Warum Histaminintoleranz testen?
Eine Histaminintoleranz sorgt bei rund einem Prozent der deutschen Bevölkerung für Beschwerden am ganzen Körper. Die Symptome sind oft unspezifisch, sie reichen von Magengrummeln über Kopfschmerzen bis hin zu Hautausschlägen. Dass Histamin in vielen unterschiedlichen Lebensmitteln vorkommt - wie Käse, Wurst, Fisch und Rotwein - erschwert die Spurensuche noch weiter.
Ein Bluttest auf eine Histaminintoleranz ist ein erster Schritt hin zu einer Diagnose. Weist das Testergebnis auf eine Unverträglichkeit hin, kannst du deine Ernährung umstellen und histaminhaltige Lebensmittel reduzieren. Bei vielen Menschen zeigt sich dann eine Besserung. Eine solche Ernährungsumstellung ist allerdings nicht ohne - es gibt viel zu beachten, wenn du Histamin möglichst meiden willst. Deswegen empfiehlt es sich, zunächst einen Test auf eine mögliche Histaminintoleranz zu machen.
Wer sollte den Test machen?
Ein Test auf eine Histaminintoleranz kann für Menschen interessant sein, die unter allergieähnlichen Beschwerden leiden, aber keine Allergien feststellen konnten. Typisch sind bei Histaminintoleranz etwa Magen-Darm-Beschwerden, Hautausschläge, laufende Nase und Kopfschmerzen.
Zur Risikogruppe gehörst du außerdem, wenn du chronische entzündliche Darmkrankheiten wie Morbus Crohn hast oder unter Gastritis, Reizdarmsyndrom oder Magen-Darmgeschwüren leidest.
Eine Histaminintoleranz betrifft außerdem häufiger Menschen, die regelmäßig Medikamente wie Schmerzmittel, Antidepressiva und Arzneien gegen Herzrhythmusstörungen und andere Herzkrankheiten einnehmen.
Wie funktioniert der Histamin-Unverträglichkeits-Test?
Mithilfe einer Lanzette, die dem Testkit beiliegt, entnimmst du dir eine kleine menge Blut aus der Fingerspitze und gibst diese auf eine Trockenblutkarte. Anschließend verschickst du die Blutprobe im Rücksendeumschlag an ein Fachlabor.
In den zwei Wochen vor dem Test solltest du dich abwechslungsreich ernähren und vor allem nicht bewusst histaminarm essen - sonst erhältst du keine aussagekräftigen Ergebnisse.
Hinweis: Du solltest den Test durchführen, wenn du gesund bist. Infekte wie eine Erkältung oder Grippe können die Ergebnisse verfälschen, ebenso Alkoholkonsum. Auch bestimmte Medikamente beeinflussen die Werte. Dazu gehören unter anderem Antihistaminika wie Cetirizin und Loratadin, die in den üblichen Allergietabletten stecken. Nähere Informationen zu Wechselwirkungen von Medikamenten und Testergebnissen findest du hier in unseren FAQ.
Wenn die Analyse im Labor abgeschlossen ist, erhältst du deinen Ergebnisbericht online – über die my.cerascreen®-App oder dein Benutzerkonto auf unserer Website.
So läuft der Test ab:
1. Du bestellst das Testkit und es wird zu dir nach Hause geliefert.
2. Die Probe entnimmst du zwischen Sonntag und Dienstag. So können wir am besten die Stabilität der Blutprobe beim Transport gewährleisten.
3. Zuerst aktivierst du deinen Test, indem du dich bei my.cerascreen.de einloggst, die 6-stellige Test-ID eingibst und den Anweisungen folgst.
4. Du packst nun alle Bestandteile des Testkits aus und legst sie dir zurecht.
5. Damit das Blut besser in den Finger fließt, wäschst du dir deine Hände mit warmem Wasser und lässt deinen Arm mehrmals mit Schwung kreisen.
6. Suche dir einen Finger aus, den du piksen möchtest. Dann desinfizierst du die Fingerkuppe mit dem Alkoholtupfer und lässt sie 15 Sekunden lang trocknen.
7. Pikse dich mit der Lanzette und gib den ersten Tropfen Blut auf den Tupfer.
8. Jetzt kannst du Blut auf die markierten Stellen der Trockeblutkarte tropfen lassen, bis zwei Kreise gefüllt sind. Die Einstichstelle kannst du dann mit Tupfer und Pflaster versorgen.
