Oxytocin – Kuschelhormon und Bindungshormon


Umarmungen sind gesund! Das Kuschelhormon Oxytocin, das durch Körpernähe gebildet wird, kommt unserer Gesundheit und unseren Beziehungen zu Gute.

Was passiert im Körper, wenn wir Glück verspüren? Hinter jedem Moment des Glücklichseins steckt eine Kette aus dutzenden chemischen Reaktionen: Glückshormone teilen unserem Gehirn mit, dass wir glücklich sind. Das kann wegen einer bloßen Umarmung geschehen oder in dem Moment, in dem wir uns verlieben. Ein Hormon, das eine wichtige Rolle in unserer Gefühlswelt spielt, ist Oxytocin. Setzt unser Gehirn Oxytocin frei, beruhigt es Körper und Geist. Das Hormon festigt unsere Beziehungen mit anderen – schon von Geburt an!

Erfahren Sie in diesem Artikel, was Oxytocin alles im Körper leistet und wie Sie die körpereigene Produktion erhöhen. Außerdem: Oxytocin hindert den Partner daran, fremdzugehen. Wie wirkt sich Oxytocin weiterhin auf das Liebesleben aus?

Was ist Oxytocin?

Sobald unsere Haut Berührungen – von einer anderen Person oder auch einem Tier – spürt, schüttet unser Gehirn das Hormon Oxytocin aus. Noch mehr davon wird beim Geschlechtsverkehr freigesetzt. Der Wissenschaftler Henry Dale entdeckte das Glückshormon Oxytocin 1906 – ab diesem Zeitpunkt nahm die Oxytocin-Forschung ihren Lauf. Heutzutage stoßen Forscher stets auf neue Funktionen und Wirkungen des Glückshormons[1].

Gut zu wissen: Chemisch gesehen ähnelt Oxytocin dem Hormon ADH (antidiuretische Hormon). ADH reguliert den Wasserhaushalt des Körpers, an dem Oxytocin auch mitwirkt. Man vermutet, dass Oxytocin im Laufe der Evolution aus dem ADH-Hormon entstanden ist[2].

Kind umarmt Mutter - Bindungshormon Oxytocin

Exkurs: Die Glückshormone

Serotonin ist als Glückshormon noch deutlich bekannter als Oxytocin: Es beschert uns gute Laune und verjagt Ängste. Doch Glücksgefühle allein basieren nicht auf Serotonin oder auch Oxytocin. Vielmehr sorgt das Zusammenspiel mehrerer Hormone für unser Glücksempfinden: Die Glückshormone[3].

Glückshormon

Wirkung

Serotonin – der Glücklichmacher

Verbesserung der Laune, Verringerung von Angstgefühlen

Dopamin – der Energiespender

Elanschub

Noradrenalin – der Mutmacher

Erhöhung der Konzentration, Verringerung von Angstgefühlen

Endorphine – die Motivierenden

Verringerung der Schmerzwahrnehmung, Motivationsschub

Phenylethylamin – das Verliebtheits-Hormon

Steigerung des Glücks- und Lustempfindens (besonders, wenn man verliebt ist)

Oxytocin – das Kuschelhormon

Verbesserung von Vertrauensgefühlen, Verringerung von Angstgefühlen, Stärkung des Immunsystems

Die Wirkungen von Oxytocin

Viele kennen Oxytocin unter seinem Kosenamen Kuschelhormon. Auch als Bindungshormon und Mutter-Kind-Hormon wird es häufig bezeichnet. Diese Namen lassen die Bandbreite von Funktionen erahnen, die Oxytocin in unserem Körper erfüllt.

Wie wirkt Oxytocin?

Oxytocin - warum tun Umarmungen so gut?

Umarmungen, Kuscheleinheiten und Massagen führen dazu, dass Oxytocin ausgeschüttet wird, was sich bei uns durch Entspannung und Glücksempfinden äußert. Oxytocin sorgt beim Geschlechtsverkehr für einen intensiveren Orgasmus. Zudem kann es, zumindest bei Männern, wohl Schmerzen lindern[4–6]. Studien legen zudem nahe, dass Oxytocin zum Abbau des Stresshormons Cortisol beiträgt, Ängste vertreibt und das Immunsystem stärken kann[13-15].

Neben Massagen führt auch eine Akupunktur-Behandlung zur Oxytocin-Freisetzung[7].

