Östrogen – Östrogenmangel & Östrogendominanz


Wie die weiblichen Geschlechtshormone Stimmung und Sexualverhalten beeinflussen

Stimmungsschwankungen, unregelmäßiger Zyklus und geringes sexuelles Interesse: Die weiblichen Sexualhormone haben uns mehr im Griff, als wir denken. Erfahren Sie, was die Beschwerden verursacht und wie Sie Ihren Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.

Was man über Östrogen wissen sollte

Frauen leben im Schnitt fünf Jahre länger als Männer. Lange haben Forscher geglaubt, dass ausschließlich der gesündere Lebensstil der Frau dafür verantwortlich ist. Doch Alkohol, Rauchen und Übergewicht sind heutzutage auch bei Frauen keine Seltenheit mehr. Auch bei Orang-Utans, deren Erbgut unserem ähnelt, überleben die Weibchen die Männchen, bei gleicher Lebensweise. Forscher gehen davon aus, dass es mit den Unterschieden in der Biologie des Geschlechts zu tun haben muss. Eines der entscheidendsten weiblichen Sexualhormone ist das Östrogen. Es bildet die Geschlechtsorgane der Frau aus, leitet den Eisprung mit ein und schützt die Frau vor Krankheiten wie Osteoporose, Bluthochdruck und Gedächtnisstörungen. Dies könnte erklären, warum Frauen länger leben.

Erfahren Sie, wie der weibliche Zyklus abläuft, wie die Antibabypille wirkt, welchen  Zusammenhang es zwischen einem Östrogenmangel und den Wechseljahren gibt und welche Rolle Östrogen beim Mann spielt. Wir stellen Ihnen den aktuellen Wissensstand zur Hormontherapie vor und erklären Ihnen, wieso Kaffee einen Einfluss auf Ihre Hormone haben kann.

Was sind Östrogene?

Das Wort Östrogen oder Estrogen kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Leidenschaft erzeugen“[1]. Was in der Alltagssprache für das Sexualhormon der Frau steht, ist eigentlich ein Sammelbegriff für die weiblichen Hormone: Östradiol, Östron und Östriol. Das wichtigste darunter, das Östradiol, bewältigt den Großteil der Aufgaben[2]. Ein wichtiger Partner ist das Progesteron.

Gut zu wissen: Progesteron ist die Vorstufe vieler Hormone, zum Beispiel von Testosteron und Östrogen. Es ist besonders für Schwangere wichtig: Es baut die Gebärmutterschleimhaut auf und hilft beim Erhalt einer gesunden Schwangerschaft[2].   

Vereinfacht gesagt produziert unser Körper die beiden Sexualhormone Östrogen und Testosteron aus einem einzigen Grund: für die Fortpflanzung. Denn sinkt der Spiegel eines der Hormone, nimmt auch die Lust auf Geschlechtsverkehr ab[2].

Was sind die Funktionen von Östrogen?

Das Östrogen macht aus Mädchen geschlechtsreife Frauen. Noch im Mutterleib bilden sich bereits die Scheide und die Eierstöcke, in der Pubertät sorgt das Hormon für das Brustwachstum und macht die Frau fruchtbar. Zusätzlich wirkt das Hormon noch bei weiteren spürbaren Veränderungen mit[2]:

  • Ausbildung der Achsel-und Schambehaarung
  • Milchsäureproduktion in der Vagina
  • Textur und Glanz der Haut
  • Platzierung und Entwicklung von Fett in bestimmten Bereichen des Körpers (Hüfte / Po)
  • Sexualtrieb / Libido

Wirkungen von Östrogenen bei der Frau[3, 4]

Haut

fördern Wassereinlagerung in Haut / Gewebe + sorgen für eine glatte Haut

Blutgefäße

erweitern Blutgefäße und senken Blutdruck + Schutz vor Herzinfarkt

Nervensystem

wirken stimmungsaufhellend

Zuckerstoffwechsel

günstige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel

Lunge

Zunahme der Lungenfunktion

Knochen

hemmen Knochenabbau und fördern den Knochenaufbau

Darm

verstärken die Darmbewegung und fördern eine gute Darmfunktion


Wenn die Hormone verrücktspielen – Die vier Phasen des weiblichen Zyklus

Schlechte Laune, kochende Emotionen oder Euphorie – so beschreiben Frauen das Wechselbad ihrer Gefühle während der Periode. Ganz zu schweigen von den Schmerzen und der Stärke der Monatsblutung. Hinter diesen Prozessen stecken hochkomplexe Vorgänge, die in der Gebärmutter ablaufen. Verantwortlich sind: Östrogen und Progesteron.

