen zeigte, dass sich ein Vitamin-D-Mangel negativ auf die Gebärmutter und die Entwicklung von Eizellen auswirkt. Nachdem die Tiere Vitamin-D-Präparate erhalten hatten, konnten sie besser befruchtet werden [47]. Um die genauen Zusammenhänge zwischen Vitamin D und Fruchtbarkeit zu klären, fehlen allerdings noch weitere Untersuchungen.

    Vitamin C 

    Viele Menschen greifen zu Vitamin C, wenn sie erkältet sind. Doch das Vitamin dient nicht nur als Treibstoff für Ihr Immunsystem. Es kann ebenfalls die Fruchtbarkeit erhöhen:

    • Vitamin C soll die Spermaqualität verbessern, wenn es kurzzeitig supplementiert wird. Es schützt die Spermien vor Entzündungen [47, 48].
    • Die Konzentration von Progesteron und Östrogen steigt durch eine ausreichende Vitamin-C-Zufuhr [49].
    • Frauen, die in einer Studie hochdosiertes Vitamin C einnahmen, wurden eher schwanger als Frauen, die Vitamin C nur in geringen Dosen erhielten. Am häufigsten wirkte Vitamin C bei Frauen, die nicht rauchten [50].

    Selen 

    Gemeinsam mit Jod ist Selen dafür verantwortlich, wichtige Schilddrüsenhormone zu produzieren. Selen benötigt Vitamin E, um sein volles Potential zu entfalten. Beide Nährstoffe sollen zusammen die Beweglichkeit von Spermien verbessern – das war das Ergebnis einer Studie an unfruchtbaren Männern [51].

    Generell vermuten Wissenschaftler, dass ein Selenmangel vor allem Unfruchtbarkeit beim Mann bedingt. So konnte gezeigt werden, dass Selen im Hoden, dem Ort der Spermienreifung, die Beweglichkeit von Spermien verbessert. Ein Selenmangel hingegen dämpft deren Beweglichkeit [52, 53].

    Omega-3-Fettsäuren

    Omega-3-Fettsäuren gelten als die gesunden Fette, sie kommen vor allem in Fischen wie Hering und Makrele vor (hier Omega-3-Test bestellen). Omega-3-Fettsäuren kommen auch in Spermien vor. Eine Studie beobachtete den positiven Einfluss von Omega-3-Präparaten auf die Spermaqualität von Mäusen. Durch die Zugabe verbesserte sich die Beweglichkeit [54, 55].

    Forscher vermuten, dass die Eizellalterung durch Omega-3-Fettsäuren verlangsamt abläuft. Dadurch vergrößert sich der Zeitraum, indem eine Frau schwanger werden kann [56]. Die Fette erhöhen zudem die Durchblutung des Uterus, sodass die Eizelle besser dorthin gelangt [57].

    Kurz und knapp: Auf diese Nährstoffe sollten Sie bei einem Kinderwunsch achten

    Nährstoff

    Möglicher Effekt

    Vitamin B12

    Ist am Eisprung beteiligt

    Soll die Spermienqualität verbessern

    Folat

    Stellt sicher, dass der Eisprung stattfindet

    Erhöht die Spermienzahl

    Vitamin D

    Ermöglicht der befruchteten Eizelle, sich besser in der Gebärmutter einzunisten

    Vitamin C

    Verbessert die Spermienqualität

    Erhöht die Östrogen- und Progesteron-Konzentration

    Selen

    Verbessert Beweglichkeit von Spermien

    Omega-3-Fettsäuren

    Verbessert Beweglichkeit von Spermien

    Verlangsamt die Eizellen-Alterung

    Zink

    Verbessert die Spermienqualität

    Jod

    Ist an der Bildung für die Fruchtbarkeit wichtiger Hormone beteiligt

    Fruchtbarkeit testen

    Neben einer Eisprungbestimmung (Ovulationstest) und einem Spermiogramm empfiehlt es sich zu prüfen, ob Sie ausreichend mit wichtigen Nährstoffen für Ihre Fruchtbarkeit versorgt sind. Mit den cerascreen® Kombi-Paketen Kinderwunsch Männer und Kinderwunsch Frauen sowie Kinderwunsch Frauen PLUS können Sie sich einen Überblick verschaffen, welche Zufuhr Sie mit welchem Nährstoff  optimieren sollten. Der Test eignet sich sowohl für Menschen in der Kinderwunsch-Phase als auch in der Schwangerschaft.

    cerascreen® Kinderwunsch Männer

    cerascreen® Kinderwunsch Frauen PLUS

    Omega-3-Fettsäuren

    Vitamin D Test

    Jodmangel

    Jodmangel

    Vitamin B12

    Vitamin B12

    Mineralstoff

    Eisen

     

    freies Östrogen

     

    Mineralstoff

    Kinderwunsch: Auf einen Blick

    Wie werden Frauen am besten schwanger?

    Frauen sind während ihres Eisprungs am fruchtbarsten, also ungefähr 10 bis 16 Tage vor Beginn der Periode. Experten empfehlen, bei Kinderwunsch alle zwei bis drei Tage Sex zu haben.

    Warum kann ich als Frau keine Kinder bekommen?

