Haarausfall bei Frauen


Jede Frau kennt diesen Moment, wenn nach dem Kämmen die Bürste erst einmal von einer Menge Haare bereinigt werden muss. Doch bis zu welchen Grad ist die Masse an verlorenen Haaren normal, und ab wann sollte sie Besorgnis erregen?

Dass der Mensch Haare verliert, ist ein völlig natürlicher Prozess. Im Schnitt verlassen unseren Kopf zwischen 50 bis 100 Haare pro Tag [1]. Wenn sich Haarausfall zu dünnem Haar und kahlen Stellen steigert, haben viele sofort Bilder von Geheimratsecken und Glatzen im Kopf: einem klassischen Männerproblem. Ein Trugschluss – tatsächlich können Frauen bei dieser Problematik locker mit den Herren mithalten und sind ebenso betroffen [2].

Zusätzlich leiden Frauen nachweislich mehr unter den Folgen von dünnem Haar als Männer: Weiblichkeit, Sexualität, Attraktivität und Persönlichkeit sind eng mit dem Haar einer Frau verknüpft [3]. Für viele Frauen bedeutet extremer Haarverlust großen emotionalen und psychischen Stress und die Einschränkung der eigenen Identität [4].

Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Formen des Haarausfalls es gibt und welche Gründe er haben kann. Lesen Sie zudem, durch welche Ernährung und andere Kniffe Haarausfall vorgebeugt werden kann und welche Behandlungsmöglichkeiten sich Ihnen bieten.

Was sind Haare?

Heutzutage haben Haare nur noch einige wenige praktisch Funktionen zu erfüllen, wie zum Beispiel uns vor Sonnenstrahlen, Wärme oder Kälte zu schützen. Hauptsächlich schenken wir ihnen heute aus ästhetischen und sozialen Gründen Aufmerksamkeit.

Haarausfall bei Frauen

Wie sind Haare aufgebaut?

Die Haarfollikel ist die kleine Mulde, aus der das Haar wächst. Der nicht sichtbare Teil des Haares wird Haarwurzel genannt, der Teil des Haares außerhalb des Follikels Haarschaft. Die Haarwurzel wird durchblutet, und in ihr werden mit Hilfe des Proteins Keratin die Haarzellen gebildet.

Das fetale Flaumhaar wird noch vor der Geburt des Kindes durch das Wollhaar ersetzt. Mit dem Erreichen der Pubertät entwickelt sich das sogenannte Terminalhaar, das dicker, kräftiger und stärker pigmentiert ist und nicht nur am Kopf wächst [5].

Gut zu wissen: Wachsen Haarfollikel nach? Nein, bei unserer Geburt verfügen wir schon über alle Haarfollikel, die wir jemals haben werden – auch wenn man viele der daraus wachsenden Haare noch nicht sieht. Nach der Geburt können keine neuen Follikel mehr gebildet werden. Ist ein Follikel zerstört, wird aus ihm kein neues Haar mehr wachsen [5]

Warum fallen Haare aus?

Die Haarfollikel wechseln stetig zwischen Wachstums- und Erholungsphasen [6]. Die meisten unserer Kopfhaare (etwa 80 bis 90 Prozent) befinden sich in der anagenen Phase, in welcher die Haare wachsen. Diese Phase kann zwischen zwei bis acht Jahre anhalten [7]. Die anderen zehn bis fünfzehn Prozent der Haare sind in der telogenen Ruhephase, die etwa drei Monate dauert und an deren Ende sich der Haarschaft löst. Anschließend formen sich im Haarfollikel wieder Zellen zu einem Haar und die Wachstumsphase beginnt erneut [9].

Wie lange der Kreislauf andauert, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die Dauer richtet sich nach Ihrer biologischen Uhr, deren komplexe Abläufe immer noch erforscht werden. Ist der Kreislauf gestört, kann sich das auf das Haarwachstum auswirken und zu Haarausfall führen. Mögliche Ursachen sind neben chronischen und erblichen Erkrankungen verschiedene Faktoren, welche den Stoffwechsel oder das Stresslevel beeinflussen oder den natürlichen Rhythmus stören.

Jetzt Eisenmangel testen

Formen und Ursachen von Haarausfall bei Frauen

Nicht jeder Haarausfall ist gleich. Die Art und Weise, wie Sie Haare verlieren, was in der näheren Vergangenheit passiert ist und wie lange der Haarausfall bereits anhält, sind Anhaltspunkte, die für eine bestimmte Form des Haarausfalls sprechen. Mediziner unterscheiden diffusen Haarausfall, bei dem die Haare auf dem ganzen Kopf lichter werden, und kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata), der bestimmte Stellen kahl werden lässt [10].