Bei Sportarten wie Laufen setzt der Körper ebenfalls Oxytocin frei. Am Ende der Schwangerschaft bereitet Oxytocin die Geburt vor, indem es unter anderem die Wehen einleitet. Nach der Geburt unterstützt es die Gebärmutter, zu ihrer alten Größe zu schrumpfen. Wenn eine Mutter ihr Kind stillen möchte, stimuliert Oxytocin bei Körperkontakt die Prolaktin-Bildung – ein Hormon, welches den Milchfluss anregt[1]. Außerdem fördert Oxytocin die Fruchtbarkeit des Mannes, da es eine wichtige Rolle bei der Beweglichkeit der Spermien spielt[8, 9].

Wussten Sie schon? Frisch verliebte Paare weisen erhöhte Oxytocin-Werte auf im Vergleich zu Singles[10].

Wie es einer Beziehung mehr Vertrauen und Verständnis schenkt

In einer Studie aus dem Jahre 2012 nahmen Partner in einer Beziehung Oxytocin mittels Nasensprays ein. Im Verlauf dieser Untersuchung beobachteten die Forscher, dass sich beide in Streitereien viel besser in die Position des anderen hineinversetzen konnten[10].

Das Bindungshormon trägt auch zur Treue in einer Beziehung bei. So soll ein hoher Oxytocin-Spiegel in einer Beziehung den Anreiz für einen Seitensprung verhindern. Männer empfinden deswegen andere Frauen als weniger attraktiv und distanzieren sich mehr vom anderen Geschlecht. Dieses Ergebnis konnte sowohl an Menschen als auch Tieren beobachtet werden[11].

Wer viel Zeit mit seinem Partner verbringt – einschließlich regelmäßiger Rendezvous und Geschlechtsverkehr – kann seinen Oxytocin-Spiegel erhöhen. In diesem Fall kommt ein Kreislauf zustande: Je mehr Zeit Sie mit Ihrem Partner verbringen, desto mehr Oxytocin bildet der Körper, weswegen Sie Ihren Partner und Ihre Beziehung mehr wertschätzen[12].

Umarmung - Kuscheln setzt Oxytocin frei

Oxytocin stärkt die Eltern-Kind-Beziehung

Mütter mit einem hohen Oxytocin-Spiegel haben den Drang, häufiger nach ihrem Kind zu sehen und mit ihm zu spielen. Zudem soll Oxytocin den Schutzinstinkt der Mutter stärken. Das Hormon zeigt ähnliche Effekte bei Vätern, Adoptiv- und Pflegemüttern[16, 17]. Und auch beim Baby steigert Körperkontakt die Oxytocin-Ausschüttung: Das Kind sehnt sich nach mehr Kontakt mit seiner Mutter[18].

Gut zu wissen: Frauen mit erhöhten Oxytocin-Werten neigen eher dazu, mit ihren Kindern auf andere Mütter zuzugehen und sich mit ihnen anzufreunden[19].

Oxytocin und Autismus

Da Oxytocin zwischenmenschliche Beziehungen fördert, gehen Wissenschaftler davon aus, dass ein Mangel zum sozialen Desinteresse führt. Die Fachzeitschrift Molecular Autism veröffentlichte 2012 eine Studie, in der Erwachsene mit Autismus Oxytocin über ein Nasenspray verabreicht bekamen. Die Erhöhung ihrer Oxytocin-Werte führte dazu, dass die Probanden sich mehr anderen Menschen öffneten und ihnen auch in die Augen sahen, was untypisch bei dieser Entwicklungsstörung ist. Die Forschung wird sich daher künftig intensiver mit dem Zusammenhang zwischen dem Hormon und Autismus beschäftigen[20].

Oxytocin und Übergewicht

Studien konnten zeigen, dass ein Oxytocin-Mangel bei Mäusen im Laufe ihres Lebens zu Übergewicht führt. Mäuse mit einem normalen Hormonspiegel blieben normalgewichtig. Erhielten die übergewichtigen Mäuse Oxytocin, verloren sie die überschüssigen Pfunde in Kürze. Forscher fanden heraus, dass Oxytocin für das Sättigungsgefühl und die Fettverbrennung wichtig ist. Fehlt Oxytocin, bleibt das Hungergefühl bestehen. Ob eine Oxytocin-Supplementierung beim Abnehmen effektiv helfen kann, bleibt für die Wissenschaft noch offen[21–23].

Wussten Sie schon? Eine Oxytocin-Supplementierung konnte bei Ratten, denen Alkohol verabreicht wurden, die Beschwerden eines Katers am nächsten Tag stark lindern. Vielleicht sollte man nach einer durchzechten Nacht morgens mit seinem Partner kuscheln[24]?

Die Schattenseite von Oxytocin

In mehreren Studien zeigten sich auch negative Effekte von Oxytocin, wenn es in hoher Konzentration über Nasensprays verabreicht wurde. So stärken hohe Oxytocin-Werte zwar das Zugehörigkeitsgefühl und die Loyalität innerhalb einer Gruppe. Dadurch kann es allerdings dazu kommen, dass Menschen, die nicht zur Gruppe gehören, ausgeschlossen werden[25, 26].