Der weibliche Körper durchläuft alle 21 bis 35 Tage in einem bestimmten Muster verschiedene Phasen, die mit der Monatsblutung abschließen beziehungsweise beginnen[2]:

  1. Tag: Menstruationsblutung (Dauer zwei bis sechs Tage)
  2. – 14. Tag: Die Regelblutung beginnt und endet zum Zeitpunkt des Eisprungs: Aufbau der Gebärmutterschleimhaut mit etwa 20 Follikeln, von denen nur einer Östrogen produziert und das in großen Mengen.
  3. Tag: Hier erreicht der Östrogenwert den Gipfel. Die Testosteronproduktion steigt und es kommt zum Eisprung. In dieser Phase fühlen sich Frauen am wohlsten und haben ein höheres Interesse an Geschlechtsverkehr. Die morgendliche Körpertemperatur steigt bis zum Ende des Zyklus um 0,5 Grad an. Hier sind Frauen besonders fruchtbar, denn der Muttermund öffnet sich und die Spermien können eindringen.
  4. – 28. Tag: Während die Östrogenproduktion abnimmt, steigt die Progesteron-Produktion. Der Progesteron-Wert erreicht eine Woche vor Einsetzen der Periode seinen Höhepunkt. Die Gefühle in dieser Phase sind meist unangenehm: Brustspannen, Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, Reizbarkeit, Weinerlichkeit und ein geringeres sexuelles Verlangen. Findet keine Befruchtung der Eizelle statt, fallen die Östrogen- und Progesteron-Werte ab und die Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen: Die Regelblutung setzt ein. Wird das Ei befruchtet, steigt der Progesteron-Wert weiter an, um eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten.

Wie wirkt die Antibabypille?

Die Antibabypille, oft einfach „die Pille“ genannt, gibt es seit 1961 in Deutschland[5]. Laut einer Erhebung im Jahr 2011 wird die Antibabypille von sechs bis sieben Millionen deutschen Frauen eingenommen[6]. In der Regel beinhaltet die Pille zwei Hormone, Östrogen und Gestagen. Sie verhindern den Eisprung sowie das Einnisten einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter, indem sie[7]

  • im Gehirn die Bildung von Botenstoffen hemmen, die normalerweise für den Eisprung erforderlich sind;
  • den Schleim im Gebärmutterhals verändern, sodass die Spermien nicht aufsteigen können;
  • die Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut so verändern, dass sich die Eizelle nicht einnisten kann.

Eine östrogenfreie Pille, auch Mini-Pille genannt, besteht nur aus dem Gestagen. Das Hormon stoppt normalerweise nicht den Eisprung. Durch eine Veränderung des Schleims in der Gebärmutterhals verhindert Gestagen eine Schwangerschaft[6].

Gut zu wissen: Nach Angaben der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe erhöht sich das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung auf das 20- bis 87- fache, wenn Raucherinnen gleichzeitig eine östrogenhaltige Pille einnehmen[8].

Welche Rolle spielt das Östrogen in den Wechseljahren?

In der Menopause, besser bekannt als die Wechseljahre, bildet der Körper keine Eizellen mehr und die Eierstöcke stellen schrittweise ihre Arbeit ein. Die Produktion von Progesteron und Östrogen sinkt nach und nach und Beschwerden wie Hitzewallungen, Herzrasen und Schlafstörungen treten auf[3][9]

Symptome bei Wechseljahren wegen Östrogenmangel

Anzahl der Frauen mit mittlerer bis starker Ausprägung

Gelenk- und Muskelbeschwerden

49 %

Schlafstörungen

44 %

Depressive Verstimmungen

40 %

Abnahme der Sexualität

40 %

Leistungs- und Gedächtnisminderung

37 %

Hitzewallungen

33 %

Trockenheit der Scheide

25 %

Harnwegsbeschwerden

16 %

Herzbeschwerden

16 %

Gut zu wissen: Deutsche Frauen erreichen die Wechseljahre im Durchschnitt mit 51 Jahren, bei Raucherinnen tritt sie im Schnitt zwei Jahre früher ein[3].

Östrogenmangel – Was passiert mit meinem Körper?

Ein Östrogenmangel kann in verschiedenen Lebensphasen der Frau auftreten. Der niedrigste Östrogenwert stellt sich während der Monatsblutung ein. Spätestens in den Wechseljahren hört die Östrogenproduktion dann fast komplett auf und die körpereigenen Östrogenspiegel nehmen über die Jahre fortlaufend ab.

