Wassereinlagerungen und Gewicht verlieren


Wer sich jetzt etwas aufgebläht fühlt, der kann erstmal aufatmen: Denn wenn die Zahl auf der Waage quasi über Nacht stark nach oben gesprungen ist, dann kann das kein Zuwachs reiner Fettmasse sein. Dafür müsste man nämlich riesige, also wirklich riesige Mengen an Essen verdrücken.

Häufig sind Wassereinlagerungen schuld daran, wenn das T-Shirt plötzlich nicht mehr passt oder die Hose zwickt. Das ist zwar doof, aber eben auch schneller rückgängig zu machen. Vor allem ungünstige Ernährungsweisen mit viel Salz und hormonelle Schwankungen führen dazu, dass Wasser eingelagert wird. Das kann monatlich kurz vor der Regelblutung sein, während der Menopause oder durch die Einnahme der Pille. Man fühlt sich aufgedunsen, nimmt in kürzester Zeit bis zu fünf Kilo zu, hat einen aufgeblähten Bauch und eventuell geschwollene Arme und Beine.  

Folgende Lebensmittel helfen dabei, unschönes Wassergewicht zu verlieren:

Wasser                                                        

Man sollte nicht den Fehler machen und wenig trinken. Denn Dehydrierung führt dazu, dass der Körper noch stärker an seinen Wassereinlagerungen festhält. Tatsächlich gilt: Wenn du eine Flasche Wasser siehst, dann trink, trink und trink noch etwas mehr. Zwei Liter Wasser täglich sollten es schon sein, um den Körper erfolgreich zu entwässern. Ein paar Scheiben Zitrone, Orange oder andere Citrusfrüchte im Wasser schmecken gut und liefern Kalium, welches wiederum gegen das Aufgebläht sein hilft.

 

Melonen, Orangen, Aprikosen und Bananen

Die Früchte schmecken gut und liefern viel Kalium, was den Abbau der Wassereinlagerungen unterstützt. Melonen und Orangen enthalten außerdem viel Wasser. Starte deinen Tag z.B. mit einem frischen Obstsalat.
Rote Beete und Avocados enthalten ebenso viel Kalium. Letztere schmecken gut als Guacamole, im Salat oder mit etwas Zitrone und Pfeffer auf Brot.

Eine Handvoll Nüsse

Nüsse, Samen und Vollkornprodukte enthalten Vitamin B6, welches unter anderem bei PMS hilft, sowie Magnesium, welches gegen Wassereinlagerungen wirkt. Nüsse enthalten außerdem gute Fettsäuren, machen lange satt und eignen sich daher besonders gut als Snack. Aber bitte keine gesalzenen Nüsse essen, da der hohe Salzgehalt Wassereinlagerungen fördert.

Wasserkresse, grünes Blattgemüse und Sellerie

Diese Gemüsesorten lassen Wassereinlagerungen quasi wegschmelzen. Das bedeutet Salat als Beilage oder Hauptgericht, Selleriesticks als knackiger Snack Zwischendurch.

Kräuter und Kräutertees
Löwenzahn wirkt fantastisch! Aber auch Brennnessel wirkt entwässernd. Helfende Kräuter sind beispielsweise Petersilie, Liebstöckel und Rosmarin.  

Folgende Lebensmittel begünstigen Wassereinlagerungen. Wer wieder in seine alte Jeans oder das enganliegende Kleid passen möchte, nimmt von diesen Nahrungsmitteln also Abstand:

  • Salz. Hände weg vom Salzstreuer!
  • Stark verarbeitete Lebensmittel wie Chips, Cracker oder Fertigprodukte -        Geräucherter Fisch
  • Wurstwaren, Kassler und geräucherter Speck
  • Bestimmte Cornflakes enthalten viel Salz, auch wenn sie süß schmecken. Am besten man schaut hinten auf der Verpackung nach.

Wer eine Zeit lang auf seine Ernährung achtet und sich dazu regelmäßig bewegt, der kann überschüssiges Wassergewicht ganz einfach loswerden.


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