9. Anschließend lässt du die Karte für mindestens 2 bis 3 Stunden bei Raumtemperatur trocknen.
10. Jetzt musst du nur noch die Trockenblutkarte in den Rücksendeumschlag geben und in einen Briefkasten werfen oder in einer Postfiliale abgeben.
Die genaue, bebilderte Gebrauchsanweisung findest du hier.
Was ist im Testkit enthalten?
Das Testkit enthält die folgenden Bestandteile:
Trockenblutkarte – fängt deine Bluttropfen auf; für lange Haltbarkeit und sicheren Transport
2 Lanzetten – für einen kleinen Piks in den Finger
2 Pflaster, Tupfer, Alkoholtupfer – alles, was für die Vor- und Nachsorge wichtig ist
Test-ID-Karte mit Aufkleber – so kann deine Probe später zugeordnet werden
Reißfeste Versandtasche – für den sicheren, kostenlosen Rückversand zum Labor
Schritt-für-Schritt-Anleitung – bebildert und leicht verständlich
Was ist die ELISA-Labormethode?
ELISA steht für Enzyme-linked Immunosorbent Assay. Es ist eine Methode, mit der wir im Labor nachweisen können, ob sich bestimmte Stoffe, wie z.B. Antikörper, Hormone oder Proteine, in deiner Probe befinden.
Stelle dir vor, wir nutzen spezielle "Fänger" (Antikörper), die das gesuchte Molekül erkennen und sich daran binden. Antikörper sind Teil des Immunsystems und binden an Stoffe, die der Körper als fremd erkennt. Dieses Prinzip verwenden Diagnostikhersteller, um Antikörper gegen analysierenden Stoff im Labor zu entwickeln. Die "Fänger" sind an ein Enzym gekoppelt. Wenn der gesuchte Stoff in der Probe vorhanden ist, binden die Antikörper daran, und das Enzym löst eine Reaktion aus, die wir messen können. So können wir feststellen, ob und wie viel von dem Stoff in deiner Probe vorhanden ist. ELISA ist eine vielseitige Methode, die wir für viele verschiedene Tests einsetzen, z.B. um Allergien, Infektionen oder bestimmte Hormone zu bestimmen.
Wie lange dauert die Analyse im Labor?
Wenn deine Probe im Labor angekommen ist, wird sie dort von Fachkräfte analysiert. Wie lange die Analyse dauert, hängt von den genauem Messverfahren und den Abläufen im Labor ab.
Wird die Probe an den korrekten Tagen (Sonntag bis Dienstag) abgeschickt, erleichtert das dem Labor, die Zeiten einzuhalten.
Für den Histamin-Intoleranz Test ist die Laboranalye in der Regel innerhalb von 6 Werktagen nach Probeneingang im Labor abgeschlossen.
Was sagt mir der Ergebnisbericht?
Der Ergebnisbericht verrät dir die Konzentration des Enzyms Diaminoxidase (DAO) in deinem Blut. Das Enzym baut das Histamin in deinem Darm ab. Ist der Wert der DAO zu niedrig, kann das ein Hinweis auf eine Histaminintoleranz sein.
Der Ergebnisbericht verrät dir, ob dein DAO-Wert im Normbereich liegt oder sich darunter bewegt.
Welche Empfehlungen bekomme ich?
Im Ergebnisbericht zum Histaminintoleranz-Test findest du neben deinem Testergebnis eine Reihe von einfach umsetzbaren Empfehlungen.
du erfährst unter anderem, wie du histaminhaltige Lebensmittel meidest, deine Darmgesundheit förderst, deine Vitamin- und Mineralstoffversorgung optimierst und durch diese Maßnahmen deine Beschwerden reduzieren kannst.
Wie kommt es zur Histaminintoleranz?
Histamin ist ein Botenstoff, der im menschlichen Körper vorkommt und unter anderem an Blutbildung und Wundheilung beteiligt ist. Auch das Immunsystem setzt Histamin ein: Der Botenstoff löst Entzündungsreaktionen aus und bekämpft dadurch Krankheitserreger.
Du nimmst Histamin zusätzlich über die Nahrung zu dir. Es wird im Darm von Enzymen abgebaut, vor allem von der Diaminoxidase (DAO). Bilden Darm und Nieren zu wenig DAO, kann das Histamin nicht richtig abgebaut werden. Die Folge: Eine Histaminintoleranz, bei der überschüssiges Histamin Entzündungen und Beschwerden im ganzen Körper auslösen kann.
