Wassereinlagerungen und Gewicht verlieren


Wer sich jetzt etwas aufgebläht fühlt, der kann erstmal aufatmen: Denn wenn die Zahl auf der Waage quasi über Nacht stark nach oben gesprungen ist, dann kann das kein Zuwachs reiner Fettmasse sein. Dafür müsste man nämlich riesige, also wirklich riesige Berge an Essen verdrücken.
Häufig ist eine Wassereinlagerung, auch Ödem genannt, schuld daran, wenn das T-Shirt plötzlich nicht mehr passt oder die Hose zwickt. Wassereinlagerungen sorgen dafür, dass sich Schwellungen auf unserem Körper breit machen. Das ist zwar doof, aber eben auch schneller rückgängig zu machen.

Wie entstehen Ödeme?

Ödeme sind das Ergebnis, wenn sich die Flüssigkeit aus unseren Gefäßen ins Gewebe einschleicht. Das kann bei einer schwachen Herzleistung der Fall sein, wenn zum Beispiel das Blut sich zu sehr in der Ader staut. Daraufhin wird das Blutplasma ins umliegende Gewebe gepresst. Wassereinlagerungen sind meistens ein Symptom für eine Krankheit. Ödeme können Anzeichen für Probleme im Herzen oder in der Niere darstellen.
Vor allem eine ungünstige Ernährung mit gesalzenen Lebensmitteln und hormonelle Schwankungen sind Ursachen dafür, dass Wasser im Gewebe eingelagert wird und sich die Ödeme bilden. Das kann monatlich kurz vor der Regelblutung sein, während der Menopause oder durch die Einnahme der Pille. Durch die ganzen Wasseransammlungen fühlt man sich aufgedunsen, nimmt in kürzester Zeit bis zu fünf Kilo zu, hat einen aufgeblähten Bauch und eventuell geschwollene Arme und Beine.
Folgende Lebensmittel helfen dabei, unschöne Wassereinlagerungen zu verlieren:

Wasser                                                        

Man sollte nicht den Fehler machen und wenig trinken. Denn Dehydration führt dazu, dass der Körper noch stärker an seinen Wassereinlagerungen festhält. Tatsächlich gilt: Wenn du eine Flasche Wasser siehst, dann trink, trink und trink noch etwas mehr. Zwei Liter Wasser täglich sollten es schon sein, um den Körper erfolgreich zu entwässern. Ein paar Scheiben Zitrone, Orange oder andere Citrusfrüchte im Wasser schmecken gut und liefern Kalium, welches wiederum gegen das blähende Gefühl hilft.

             Wasser trinken

 

Melonen, Orangen, Aprikosen und Bananen

Die Früchte schmecken gut und liefern viel Kalium, was gegen die überschüßige Flüssigkeit wirkt und somit den Abbau der Wassereinlagerung unterstützt. Melonen und Orangen enthalten außerdem viel Wasser. Starte deinen Tag z.B. mit einem frischen Obstsalat.

Rote Beete und Avocados enthalten ebenso viel Kalium. Letztere schmecken gut als Guacamole, im Salat oder mit etwas Zitrone und Pfeffer auf Brot.

Man kann das Wasser nicht nur trinken, sondern auch über Nahrung dem Körper Flüssigkeit zuführen!

                    Obst

Eine Handvoll Nüsse

Nüsse, Samen und Vollkornprodukte enthalten Vitamin B6, welches unter anderem beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) hilft, sowie Magnesium, welches gegen Wassereinlagerungen wirkt. Nüsse enthalten außerdem gute Fettsäuren, machen lange satt und eignen sich daher besonders gut als Snack. Aber bitte keine gesalzenen Nüsse essen, da der hohe Gehalt an Salz eine Wassereinlagerung fördert.

                         Nüsse

Wasserkresse, grünes Blattgemüse und Sellerie

Diese Gemüsesorten lassen Wassereinlagerungen wegschmelzen. Das bedeutet Salat als Beilage oder Hauptgericht und Selleriesticks als knackiger Snack für Zwischendurch. Essen Sie die Ödeme frisch weg!

Kräuter und Kräutertees

Löwenzahn wirkt fantastisch! Aber auch Brennnessel wirkt den Wasseransammlungen entgegen. Helfende Kräuter sind beispielsweise Petersilie, Liebstöckel und Rosmarin. 

Was sollte man noch meiden?

Folgende Lebensmittel begünstigen Wassereinlagerungen. Wer wieder in seine alte Jeans oder das enganliegende Kleid passen möchte, nimmt von diesen Nahrungsmitteln, um sich von den Ödemen zu verabschieden.

Also Abstand von:

  • Salz. Hände weg vom Salzstreuer! Fertiggerichte strotzen nur davon.
  • Stark verarbeiteten Lebensmitteln wie Chips, Cracker
  • Geräuchertem Fisch
  • Wurstwaren, Kassler und geräucherter Speck
  • Bestimmten Cornflakes. Diese enthalten viel Salz, auch wenn sie süß schmecken. Am besten schaut man hinten auf der Verpackung nach.

 

Fazit:

Ein Ödem kann daher beruhen, dass im Körper eine Erkrankung möglicherweise vorliegt. Daher sollte man im besten Fall, die Ursache abklären und die Behandlung der Grunderkrankung in Angriff nehmen. Jedoch können Wasseransammlungen auch ernährungsbedingt sein. Wer eine Zeit lang auf seine Ernährung achtet und sich dazu regelmäßig bewegt, der kann sämtliche Wassereinlagerungen ganz einfach loswerden.

 

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