Diffuser Haarausfall bei Frauen

Leiden Sie unter diffusem Haarausfall, bedeutet das, dass Ihnen in einem bestimmten Zeitraum sehr viele Haare ausfallen. Er hält zwischen drei bis sechs Monate an. Danach regeneriert sich das Haar meist komplett und wächst wieder nach [9]. Er bricht meist plötzlich aus und schreitet sehr schnell voran. Außerdem betrifft er in der Regel den ganzen Kopf, nicht nur einzelne Stellen, das Haar wird insgesamt lichter [11].

Ursachen von diffusem Haarausfall

Diffuser Haarausfall tritt etwa zwei bis drei Monate nach einem auslösenden Ereignis. Die Ursache für den akuten diffusen Haarausfall kann Folgendes sein:

• Fiebrige Erkrankungen
• Geburt
• Unfallstrauma
• Operation
• Medikamente
• Emotionaler Stress
• Crash-Diäten

Hält der diffuse Haarausfall länger als sechs Monate an, besteht die Gefahr, dass es sich um einen chronischen Haarausfall handelt oder es sich zu einem solchen entwickelt hat. Dies kann weitere Ursachen haben:

Eisenmangel
Zinkmangel
• Generelle Mangelernährung
• Schilddrüsenerkrankung

Behandlung von diffusem Haarausfall

Leiden Sie unter diffusem Haarausfall, sind nicht zwingend Medikamente oder andere Therapiemethoden erforderlich. Der Haarausfall löst sich meist von selbst nach drei bis sechs Monaten auf. Häufig hängt das mit dem zeitlichen Abstand zu dem auslösenden Ereignis zusammen, oder der Anpassung von Medikamenten, dem Entfernen der Stressfaktoren oder dem Umstellen der Diät [11].

Kreisrunder Haarausfall bei Frauen

Der kreisrunde Haarausfall (androgenetische Alopezie) beschreibt ein chronisches Krankheitsbild, das sich häufig nur mit einer dauerhaften Behandlung in den Griff bekommen lässt [3]. Wie der Begriff „kreisrund“ bereits vermuten lässt, fallen die Haare hier vor allem in der Kopfmitte aus, wobei meist die erste Haarlinie bestehen bleibt. Diese Glatzenbildung hat viel Ähnlichkeit mit bekannten Formen des Haarausfall bei Männern. Allerdings unterscheiden sich die weibliche und männliche Formdurch Anfälligkeit, typisches Alter bei Beginn der Krankheit, Geschwindigkeit und Muster des Voranschreitens.

Ursachen von kreisrundem Haarausfall

Lange wurde die übermäßige Produktion von Androgenen (männlichen Hormonen) als Grund für die Alopezie vermutet. Diese Hormone bewirken in der Kopfregion, dass sich die Wachstumsphase der Haare verkürzt [12]. Dadurch entwickeln sich die Haarwurzeln zurück und eine Glatze kann entstehen.

Allerdings wurde bei den meisten Patientinnen ein normales Level an Androgenen festgestellt. Deshalb vermuten Forscher, dass auch sensiblere Haarfollikel ausschlaggebend für die Krankheit sein könnten [6]. Ebenfalls kann es passieren, dass die Aromatase zu wenig aktiv ist, ein Enzym, das für die Umwandlung von männlichen in weibliche Sexualhormone (Östrogene) verantwortlich ist. Dadurch erhöht sich die Konzentration der Androgene an den empfindlichen Haarfollikeln. Östrogene hingegen sind für ihre wachstumsfördernde Wirkung bekannt [13].

Behandlung von kreisrundem Haarausfall

Die häufigste Behandlungsmethode ist die Verschreibung von Medikamenten, die bestimmte Wirkstoffe enthalten. Zum Einsatz kommen zum Beispiel Minoxidil, Finasterid, Duasterid und eine hormonelle Behandlung durch Östrogene.

Wenn zu viel Androgene die Ursache für den Haarausfall sind, können auch Antiandrogene verabreicht werden. In extremen Fällen werden unter anderem Licht- und Lasertherapie angeboten oder Haartransplantationen vorgenommen [6].

Kreisrunder Haarausfall, der erblich und hormonell bedingt sein kann, ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht endgültig heilbar. Jede Form der Behandlung muss fortgeführt werden, um den gewünschten Effekt aufrecht zu erhalten [3].