Es gibt eine Reihe von möglichen Ursachen für das Ungleichgewicht zwischen Enzymen und Histamin:
- Ein geschwächter oder erkrankter Darm, etwa aufgrund von Reizdarmsyndrom, Gastritis, Morbus Crohn oder Darmgeschwüren
- Ein Mangel an den Vitaminen B6 und C sowie an dem Mineralstoff Zink
- Bestimmte Medikamente und Alkohol
Was sind die Symptome einer Histaminintoleranz?
Die Symptome einer Histaminintoleranz erinnern an allergische Reaktionen – was kein Wunder ist: Denn auch bei Allergien spielt Histamin eine wichtige Rolle, der Körper schüttet dann zu viel Histamin aus und verursacht so Entzündungen. Deswegen wird eine Histaminintoleranz auch oft mit einer Allergie verwechselt.
Typische Symptome der Histaminintoleranz sind:
- Rötungen, Juckreiz und Schwellungen auf der Haut
- Magen- und Darmkrämpfe, Blähungen, Durchfall
- Laufende Nase, Husten, Asthma und Schluckbeschwerden
- Kopfschmerzen und Schwindel
- Herzrasen, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen
Leiden Sie nach dem Essen unter diesen Beschwerden, lohnt es sich, einen Histaminintoleranz-Test durchzuführen. Eine spezielle dreiphasige Diät kann den Verdacht dann bestätigen.
Wie behandle ich eine Histaminintoleranz?
Bei einer Histaminintoleranz ist es entscheidend, dass du dich möglichst histaminarm ernährst. Das Histamin lässt sich nicht durch Erhitzen, Einfrieren oder Waschen aus den Lebensmitteln bekommen. Nur eine Ernährungsumstellung hilft: Muss der Darm nur sehr wenig Histamin verarbeiten, lindert das die Beschwerden.
Weitere Therapiemaßnahmen sind:
- Darmgesundheit fördern – probiotische Lebensmittel, viele Ballaststoffe und wenig Zucker unterstützen die Enzyme im Darm.
- Vitamine und Mineralstoffe – ausreichend Vitamin B6, Vitamin C und Zink helfen dem Darm bei der Histamin-Verarbeitung.
- Medikamente bei akuten Beschwerden – Antihistaminika können entzündliche Beschwerden wie Durchfall für kurze Zeit lindern.
Welche Lebensmittel enthalten Histamin?
Histamin kommt in vielen Nahrungsmitteln vor. Menschen mit Histaminintoleranz sollten Lebensmittel meiden, die große Mengen des Stoffs enthalten, vor allem: - Alkoholische Getränke wie Rotwein, Champagner, Prosecco, Weizenbier, im Fass gelagerte Spirituosen wie Whisky und Cognac
- Lange gereifter Käse wie Parmesan, Emmentaler, Bergkäse, Camembert
- Gepökelte, geräucherte und getrocknete Wurst- und Fleischwaren
- Bestimmte Sorten Gemüse (Spinat, Tomate, Avocado) und Obst (reife Banane, Kiwi, Erdbeere, Zitrusfrüchte)
- Schokolade und Kakao
Welche Medikamente soll ich bei Histaminintoleranz meiden?
Bestimmte Medikamente stehen im Verdacht, ähnlich wie histaminhaltige Lebensmittel bei einer Histaminintoleranz Beschwerden auszulösen oder zu verschlimmern. Häufig blockieren solche Arzneimittel das Enzym DAO oder verstärken die Ausschüttung von Histamin im Körper.
Dazu gehören zum Beispiel Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Diclofenac, Acetylsalicylsäure und Metamizol, außerdem Metoclopramid, das gegen Übelkeit und Erbrechen eingesetzt wird, und das Herzmedikament Verapamil.
Wichtig: Du solltest Medikamente, die du regelmäßig einnimmst, nicht auf eigene Faust absetzen. Besprich das zunächst mit deiner behandelnden Ärztin oder deinem behandelnden Arzt.
Welche Medikamente helfen bei Histaminintoleranz?
Antihistaminika sind Tabletten, die die Symptome einer Allergie kurzfristig lindern und die auch bei Histaminintoleranz helfen können. Vermutlich aber nur bei bestimmten Beschwerden: So wirken sie Studien zufolge bei Durchfall, nicht aber bei Kopfschmerzen.