    Ab einem Alter von 30 Jahren nimmt die Fruchtbarkeit von Frauen nach und nach ab. Sobald Sie in die Wechseljahre kommen, können Sie nicht mehr auf natürlichem Wege schwanger werden. Weitere Ursachen für Unfruchtbarkeit können sein: Hormonstörungen, genetische Veranlagung, Über- oder Untergewicht, Nährstoffmangel sowie bestimmte Medikamente.

    Wie kommt es beim Mann zu Unfruchtbarkeit?

    Auch die Fruchtbarkeit von Männern sinkt ab dem 30. Lebensjahr, die Produktion von Spermien nimmt ab. Weitere mögliche Gründe für Unfruchtbarkeit sind Mumps-Infektionen, Erektionsstörungen und Testosteronmangel.

    Welche Nährstoffe haben einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit?

    Ist der Körper nicht ausreichend mit bestimmten Nährstoffen versorgt, kann das die Fruchtbarkeit stören. Wichtig für den Kinderwunsch sind unter anderem: Vitamin B12, Vitamin C, Vitamin D, Folat, Selen und Omega-3-Fettsäuren.

    Quellenangaben

    [1]        „How can I avoid pregnancy?“, nhs.uk, Apr. 09, 2018. https://www.nhs.uk/conditions/contraception/how-can-i-avoid-pregnancy/ (zugegriffen Aug. 14, 2018).

    [2]        „What is Human Fertilization? - Process, Definition & Symptoms - Video & Lesson Transcript | Study.com“. https://study.com/academy/lesson/what-is-human-fertilization-process-definition-symptoms.html (zugegriffen Aug. 14, 2018).

    [3]        „Signs and symptoms of pregnancy - NHS.UK“. https://www.nhs.uk/conditions/pregnancy-and-baby/signs-and-symptoms-pregnancy/ (zugegriffen Aug. 14, 2018).

    [4]        „Menopause - Symptoms and causes“, Mayo Clinic. http://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/menopause/symptoms-causes/syc-20353397 (zugegriffen Aug. 22, 2018).

    [5]        S. Hall, „Surge in number of children in UK born to mothers over 50“, the Guardian, Mai 08, 2006. http://www.theguardian.com/uk/2006/may/08/health.topstories3 (zugegriffen Aug. 22, 2018).

    [6]        W. Ombelet und J. Van Robays, „Artificial insemination history: hurdles and milestones“, Facts Views Vis. ObGyn, Bd. 7, Nr. 2, S. 137–143, 2015.

    [7]      Deutsches Ärzteblatt, „Erstmals mehr als 20.000 Geburten nach künstlicher Befruchtung“, Deutsches Ärzteblatt, Dez. 14, 2017. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87027/Erstmals-mehr-als-20-000-Geburten-nach-kuenstlicher-Befruchtung (zugegriffen Okt. 28, 2020).

    [8]      Statistisches Bundesamt, „Daten der Lebendgeborenen, Totgeborenen, Gestorbenen und der Gestorbenen im 1. Lebensjahr“, Statistisches Bundesamt. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/Tabellen/lebendgeborene-gestorbene.html (zugegriffen Okt. 28, 2020).

    [9]        „WHO | Infertility definitions and terminology“, WHO. http://www.who.int/reproductivehealth/topics/infertility/definitions/en/ (zugegriffen Aug. 14, 2018).

    [10]      „Quick Facts About Infertility“. https://www.reproductivefacts.org/faqs/quick-facts-about-infertility/ (zugegriffen Aug. 14, 2018).

    [11]      „Frequently Asked Questions About Infertility“. https://www.reproductivefacts.org/faqs/frequently-asked-questions-about-infertility/ (zugegriffen Aug. 14, 2018).

    [12]      „Causes“, nhs.uk, Okt. 23, 2017. https://www.nhs.uk/conditions/infertility/causes/ (zugegriffen Aug. 15, 2018).

    [13]      „Smoking and infertility“. AMERICAN SOCIETY FOR REPRODUCTIVE MEDICINE, [Online]. Verfügbar unter: https://www.reproductivefacts.org/globalassets/rf/news-and-publications/bookletsfact-sheets/english-fact-sheets-and-info-booklets/smoking_and_infertility_factsheet.pdf.

    [14]      D. Gude, „Alcohol and fertility“, J. Hum. Reprod. Sci., Bd. 5, Nr. 2, S. 226–228, 2012, doi: 10.4103/0974-1208.101030.

    [15]      „Does stress hinder conception?“, http://www.apa.org. http://www.apa.org/monitor/sep06/stress.aspx (zugegriffen Aug. 15, 2018).

    [16]      „Study fails to prove effects of stress on fertility“, nhs.uk, März 24, 2014. https://www.nhs.uk/news/pregnancy-and-child/study-fails-to-prove-effects-of-stress-on-fertility/ (zugegriffen Aug. 15, 2018).

    [17]      N. O. Palmer, H. W. Bakos, T. Fullston, und M. Lane, „Impact of obesity on male fertility, sperm function and molecular composition“, Spermatogenesis, Bd. 2, Nr. 4, S. 253, Okt. 2012, doi: 10.4161/spmg.21362.

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