 

Östrogenlevel im Laufe des Lebens

Ist mein Östrogenspiegel in einem normalen Bereich?  

Sie können zum Beispiel mithilfe eines Speicheltests Ihren Östrogenspiegel bestimmen. Um herauszufinden, ob sich Ihr Wert im Referenzbereich befindet, müssen Sie wissen, in welcher Phase Ihres Zyklus Sie sich beim Östrogen-Test befunden haben. Je nachdem ändert sich auch die Konzentration des Hormons:

Zyklusphasen

Referenzbereich

(in Pikogramm pro Milliliter)

Ab dem 1. Tag nach der Menstruation

1,29 - 7,76 pg/ml

Eisprung

3,79 - 16,05 pg/ml

Zeit zwischen Eisprung und Menstruation (Lutealphase)

1,22 - 8,43 pg/ml

In den Wechseljahren

0,56 - 4,39 pg/ml

Referenzwert für den Mann

kleiner 2,50 pg/ml

Bitte führen Sie die Messung nicht während Ihrer Monatsblutung durch!

Wie kommt es zu einem Östrogen-Mangel?

Natürlicherweise kommt es bei Frauen in den Wechseljahren zu einem Östrogenmangel. Ansonsten kann eine Störung im Hormonhaushalt eine Ursache sein. Diese Störung kann entstehen durch[10]

  • Unterernährung,
  • extreme sportliche Betätigung und
  • Stress

Darüber hinaus lösen verschiedene Krankheiten wie eine Nebennierenschwäche und Eingriffe wie die operative Entfernung eines oder beider Eierstöcke unweigerlich einen Östrogenmangel aus[10].

Die Einnahme von Verhütungsmitteln, wie der Antibabypille, kann ebenfalls einen Östrogenmangel verursachen, da die enthaltenen synthetischen Östrogene die körpereigene Östrogenproduktion unterdrücken. Die in der Pille enthaltenen Östrogene reichen bei einigen Personen nicht aus, um die körpereigene Produktion an Östrogen zu ersetzten. So kann sich ein Östrogenmangel einschleichen[10].

Östrogenmangel – Symptome

Wie macht sich ein Östrogenmangel bemerkbar?

Anzeichen für einen Östrogenmangel außerhalb der Wechseljahre sind Ausbleiben der Regelblutungen, häufige Zwischenblutungen bis hin zum unerfüllten Kinderwunsch. Eine spät einsetzende Pubertät kann ebenfalls auf einen Östrogenmangel hinweisen. Oftmals hat dies aber nichts mit hormonellen Problemen zu tun, sondern ist schlichtweg familiär bedingt[11].

Befinden Sie sich in den Wechseljahren, sind typische Beschwerden[12]:

  • Schweißausbrüche und Hitzewallungen,
  • Kopfschmerzen, Unruhe, Gereiztheit, Depressionen, Schlafstörungen,
  • trockene Haut und Schleimhäute (häufig die Scheide),
  • diffuser Haarausfall,
  • Gewichtszunahme und
  • Unfruchtbarkeit

Östrogenmangel erhöht das Risiko klinischer Krankheiten

Durch den abfallenden Östrogenwert kann das Hormon seinen schützenden Aufgaben nicht mehr ausreichend nachgehen. Daher steigt bei Frauen ab 50 Jahren das Risiko, an Arthrose, Arteriosklerose, Osteoporose, Knochenbrüchen und Gedächtnisstörungen zu erkranken[12].

Wechseljahre und häufige Blasenentzündungen?

Es ist kein Zufall, dass bei Frauen in der Menopause gehäuft Harnwegsinfekte auftreten. Aus einer Beobachtung von Forschern der Washington University School of Medicine geht hervor, dass der Östrogenspiegel die Infektanfälligkeit der Harnblase beeinträchtigt. Das Forschungsteam untersuchte Mäuse, denen operativ die Eierstöcke entfernt wurden. Die Keimzahl im Urin stieg deutlich an[13].

Gut zu wissen: Wenn Sie in den Wechseljahren sind, sollten Sie auch auf eine ausreichende Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr achten, um das Osteoporoserisiko zu verringern[12].

Vorteile eines guten Östrogenspiegels

Östrogenmangel beim Mann

Die weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron werden auch im männlichen Körper produziert, allerdings in deutlich kleineren Mengen. Dennoch erfüllen die beiden Hormone nicht weniger wichtige Aufgaben: Östrogen beeinflusst die Körperfettzusammensetzung, den Knochenaufbau, den Hautstoffwechsel und das sexuelle Interesse – dafür ist nicht nur der Testosteronspiegel verantwortlich! Beide Hormone, das Östrogen und das Testosteron, regulieren sich gegenseitig[12].