Außerdem gibt es auf dem Markt Medikamente, die aus Tieren gewonnenes DAO enthalten. Das soll den Darm beim Histaminabbau unterstützen. Bislang konnte die Wirksamkeit der Nahrungsergänzungsmittel aber nicht in Studien bestätigt werden.
Handelt es sich um einen Histamin-Allergiestest?
Eine Unverträglichkeit gegenüber Histamin ist keine Allergie – deswegen ist auch der Histamin-Intoleranz Test kein Allergietest.
Histamin spielt bei Allergien eine wichtige Rolle. Immunzellen geben den Botenstoff frei, wenn sie die Stoffe im Körper erkennen, auf die Menschen allergisch sind. Das führt dann zu den typischen allergischen Beschwerden, die denen einer Histamin-Intoleranz ähneln. Trotzdem liefert ein DAO-Test wie dieser keinen Hinweis auf mögliche Allergien.
Für wen ist der Test nicht geeignet?
Der Histaminintoleranz-Test ist für bestimmte Personengruppen nicht oder nur eingeschränkt geeignet:
Menschen mit ansteckenden Krankheiten wie Hepatitis und HIV dürfen den Histaminintoleranz-Test nicht durchführen.
Menschen mit der Bluterkrankheit (Hämophilie) sollten den Bluttest nicht durchführen.
Schwangere und stillende Frauen sollten den Histaminintoleranz-Test nur unter ärztlicher Begleitung durchführen. Für sie gelten auch die Referenzwerte und Empfehlungen nicht, sie sollten sich Empfehlungen zum Testergebnis also von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt oder der therapeutischen Begleitung einholen.
Der Histaminintoleranz-Test eignet sich nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
Der Test ist außerdem nicht dazu da, Krankheiten zu untersuchen. Leidest du beispielsweise unter schweren Depressionen oder extremen Schmerzen, wende dich bitte direkt an eine Ärztin oder einen Arzt.
Warum dürfen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren den Test nicht durchführen?
Unsere Tests sind nicht für minderjährige Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren geeignet. Unter 18-Jährige können die Tests nicht online aktivieren und somit auch kein Testergebnis erhalten. Wir bitten dich darum, die Tests auch nicht an deinen Kindern durchzuführen.
Kinder und Jugendliche brauchen eine viel engere Betreuung und Beratung, was medizinische Tests und deren Interpretation angeht. Die Testdurchführung mit Lanzetten und Chemikalien ist nicht ohne Risiko und müsste von Erziehungsberechtigten eng betreut werden. Dazu kommt, dass die Referenzwerte, die wir für die Messwerte angeben, immer auf Daten von Erwachsenen beruhen. Bei Kindern wäre das Risiko sehr hoch, dass die Ergebnisse falsch interpretiert werden.
Wir wollen unserer Verantwortung als Anbieter von Medizinprodukten nachkommen und sichergehen, dass Kinder und Jugendliche nicht durch für sie schwer interpretierbare Messergebnisse verunsichert werden. Da wir nicht kontrollieren können, ob die Erziehungsberechtigten der Minderjährigen tatsächlich der Testdurchführung zustimmen und sie beaufsichtigen, schließen wir die Tests für unter 18-Jährige ganz aus.
Wenn du unter 18 bist und einen Test gekauft hast, wende dich bitte an unseren Kundensupport.
Was kannst du mit cerascreen noch testen?
In unserem Shop findest du eine große Auswahl von Tests, mit denen du Problemen auf den Grund gehen, deine Nährstoffzufuhr optimieren, für später vorbeugen oder einfach nur sichergehen kannst. So bist du in allen Lebensphasen gewappnet und lernst deinen Körper immer besser kennen.