Haarausfall in den Wechseljahren

Haarausfall ist ein bekanntes Phänomen der Menopause, von dem etwa 20 bis 60 Prozent aller Frauen bis zum Erreichen des 60. Lebensjahrs betroffen sind. Während der Wechseljahre sinkt die Konzentration des Hormons Östrogen. Dadurch steigt natürlicherweise gleichzeitig die Konzentration des männlichen Hormons Androgen an.

Bereits vor der Menopause ändert sich häufig schon die Konzentration von Sexualhormonen, was Einfluss auf Haut und Haar der Frau haben kann. Diese noch vor der Menopause eintretenden Hormonschwankungen können die übermäßige Produktion von Androgenen verursachen, die während der Menopause dann zu vermehrten Haarverlust beitragen.

Was Sie tun können: Generell können Sie durch eine bewusste Ernährung Nährstoffe zuführen, die Ihre Haare stärken und für die Hormonschwankungen der Wechseljahre wappnen.[14]. Sie erfahren weiter unten im Artikel, welche Mineralien und Vitamine für die Gesundheit Ihres Haares essentiell sind.

Jetzt auf Magnesium, Selen und Zink testen

Vorbeugen von Haarausfall

Die American Association of Dermatology hat einige Tipps veröffentlicht, mit denen Frauen ihr Haar schonen und somit dem Haarausfall vorbeugen können [15]:

  • Suchen Sie bei Bedarf frühzeitig einen Dermatologen auf, um rechtzeitig den Grund für den Haarausfall zu finden.
  • Waschen Sie Ihre Haare, ohne sie zu traumatisieren: Sanftere Shampoos, spezielle Conditioner und Haarpflegeprodukte, die das Kämmen einfacher machen, können helfen. Gehen Sie auch beim Bürsten behutsam mit dem Haar um.
  • Vertrauen Sie den Profis: Um zu färben, Dauerwellen machen zu lassen oder dauerhaft zu glätten, sollten Sie lieber zum Friseur gehen, als es zu Hause selbst zu versuchen.
  • Rauchen ist schädlich für Ihr Haar.
  • Bemühen Sie sich um eine ausgewogene Ernährung (mehr dazu lesen Sie weiter unten)

Wussten Sie schon, dass nicht nur Ihr Auto, sondern auch Ihr Haar einen mechanischen Schaden erleiden kann? Beim heftigen Bürsten, zu straffen Zöpfen und den dadurch andauernden Zug an Ihrem Haar kann die Mechanik des Haars beschädigt werden. So kann es zu mechanisch bedingtem Haarausfall kommen. Tragen Sie Ihre Haare öfter offen oder finden Sie Frisuren, die Ihr Haar weniger belasten [15]

Haarfreundliche Ernährung

Auch Ihre Haare wollen gefüttert werden, und zwar besonders mit Eiweißen und Mineralstoffen wie Eisen, Zink und Selen. Ebenfalls wichtig für Ihr Haar sind Omega-3 Fettsäuren, Biotin, Folsäure, Antioxidantien wie Vitamin A und Vitamin E, und Vitamin D, um Ihr Haar gesund und kräftig sein zu lassen [16]. Durch die richtige Ernährung unterstützen Sie die Heilung des nicht erblich oder hormonell bedingten Haarausfalls und regen das Haarwachstum an.

Tipp: Mit den Selbsttests von cerascreen® können Sie ganz einfach Ihre Versorgung mit Nährstoffen untersuchen, die für Ihre Haare wichtig sind - zuhause, ohne Wartezeit und Arztbesuch. Überprüfen Sie jetzt Ihre Werte, zum Beispiel mit dem Mineralstoff Test oder dem Eisenmangel Test.

Eisenmangel ist eine der verbreitetsten Mangelerscheinungen. Wissenschaftler sind sich einig, dass zu wenig Eisen eine Ursache von Haarausfall sein kann, bis zu welchem Grad ist jedoch noch unbekannt. Auch Zink und Vitamin D sind elementare Stoffe, die unser Haarwachstum beeinflussen. Bei einem nachgewiesenen Mangel sollten sie über Nahrungsergänzungsmittel supplementiert werden.

Oft hängt der Haarverlust auch mit einer generellen Mangelernährung zusammen, wie sie zum Beispiel bei Crash-Diäten oder Essstörungen vorkommt. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kommt Ihrem ganzen Körper zu Gute [15].

Tipp: Lesen Sie in unserem Gesundheitsportal, wie sie Abnehmen und Diäten gesund gestalten und wie Sie ein Intervallfasten angehen können.