Für eine bessere Fruchtbarkeit des Mannes sorgt das Progesteron. Es aktiviert die nötigen Prozesse, damit die Spermien bis zur Eizelle gelangen[2].

Gut zu wissen: Untersuchungen legen nahe, dass Männer mit einem Östrogenmangel ebenfalls einen Mangel an Testosteron haben. Denn das Östrogen wird mithilfe von Enzymen aus Testosteron gebildet[14].

Kommen Männer auch in die Wechseljahre?

Durch eine nachlassende Hormonproduktion im Hoden können auch Männer zu wenig Östrogen im Körper haben. Dennoch hat nicht jeder Mann im Alter gleich einen Östrogenmangel. Ganz im Gegenteil. Auch ein Östrogenüberschuss ist möglich. Das kann verschiedene Gründe haben, zum Beispiel starkes Übergewicht[15]. Bei einem Östrogenmangel spürt auch der Mann körperliche Veränderungen wie eine Zunahme der Fettmasse und eine geringere Libido.

Aktueller Wissensstand – Östrogenmangel und Gewichtszunahme beim Mann

Forscher testeten 2013, was bei einem künstlich herbeigeführten Östrogenmangel im männlichen Körper passiert. Bei den 400 gesunden Männern im Alter von 20 bis 50 Jahren zeigte sich eine Zunahme der Fettmasse, es gab aber keine Auswirkungen auf die Muskelmasse. Anscheinend führt der Mangel an Östrogen zu einer Gewichtszunahme[16].

Östrogenmangel und Gewichtszunahme bei Frauen

Im Alter merken Frauen oft, wie das Fett aus dem Hüftbereich in den Bauch wandert. Das liegt an den weiblichen Hormonen. Vorher wurde das Fett möglichst in Hüfte und Po verlagert, damit einer Schwangerschaft nichts im Wege steht. Zusätzlich hat das Östrogen dafür gesorgt, dass das Fett einfacher verbrannt wird. Im höheren Alter sind die Fettpolster deutlich hartnäckiger[17]!

Gut zu wissen: Die Körperfettverteilung ist zwar im Wesentlichen hormonell bedingt, doch spielen möglicherweise auch Essmuster eine Rolle: Einer Studie zufolge stieg der Taillenumfang mit dem Wurst- und Fleischkonsum, nicht aber mit der Aufnahme von Obst und Gemüse. Frauen in den Wechseljahren sollten daher besonders auf Ihre Ernährung achten[17].

Warum wird der Bauch ab 50 größer?

Östrogenmangel – Therapie­­

Wie erhöhe ich meinen Östrogenspiegel?

Die Ursachenforschung steht an erster Stelle. Wenn Sie wissen, warum Sie einen Östrogenmangel haben, können Sie am richtigen Punkt ansetzten. Welche Therapie sinnvoll und vor allem zielführend ist und welche gesundheitlichen Risiken beachtet werden müssen, stellen wir Ihnen anhand des aktuellen Wissensstandes vor. Typisch sind die folgenden Therapieoptionen[18]:

  • Phytoöstrogene
  • Koffein
  • Hormonersatztherapie
  • Alternativen zur Hormonersatztherapie

Phytoöstrogene – gesund oder ungesund?

Phytoöstrogene sind sogenannte pflanzliche Östrogene mit gegensätzlichen Eigenschaften. Sie haben ähnliche Wirkungen wie das weibliche Sexualhormon, weil sie deren Wirkung nachahmen – nur abgeschwächt. Aber aufgepasst! Die Phytoöstrogene können auch eine anti-östrogene Wirkung ausüben – sie hemmen dabei das körpereigene Östrogen[19, 20].

Gut zu wissen: Eine Studie ergab, dass hohe Phytoöstrogenwerte im Blut mit einem verringerten Brustkrebsrisiko korrelieren. Noch ist also nicht klar, ob Phytoöstrogene das Krebsrisiko verringern können, die Forscher streben weitere Untersuchungen an[20].

Bevor Sie also Ihre Ernährung auf phytoöstrogenhaltige Lebensmittel umkrempeln, sollten Sie mit Ihrem Therapeuten sprechen. Frauen ab 50 profitieren in der Regel von der Therapie. Bei jüngeren Frauen ist die Ursache eines Mangels oft auf Untergewicht, spät einsetzende Pubertät oder Stress zurückzuführen. Phytoöstrogene gehen bei ihnen deswegen mit der Gefahr eines Östrogenüberschusses einher.