Gut zu wissen: Bislang konnten Studien nur zeigen, dass das Streicheln von Tieren bei Frauen den Oxytocin-Spiegel erhöht. Wieso das Gehirn von Männern beim Kuscheln mit Tieren kein Oxytocin freisetzt, können Forscher nicht sagen[27].

Welche Stoffe benötigt der Körper für die Oxytocin-Bildung?

Forscher vermuten, dass die Oxytocin-Bildung auf bestimmte Nährstoffe angewiesen ist. Damit Ihr Gehirn Oxytocin bilden kann, sollten Sie auf einen gesunden Vitamin-D und Vitamin-C-Spiegel achten. Vitamin D hilft dabei, dem Gehirn die Ausschüttung von Oxytocin zu vermitteln[28], während Vitamin C bei der Hormonbildung eine wichtige Rolle spielt[29]. Magnesium, das Schlafhormon Melatonin und Stoffe in der Kamillenpflanze können die Oxytocin-Freisetzung und seine Wirkung verstärken[30–32]. Bakterien für die Darmgesundheit wie Lactobacillus reuteri erhöhen möglicherweise den Oxytocin-Spiegel[33].

Oxytocin – Medikamente und Supplemente

Bislang gibt es auf dem Markt keine Nahrungsergänzungsmittel, die Oxytocin enthalten. Das liegt daran, dass die Datenlage für das Hormon noch zu ungenau ist und es auf mögliche Nebenwirkungen geprüft werden muss. Während einer Entbindung spritzen Mediziner schwangeren Frauen Oxytocin, um Wehen einzuleiten oder zu verbessern[34].

Auf einem Blick: Oxytocin

Wann wird Oxytocin gebildet?
Oxytocin wird gebildet, sobald wir mit einer anderen Person in Körperkontakt kommen. Sport und Akupunktur können ebenfalls zur Oxytocin-Freisetzung führen.

Wie wirkt Oxytocin im Körper?
Das Kuschelhormon entspannt uns, indem es Angstgefühle und Stress vermindert. Außerdem leitet es die Wehen ein und ist notwendig, um Säuglinge zu stillen. Es stärkt unser Vertrauen und die Empathie in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Was benötigt der Körper für die Oxytocin-Bildung?
Nährstoffe wie Vitamin D, Vitamin C, Magnesium und Kamillenblüten-Extrakte fördern die Bildung und Wirkung des Hormons. Ebenso leisten Melatonin und Darmbakterien auch einen wichtigen Beitrag in der Oxytocin-Bildung.

Kann ich Oxytocin supplementieren?
Nein, es gibt auf dem Markt aufgrund unzureichender Datenlage keine Nahrungsergänzungsmittel, die Oxytocin enthalten.

Quellenangaben

  1. Magon, N., Kalra, S.: The orgasmic history of oxytocin: Love, lust, and labor. Indian J Endocrinol Metab. 15, S156–S161 (2011). doi:10.4103/2230-8210.84851
  2. Posterior Pituitary Hormones, http://www.rnceus.com/hormone/postpit.html
  3. DFARHUD, D., MALMIR, M., KHANAHMADI, M.: Happiness & Health: The Biological Factors- Systematic Review Article. Iran J Public Health. 43, 1468–1477 (2014)
  4. Neumann, I.D.: Oxytocin: The Neuropeptide of Love Reveals Some of Its Secrets. Cell Metabolism. 5, 231–233 (2007). doi:10.1016/j.cmet.2007.03.008
  5. Uryvaev, Y.V., Petrov, G.A.: Extremely low doses of oxytocin reduce pain sensitivity in men. Bull Exp Biol Med. 122, 1071–1073 (1996). doi:10.1007/BF02447648
  6. Wudarczyk, O.A., Earp, B.D., Guastella, A., Savulescu, J.: Could intranasal oxytocin be used to enhance relationships? Research imperatives, clinical policy, and ethical considerations. Curr Opin Psychiatry. 26, 474–484 (2013). doi:10.1097/YCO.0b013e3283642e10
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  8. Irianti, S., Ginandjar, A.B., Krisnadi, S.R., Effendi, J.S., Nataprawira, D., Gandamihardja, S.: Aerobic Exercise and Its Effect on Oxytocin Level and Labor Progression. IOP Conf. Ser.: Mater. Sci. Eng. 180, 012177 (2017). doi:10.1088/1757-899X/180/1/012177
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Oxytocin – Kuschelhormon und Bindungshormon