Infografik: Lebensmittel stärken Haare - Hülsenfrüchte, Nüsse, Beeren, Fisch

Nährstoffmangel untersuchen

Es sollte jedoch immer genauestens untersucht werden, ob tatsächlich ein Mangel vorliegt: Wenn Sie Nährstoffe supplementieren, ohne dass vorher ein Mangel bestand, kann das dem eigentlichen Ziel entgegenwirken und zu mehr Haarverlust beitragen. Beispielsweise ist Selen als Nahrungsergänzungsmittel bekannt dafür, Haarausfall zu verursachen, wenn es ohne vorliegende Mängel eingenommen wird [17] [18]. Daher sollten Sie immer sichergehen, welcher Nährstoff Ihnen fehlt und wie Sie ihn über die Nahrung oder gegebenenfalls über ein Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen können.

Welche Hausmittel helfen bei Haarausfall?

Es muss nicht immer ein teures Shampoo sein. Viele haarfreundliche Mittel finden Sie auch direkt bei sich zu Hause. Meist sind Hausmittel umweltfreundlicher und genauso wirksam wie das Produkt aus dem Drogeriemarkt.

Infografik "Hausmittel gegen Haarausfall": Apfelessig, Aloe Vera, Arganöl, Kokosöl

Apfelessig: Ein gängiges Haushaltsmittel, das durch die Regulierung des körpereigenen Säure-Basen-Haushalts das Wachstum des Haares unterstützt [19]. Hierfür mischen Sie einfach Apfelessig und Wasser im Verhältnis eins zu fünf und spülen nach der normalen Haarwäsche damit das Haar nochmal gründlich durch. Der Geruch verfliegt über den Tag. Sie können ihn aber auch eindämmen, indem Sie Ihre Haare nach einer Einwirkzeit von fünf bis zehn Minuten noch einmal mit kaltem Wasser durchspülen.

Aloe Vera: Der Saft dieser Pflanze hilft nicht nur bei Sonnenbrand. Das Gel der Aloe Vera kann sowohl äußerlich auf dem Haar und der Kopfhaut als Kur angewendet werden als auch innerlich eingenommen den Stoffwechsel anregen. Insbesondere wird die Haarwurzel revitalisiert, gestärkt und das Wachstum positiv beeinflusst. Dadurch wirken Sie dem Haarausfall entgegen [20].

Arganöl: Dieses Öl hat eine lange Tradition [21]. Das Öl wird in die Kopfhaut einmassiert, wirkt ein und wird anschließend ausgewaschen. Es regt das Haarwachstum an und die enthaltenen Stoffe wie ungesättigte Fettsäuren, Linolsäure und Vitamin E beugen die Ruhephase des Haares vor [22]. Je später die Ruhephase einsetzt, desto länger wachsen Ihre Haare und fallen später aus.

Kokosöl: Kokosöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und Laurinsäure und unterstützt damit die Gesundheit Ihres Haares. Das Öl wird in die Kopfhaut massiert und auch in die Haare eingearbeitet. Anschließend spülen Sie es einfach in beim Duschen aus [23].

Haarausfall: Auf einen Blick

Wieso fallen Haare aus?

Unsere Haare befinden sich in einem Kreislauf zwischen der Wachstumsphase und der Ruhephase. Am Ende der Ruhephase wird das Haar abgeworfen und fällt aus, und ein neues Haar kann im Haarfollikel anfangen zu wachsen.

Welche Ursachen hat Haarausfall?

Haarausfall kann erblich bedingt sein und muss in diesem Fall dauerhaft behandelt werden. Zudem kann er durch Stressoren wie eine Geburt, einen Unfall, Stress, Crash-Diäten oder bestimmte Medikamente ausgelöst werden. Bestimmte Nährstoffmängel (Eisen, Vitamin D, Zink, Biotin) oder besondere Lebensphasen wie die Wechseljahre können ebenfalls zu vermehrtem Haarverlust führen.

Wie kann ich Haarausfall bekämpfen?

Bei erblich bedingtem Haarausfall muss auf eine Behandlung mit Wirkstoffen wie Minoxidil, Finasterid oder Duasterid zurückgegriffen werden. Diffuser Haarausfall löst sich häufig von alleine auf oder kann durch die Anpassung von Faktoren wie Medikamente, Stressfaktoren oder der falschen Ernährung relativ leicht in den Griff bekommen werden. Bestimmte Nährstoffe können auch über Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden. Im Haushalt finden sich viele kleine Helfer, zum Beispiel Aloe Vera oder Apfelessig, die das Haarwachstum natürlich unterstützen.

Quellenangaben

[1]        American Academy of Dermatology, “Do you have hair loss or hair shedding?” [Online]. Available: https://www.aad.org/hair-shedding. [Accessed: 05-Nov-2019].