Lebensmittel mit hohem Phytoöstrogen-Gehalt

Phytoöstrogene können den Östrogenspiegel im Körper erhöhen. Die für den Körper wichtigsten Phytoöstrogene sind dabei die sogenannten Isoflavone und Lignane. Männer sollten Lebensmittel mit Phytoöstrogenen eher meiden, beziehungsweise nicht regelmäßig und in großen Mengen verzehren.

Isoflavone sind enthalten in[21]:

Lignane sind enthalten in[21]:

Sojabohnen

Leinsamen

Miso

Kürbiskerne

Tofu

Erdbeeren

Sojamilch

Cranberry

Bohnen

Oliven

Erbsen

Brokkoli

Der Phytoöstrogen-Gehalt nimmt von oben nach unten ab.

Wenn Sie Gentechnik in der Nahrung vermeiden wollen, empfiehlt sich, beim Kauf von Milchprodukten, Eiern und Fleisch auf die biologische Alternative zurückzugreifen. Der Einsatz von gentechnisch veränderter Soja ist in der EU verboten. Dennoch gelangt gentechnisch veränderte Soja auf unseren Speiseplan, wenn wir Milch, Eier und Fleisch aus konventioneller Herstellung essen. Denn Fleisch von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, muss nicht gekennzeichnet werden! Eine Alternative bieten hier Bio-Produkte[22]

Gut zu wissen: Die Phytoöstrogene können erst im Körper wirken, wenn unsere Darmkeime sie verstoffwechselt haben. Die Umwandlung hängt somit von einer intakten Darmflora ab[20].

Wie Koffein den Östrogenspiegel steigern kann

Eine Studie im American Journal of Clinical Nutrition hat die bisher unbekannte Wirkung von Koffein auf den weiblichen Hormonhaushalt dokumentiert. Das Ergebnis: Koffein, je nach Herkunft, kann tatsächlich den Östrogenspiegel steigern – aber nicht bei jeder Frau. Zwei Tassen Kaffee am Tag ließen bei Asiatinnen und afroamerikanischen Frauen den Östrogenspiegel steigern. Bei den Teilnehmerinnen aus Amerika trat bei Kaffee allerdings eine gegenteilige Wirkung ein. Andere koffeinhaltige Getränke, inklusive grüner Tee, erhöhten bei allen Frauen den Östrogengehalt, unabhängig von der Herkunft. Welche Wirkmechanismen dahinter stecken, ist unklar[23].

Hormonersatztherapie – Was steckt dahinter?

In den 80er Jahren waren Hormonersatztherapien gängig, heute sind sie höchst umstritten. Auslöser war vor allem diese Studie: 2002 untersuchten US-Forscher der Women’s Health Initiative (WHI) 16.000 Frauen in den Wechseljahren. Die Hälfte wurde mit Östrogen und Gestagen therapiert, die andere Hälfte nicht[24].

Die Ergebnisse der WHI-Studie

Nach fünf Jahren wurde die Studie frühzeitig abgebrochen – in der Gruppe der Hormonanwenderinnen kam es zu einer Zunahme von Herzinfarkten, Schlaganfällen und Thrombosen. Auch die Anzahl der Brustkrebsdiagnosen stieg. Zusätzlich wurde die Wirksamkeit von Östrogen bei Frauen ohne Gebärmutter untersucht. Auch diese Teilstudie wurde nach sieben Jahren abgebrochen, weil sich kein gesundheitlicher Nutzen einstellte und auch hier Schlaganfälle und Thrombosen zunahmen[24].

Kritik an der WHI-Studie

Nach der Veröffentlichung der Studie ging die Verordnung von Hormonen im gleichen Jahr um 80 Prozent zurück. Kritiker, wie die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, betonen, dass die Studienergebnisse zum Krebsrisiko falsch interpretiert wurden. Eine Hormontherapie erhöhe nicht generell das Brustkrebsrisiko, so auch eine Expertenmeinungen im New England Journal of Medicine 2016[25]. Man müsse Lebensalter, Dauer und Dosierung der Hormontherapie, körperliche Aktivität, Gewicht und genetische Faktoren berücksichtigen. Die Teilnehmer der WHI-Studie waren schon im fortgeschrittenen Alter, die Ergebnisse lassen den Kritikern zufolge deswegen nicht auf Gefahren für Frauen in ihren 40ern und 50ern schließen[25, 26].

Erkenntnisse aktueller Studien: Ist eine Hormonersatztherapie gefährlich?

