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Vitamin-K-Präparate

Vitamin K ist an der Bildung verschiedener Proteine und Hormone beteiligt. So leistet es im Körper beispielsweise einen wichtigen Beitrag zur Blutgerinnung. Der Nährstoff kommt in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor. Daher ist davon auszugehen, dass gesunde Menschen ihren Tagesbedarf in der Regel über die Nahrung decken.

Doch der Nährstoff ist noch nicht ausreichend erforscht. Zur idealen Zufuhrmenge gibt es bislang nur Schätzwerte – und auch seine Rolle als Nahrungsergänzungsmittel wird noch untersucht. Es ist möglich, die Vitamin-K-Aufnahme durch Tropfen oder Tabletten zu unterstützen. Oft wird Vitamin K2 in Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin D3 kombiniert.

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Wie wirkt sich Vitamin K auf Proteine und Körperprozesse aus?

Proteine und Hormone sind für zahlreiche komplexe Vorgänge im Körper zuständig. Viele von ihnen benötigen für eine reibungslose Funktionsweise Vitamin K.

Beteiligt ist Vitamin K an der Bildung von:

  • - Gerinnungsfaktoren: Diese regulieren die Blutgerinnung und sind an der Wundheilung beteiligt.
  • - Matrix-Gla-Protein: Das Protein wirkt in körpereigenen Prozessen der Verkalkung der Blutgefäße entgegen.
  • - Osteocalcin: Das Protein bindet Calcium und stärkt die Knochen.

Was steckt hinter der Unterscheidung von Vitamin K1 und K2?

Beim fettlöslichen Vitamin K werden verschiedene Formen unterschieden: K1, auch Phyllochinon, kommt in pflanzlicher Nahrung vor und wird in der Leber gespeichert. Vitamin K2, Menchinon (MK-n) ist in tierischen Lebensmitteln enthalten – allerdings in eher geringer Menge. Daher gibt es den Nährstoff auch als Nahrungsergänzungsmittel – Sie können Vitamin K2 kaufen, um Ihre optimale Versorgung sicherzustellen.

Vitamin K2 ist biologisch aktiver und damit schneller verfügbar als Vitamin K1: Lipoproteine schleusen es ins Gehirn, in die Bauchspeicheldrüse und ins Fettgewebe.

Gut zu wissen: Es gibt eine dritte synthetische Form von Vitamin K, Menadion. Dieses Vitamin K3 kann jedoch giftige Nebenwirkungen haben und ist nicht zur Anwendung am Menschen geeignet. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Forscher*innen untersuchen, ob Vitamin K3 gegen Leberzellkrebs wirkt.

Wieso erhalten alle Neugeborenen Vitamin K?

Bei der Geburt ist der Vitamin-K-Speicher eines Neugeborenen relativ leer, denn über die Plazenta gelangen nur geringe Mengen des Vitamins zum Kind.

Ein Mangel kann schwere Folgen haben: etwa Gehirnblutungen oder Störungen der Knochenentwicklung. Daher ist die Vitamin-K-Prophylaxe in Deutschland gängige Praxis. Verteilt auf drei Gaben, eine davon direkt nach der Geburt im Rahmen der U1, erhalten Säuglinge den Nährstoff in Form eines Nahrungsergänzungsmittels.

Vitamin-K-Mangel: Verhindern mit Tropfen und Tabletten?

Als gesunder Mensch beugen Sie einem Vitamin-K-Mangel vor, indem Sie viel grünes Blattgemüse wie Grünkohl oder Spinat essen (Vitamin K1). Ein Vitamin-K2-Mangel lässt sich labordiagnostisch nicht feststellen: Es gibt lediglich Anzeichen, die auf eine Unterversorgung hindeuten können.

Vitamin K2 steckt in geringen Mengen in Fleisch, Eiern und fermentierten Lebensmitteln – sie werden von Bakterien produziert, die auch im menschlichen Darm vorkommen.

Vitamin-K2-Tropfen oder -Tabletten lassen sich außerdem einfach als Nahrungsergänzungsmittel zuführen.

Gut zu wissen: Wer gehört zur Risikogruppe? Wer an einer chronisch-entzündlichen Darmkrankheit leidet oder über längere Zeit Antibiotika bzw. Medikamente wie Warfarin einnimmt, zählt zur Risikogruppe für einen Vitamin-K-Mangel. Werden Ihre Erkrankungen medikamentös behandelt, sollten Sie Vitamin-K-Tabletten oder Vitamin-K-Tropfen nur nach ärztlicher Absprache einnehmen: Wechselwirkungen mit Medikamenten sind möglich.

Wie hoch ist die empfohlene Zufuhr von Vitamin K?

Wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin-K-Tropfen oder -Tabletten kaufen möchten, sollten Sie die Präparate in einer passenden Dosierung wählen, die sich am Tagesbedarf orientiert. Die Studienlage zu Vitamin K lässt diesbezüglich nur Schätzwerte zu. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt Männern 70 Mikrogramm Vitamin K, Frauen 60 Mikrogramm.

In den USA werden von Fachgesellschaften höhere Dosierungen empfohlen: Sie liegen bei 120 Mikrogramm bei Männern und bei 90 Mikrogramm bei Frauen.

Welche Rolle spielt Vitamin K in Verbindung mit Vitamin D?

Zusätzlich zu reinen Vitamin-K-Tropfen und -Tabletten finden Sie unter den Nahrungsergänzungsmitteln vielfach Kombipräparate, die zusätzlich zu Vitamin K auch Vitamin D enthalten. Die Wirkung beider Nährstoffe können sich nach aktuellen Erkenntnissen gegenseitig verstärken – allerdings sind die Fakten noch nicht ausreichend durch Studien gesichert.

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