[2]        A. Singal, S. Sonthalia, and P. Verma, “Female pattern hair loss,” Indian Journal of Dermatology, Venereology, and Leprology, 01-Sep-2013. [Online]. Available: /han/sfx/https/link.galegroup.com/apps/doc/A341738086/AONE?sid=lms. [Accessed: 05-Nov-2019].

[3]        Q. Q. Dinh and R. Sinclair, “Female pattern hair loss: Current treatment concepts,” Clin. Interv. Aging, vol. 2, no. 2, pp. 189–199, Jun. 2007.

[4]        N. Hunt and S. McHale, “The psychological impact of alopecia,” BMJ, vol. 331, no. 7522, pp. 951–953, Oct. 2005.

[5]        O. Braun-Falco, G. Plewig, and H. H. Wolff, “Erkrankungen der Haare,” in Dermatologie und Venerologie, O. Braun-Falco, G. Plewig, and H. H. Wolff, Eds. Berlin, Heidelberg: Springer, 1984, pp. 661–685.

[6]        I. Herskovitz and A. Tosti, “Female Pattern Hair Loss,” Int. J. Endocrinol. Metab., vol. 11, no. 4, Oct. 2013.

[7]        S. Malkud, “Telogen Effluvium: A Review,” J. Clin. Diagn. Res. JCDR, vol. 9, no. 9, pp. WE01–WE03, Sep. 2015.

[8]        “Duden | Involution | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft.” [Online]. Available: https://www.duden.de/rechtschreibung/Involution. [Accessed: 06-Nov-2019].

[9]        A. Rebora, “Telogen Effluvium,” Dermatology, vol. 195, no. 3, pp. 209–212, 1997.

[10]      H. Wolff and C. Kunte, “Haarausfall und Alopezien bei Frauen,” Gynäkol., vol. 36, no. 7, pp. 605–618, Jul. 2003.

[11]      S. B. Shrivastava, “Diffuse hair loss in an adult female: Approach to diagnosis and management,” Indian J. Dermatol. Venereol. Leprol., vol. 75, no. 1, p. 20, Jan. 2009.

[12]      M. E. Sawaya, “Biochemical Mechanisms Regulating Human Hair Growth,” Skin Pharmacol. Physiol., vol. 7, no. 1–2, pp. 5–7, 1994.

[13]      F. Conrad and R. Paus, “Estrogens and the hair follicle,” JDDG J. Dtsch. Dermatol. Ges., vol. 2, no. 6, pp. 412–423, 2004.

[14]      Z. S. Goluch-Koniuszy, “Nutrition of women with hair loss problem during the period of menopause,” Przegla̜d Menopauzalny Menopause Rev., vol. 15, no. 1, pp. 56–61, Mar. 2016.

[15]      “Hair loss: Tips for managing.” [Online]. Available: https://www.aad.org/managing-tips#treatment. [Accessed: 06-Nov-2019].

[16]      E. L. Guo and R. Katta, “Diet and hair loss: effects of nutrient deficiency and supplement use,” Dermatol. Pract. Concept., vol. 7, no. 1, pp. 1–10, Jan. 2017.

[17]      B. M. Aldosary, “Case Series Of Selenium Toxicity From A Nutritional Supplement: Clinical Toxicology: Vol 50, No 1.” [Online]. Available: https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.3109/15563650.2011.641560. [Accessed: 06-Nov-2019].

[18]      R. E. Lopez, A. L. Knable, and J. B. Burruss, “Ingestion of a dietary supplement resulting in selenium toxicity,” J. Am. Acad. Dermatol., vol. 63, no. 1, pp. 168–169, Jul. 2010.

[19]      V. K. Joshi and S. Sharma, “Cider Vinegar: Microbiology, Technology and Quality,” in Vinegars of the World, L. Solieri and P. Giudici, Eds. Milano: Springer Milan, 2009, pp. 197–207.

[20]      G. Basmatker, N. Jais, and F. Daud, “Aloe vera: a valuable multifunctional cosmetic ingredient.,” 2011.

[21]      Z. Charrouf and D. Guillaume, “Argan oil: Occurrence, composition and impact on human health,” Eur. J. Lipid Sci. Technol., vol. 110, no. 7, pp. 632–636, 2008.

[22]      D. Guillaume and Z. Charrouf, “Argan oil and other argan products: Use in dermocosmetology,” Eur. J. Lipid Sci. Technol., vol. 113, no. 4, pp. 403–408, 2011.

[23]      A. S. Rele and R. B. Mohile, “Effect of mineral oil, sunflower oil, and coconut oil on prevention of hair damage,” J. Cosmet. Sci., p. 18.

Inhalt