Neuere Studien aus Dänemark und eine Neufassung der WHI-Studie mit jüngeren Teilnehmerinnen (im Alter von 50 bis 60 Jahren) zeigten Vorteile der Hormontherapie auf. Der frühzeitige Einsatz in den Wechseljahren konnte Symptome effektiv behandeln und wirkte sich positiv auf die Todesrate und das Herz-Kreislauf-System aus. Bei der alleinigen Gabe von Östrogen bei Frauen ohne Gebärmutter reduzierte sich das Brustkrebsrisiko[27, 28].

Laut einem Statement der North American Menopause Society aus dem Jahr 2010 ist eine Östrogentherapie mit oder ohne Gestagen die effektivste Behandlung, um Beschwerden in den Wechseljahren zu lindern[29].

Gut zu wissen: Eine Hormonersatztherapie sollte keinesfalls länger als notwendig angewendet werden, maximal fünf Jahre lang. Mindestens einmal im Jahr sollte die weitere Behandlung mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden[12].

Kurz und knapp: Aktuelle Studien und Experten betonen den vorteilhaften Einsatz der Hormonersatztherapie. Es fehlen dennoch weitere Langzeitstudien, die Risiken ausschließen und die Dauer einer sicheren Therapie vorgeben. Eine individuelle Abwägung zwischen dem Nutzen und den Risiken ist wichtig. Das Alter und der Gesundheitszustand sind wichtige Kriterien, die Sie gemeinsam mit dem Therapeuten besprechen sollten.

Alternativen zur Hormontherapie

Da Hormontherapien auch immer mit Risiken einhergehen, sind seit einiger Zeit risikoärmere Alternativen bekannt geworden.

Verwendung von östrogenhaltigen Cremes

Die Gabe von Östrogen über Gels, Pflaster oder in Cremes kommt noch selten zum Einsatz. Der Umweg über die Haut oder Schleimhäute hat den Vorteil, dass die Leber weniger belastet wird. Ein weiterer Pluspunkt ist eine geringere Dosis, die individuelle Einsetzbarkeit und dass sich der Einsatz bei Raucherinnen und Übergewichtigen deutlich risikoärmer gestaltet[12].

Gut zu wissen: Östrogenhaltige Cremes werden üblicherweise bei Symptomen angewendet, die die Harn- und Geschlechtsorgane betreffen (z.B. bei Scheidentrockenheit)[30].

Wie wirksam sind Mönchspfeffer, Traubensilberkerze und Co.?

Wie effektiv die pflanzlichen Alternativen mit östrogenähnlicher Wirkung wie Mönchspfeffer, Traubensilberkerze und Frauenmantel sind, ist wissenschaftlich noch nicht komplett geklärt, sie können jedoch wirksam sein. Häufig verwendet werden[31]:

Phytoöstrogen

Wirkung / Einsatz

Mönchspfeffer

Zyklusregulierend, Brustspannen, Berührungsempfindlichkeit, Schmierblutungen, Zwischenblutungen

Sojaprodukte

Knochenentkalkung entgegenwirkend

Traubensilberkerze1 

östrogenartige Wirkung: Hitzewallungen, Schlafstörungen, Veränderungen der Haut und Schleimhäute

Frauenmantel 

Hitzewallungen und Schweißausbrüche

Salbei 

Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen

Baldrian 

Nervosität, Konzentrationsproblemen, Einschlafstörungen

Hopfen 

ängstliche Unruhe und Schlafstörungen

Johanniskraut2 

Depressionen, Stimmungsschwankungen

1am besten erforscht. Die Einnahme von Traubensilberkerzen-Präparaten sollte immer ärztlich begleitet werden, denn es ist ungeklärt, ob bei langfristiger Einnahme (länger als drei Monate) das Risiko von Leberschädigungen besteht.

2Vorsicht: Johanniskraut erhöht die Sonnenempfindlichkeit; es kann die Wirksamkeit anderer Medikamente (Hormonpräparate wie die Pille) beeinträchtigen.

Gut zu wissen: Die pflanzlichen Mittel in konzentrierter Form (in Tabletten, Pulver, Tropfen oder Dragees) sind bislang noch nicht ausreichend erforscht und können unerwünschte Nebenwirkungen haben. Guten Gewissens können Sie die pflanzlichen Alternativen als Tees und in Kräuterform einsetzen[31].

Östrogendominanz und Progesteronmangel

Wie kommt es zu einer Östrogendominanz?

Ist der Östrogenspiegel zu hoch und der Progesteronspiegel zu niedrig, befindet sich der Körper in einer Art Wachstumszustand. Ursachen für die Östrogendominanz (auch Östrogenüberschuss genannt) können neben hoher Östrogen-Aufnahme auch Übergewicht, Stress, schlechte Ernährung und schlechter Östrogenstoffwechsel sein[32, 33].

Bemerkbar macht sich der Überschuss durch Symptome wie starke Menstruationsblutungen mit Schmerzen, starke Stimmungsschwankungen und sogar Zystenbildung. Die Östrogendominanz kann sich schon mit Mitte 30 anbahnen, meist wird sie jedoch erst zu Beginn der Wechseljahre zum Problem[33].

Warum ist gerade das Bauchfett so gefährlich?

Die Fettzellen produzieren Östrogen. Je mehr Fett, vor allem Bauchfett, wir haben, desto mehr Östrogen wird freigesetzt. Das sorgt gerade bei Männern mit starkem Übergewicht für einen Östrogenüberschuss. Deswegen sollten besonders stark übergewichtige Männer sowie Frauen ihren Östrogenspiegel im Blick behalten[32, 33].

Zu viele Hormone über die Ernährung durch tierische Produkte aus konventioneller Haltung

„Die Menge macht das Gift“ – dieser Grundsatz trifft auch beim nächsten Punkt zu. Wer zu viel Milch- und Fleischprodukte aus konventioneller Herstellung isst, nimmt auf unnatürliche Weise viele Hormone auf. Denn in der konventionellen Haltung werden den Tieren für ein schnelleres Wachstum Hormone verabreicht. Eine Alternative stellen Produkte aus biologischer Herstellung dar, und eine generelle Mäßigung beim Verzehr eben dieser Produkte. Hormone nehmen wir zudem über Plastikflaschen, Plastikfolie und Lebensmittel in Plastik-Behältern auf. Verwenden Sie eine wiederverwendbare Wasserflasche aus Glas, um diese Exposition zu vermeiden, sowie Glasbehälter für Lebensmittel, die Sie in der Mikrowelle zubereiten[32, 33].

Stress als Trigger für die Hormonausschüttung

Wenn Sie über längere Zeit gestresst sind, sinkt Ihr Progesteronspiegel. Nehmen Sie sich jeden Tag eine Auszeit, um sich zu entspannen. Achten Sie darauf, dass Sie jede Nacht acht Stunden Schlaf bekommen, und unterstützen Sie die Nebennierenfunktion, um den Stress auszugleichen und Ihren Progesteronspiegel zu halten[32, 33].

Das Entgiftungsorgan muss funktionieren

Um einem schlechten Östrogen-Stoffwechsel vorzubeugen oder ihn zu korrigieren, muss die Leber gesund sein. Eine gesunde Leber unterstützt Ihren Körper dabei, den Östrogenüberschuss wieder zu senken. Vermeiden Sie Faktoren, die Ihre Leber zusätzlich beanspruchen und belasten können wie[32, 33]:

  • viel Zucker und Alkohol
  • Umweltgifte, wie Hormone in Plastikflaschen
  • Übergewicht
  • Große Mengen tierischer Produkte

Östrogen – Test

Wie teste ich meinen aktuellen Östrogenspiegel?

Ein Bild über Ihren aktuellen Hormonspiegel liefert Ihnen ein Östrogentest. In einer Speichelprobe wird neben dem aktiven Östrogen (Estradiol) auch Ihr Progesteron-Wert gemessen. Da die im Körper befindlichen Hormone zyklusabhängig sind, müssen Sie bei der Probennahme wissen, in welcher Zyklusphase Sie sich befinden. Das gilt selbstverständlich nur für die Frauen. Beim Mann ist ein einziger Referenzwert festgelegt.

Bitte beachten Sie, dass es sogenannte Östrogen-Antagonisten gibt, die einen Einfluss auf das Testergebnis haben. Sehen Sie sich vor der Testdurchführung die Liste von Medikamenten mit Östrogeneinfluss an.

Warum sollte der Östrogenwert im Speichel getestet werden?

Das im Blut gemessene Östrogen und Progesteron ist proteingebunden, sprich inaktiv. Eine Blutanalyse zeigt in diesem Fall somit nur Näherungswerte. Die aktive Form lässt sich nur im Speichel messen. Studien zeigen, dass die Blutwerte nach einer Hormoneinnahme oftmals im Normbereich liegen, während im Speichel deutliche Erhöhungen zu messen sind[34, 35].

Zusammenfassung

  • Die weiblichen Sexualhormone Östradiol, Östron und Östriol werden zusammengefasst als Östrogene bezeichnet.
  • Östrogene bilden die Geschlechtsorgane der Frau aus. Zusammen mit Progesteron sind sie die Akteure des weiblichen Zyklus.
  • Das Progesteron ist maßgebend für den Erhalt der Schwangerschaft.
  • Die Östrogenproduktion ist von der Zyklusphase abhängig: Circa zwei Wochen vor der einsetzenden Regelblutung ist die Produktion am höchsten.
  • Die Antibabypille enthält die synthetischen Formen von Östrogen und Gestagen. Die Mini-Pille ist östrogenfrei und enthält nur das Gestagen.
  • Die Beschwerden der Wechseljahre beruhen auf einer sinkenden Progesteron- und Östrogenproduktion.
  • Die weiblichen Hormone werden in geringen Mengen auch beim Mann produziert.
  • Ein Östrogenmangel setzt meistens sowohl bei Frauen als auch beim Mann mit steigendem Alter ein.
  • Eine Gewichtszunahme im Alter ist auch auf die sinkende Östrogenproduktion zurückzuführen.
  • Phytoöstrogene können den Östrogenwert erhöhen. Weitere Therapiemöglichkeiten sind eine Hormonersatztherapie und alternative Hormontherapien.
  • Eine Östrogendominanz (Östrogenüberschuss) führt zu einer Art Wachstumszustand im Körper. Gefährdet sind besonders stark übergewichtige Personen.
  • Der Östrogen- und Progesteron-Spiegel im Körper kann mithilfe einer Speichelprobe gemessen werden.

Quellenangaben

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  2. Silbernagl, S., Despopoulos, A., Gray, R., Rothenburger, A.: Taschenatlas Physiologie. Thieme, Stuttgart New York (2012)
  3. Die Wechseljahre der Frau - Ernährung und andere Lebensstilfaktoren. Dr. Mareike Groeneveld, Dr. Lioba Hofmann, https://www.bzfe.de/_data/files/eif_2011_10__wechseljahre_frau.pdf
  4. Wechseljahresbeschwerden / klimakterische Beschwerden » Wechseljahre / Klimakterium » Körper & Sexualität » Frauenärzte im Netz - Ihr Portal für Frauengesundheit und Frauenheilkunde », https://www.frauenaerzte-im-netz.de/koerper-sexualitaet/wechseljahre-klimakterium/wechseljahresbeschwerden-klimakterische-beschwerden/#c329
  5. Boeschen, D., Günther, J., Chytrek, D., Schoch, G.-G., Glaeske, G.: Pillenreport - Ein Statusbericht zu oralen Kontrazeptiva. 63
  6. Wiegratz, I., Thaler, C.J.: Hormonal Contraception. Deutsches Aerzteblatt Online. (2011). doi:10.3238/arztebl.2011.0495
  7. Wie wirkt die Antibabypille? | Die Techniker, https://www.tk.de/techniker/service/gesundheit-und-medizin/schwangerschaft-und-geburt/wie-wirkt-die-antibabypille-2013536
  8. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.: Leitlinien, Empfehlungen, Stellungnahmen Stand September 2010, https://www.dggg.de/fileadmin/documents/leitlinien/archiviert/federfuehrend/015015_Empf%C3%A4ngnisverhuetung/015015_2010.pdf
  9. Schultz-Zehden, B.: Körpererleben im Klimakterium. 10
  10. Jagfeld, E.P., Heuschkel, B.C.: Frauenheilkunde natürlich Das Fachbuch für die Praxis. Books on Demand, Norderstedt (2011)
  11. Östrogenmangel, https://www.dr-gumpert.de/html/oestrogenmangel.html#c165760
  12. Römmler, A. ed: Hormone: Leitfaden für die Anti-Aging-Sprechstunde ;[Gestagene, Orthomolekulare Medizin, Wachstumshormone, Testosteron, Melatonin, Progesteron, Östrogen, Dehydroepiandrosteron, Chronobiologie, Serotonin, Pregnenolon. Thieme, Stuttgart (2014)
  13. Wang, C., Symington, J.W., Ma, E., Cao, B., Mysorekar, I.U.: Estrogenic Modulation of Uropathogenic Escherichia coli Infection Pathogenesis in a Murine Menopause Model. Infection and Immunity. 81, 733–739 (2013). doi:10.1128/IAI.01234-12
  14. Ärzteblatt, D.Ä.G., Redaktion Deutsches: Östrogenmangel macht Männer dicker, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55823/Oestrogenmangel-macht-Maenner-dicker
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