Hier findest du die Tests in den verschiedenen Testverfahren-Kategorien:
- Bluttests, zum Beispiel auf Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren, auf Allergien und Werte rund um Schilddrüse, Blutzucker und Cholesterin
- Speicheltests, vor allem auf Hormone wie Cortisol, freies Östrogen und freies Testosteron
- Urintests, zum Beispiel auf Schwermetallbelastung und das Spurenelement Jod
- Stuhltests, zum Beispiel auf die Zusammensetzung der Darmbakterien, Darmpilze, Entzündungswerte sowie Darmparasiten
- DNA-Tests, mit denen du deine verschiedenen genetischen Veranlagungen untersuchen kannst, zum Beispiel für Übergewicht und Nährstoffbedarf
Informationen zum Datenschutz
Umgang mit Resten der Proben nach der Testdurchführung: Deine Proben – egal ob Blut, Speichel, Stuhl oder Urin – werden mit größter Sorgfalt und unter strengen Datenschutzauflagen behandelt. Unsere Laborverfahren sind sogenannte zerstörende Analyseverfahren. Das bedeutet, dass das Probenmaterial während der Analyse größtenteils verbraucht wird. Sollten dennoch Reste der Probe übrig bleiben, werden sie nach der Analyse gemäß den geltenden Vorschriften zerstört. Dies gilt auch für eventuelle DNA-Reste, die bei unseren spezifischen DNA-Tests nach der Replikation und Analyse ebenfalls vernichtet werden. Die Labore sind verpflichtet, Reste von Proben, die nicht ausgewertet werden konnten, maximal 30 Tage aufzubewahren, bevor auch diese entsorgt werden. 90 % unserer Tests werden innerhalb von Deutschland analysiert. Ein kleiner Teil in Polen und damit innerhalb der strengen Auflagen, die in der EU gelten.
Datenfluss und Datenspeicherung: Deine Daten sind bei uns weiterhin dein Kundeneigentum. Jede Probe erhält einen individuellen Code, deine Test-ID. Die Labore erhalten ausschließlich diesen Code und deine ansonsten nicht weiter gekennzeichnete Probe und haben keine Möglichkeit, Rückschlüsse auf deine Person zu ziehen. Deine Ergebnisse werden gebunden an diesen Code in unsere Datenbank geladen. Der Schlüssel zu diesen Daten liegt dann ausschließlich in deinem persönlichen Benutzerkonto. Ausgenommen hiervon sind meldepflichtige Tests wie Corona-Tests und bestimmte Parameter des STI- und Darmparasiten-Tests. Nach dem Infektionsschutzgesetz müssen positive Befunde solcher Tests umgehend an die Behörden weitergeleitet werden. Bei diesen Produkten musst du vor der Laboranalyse der möglichen Weiterleitung aktiv zustimmen. Erfolgt diese Zustimmung nicht, wird eine Auswertung technisch gesperrt und die Probe von uns vor der Analyse zurückgewiesen.
Datenschutz und Verschlüsselung: Der Zugriff auf deine Daten ist mehrfach verschlüsselt und nach dem Stand der Technik zugriffsgeschützt. Das betrifft auch den Versand der Daten zwischen den Laboren, uns und dir. Jeder Zugriff auf oder jede Manipulation der Daten wird innerhalb unseres Systems dokumentiert. Dies gilt natürlich auch für einen technischen Zugriff durch unsere Mitarbeitenden. Wir arbeiten ausschließlich mit behördlich akkreditierten Partnerlaboren zusammen, mit denen wir umfassende Qualitätssicherungs- und Datenverarbeitungsverträge geschlossen haben. Unsere technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) werden zudem jährlich von einer externen Datenschutzbeauftragten oder einem externen Datenschutzbeauftragten geprüft.
Weitergabe an Dritte: Du kannst während der Testaktivierung entscheiden, ob wir deine Daten anonymisiert für Forschungszwecke nutzen dürfen. Deine anonymisierten Daten können dann für die Forschungen verwendet werden, jedoch niemals in einer Form, die Rückschlüsse auf deine Person zulässt. Die Analysedaten und Ergebnisse deines Tests liegen verschlüsselt auf unseren Servern vor, bis du eine Löschung anforderst. Unsere Serverstruktur wird von Salesforce/Heroku bereitgestellt, die Server befinden sich innerhalb der EU (Frankfurt am Main). Gemäß dem EU/US Data Privacy Framework und unserem AV-Vertrag verbleiben deine Daten stets innerhalb der EU. Salesforce/Heroku selbst hat keinen Zugriff auf deine unverschlüsselten Daten, da diese von uns innerhalb der Datenbank zusätzlich verschlüsselt werden.
Datenlöschung: Du hast jederzeit das Recht, die Löschung deiner Daten einzufordern. Eine solche Anfrage führt zur unwiderruflichen und vollständigen Löschung deiner Daten, die dann nicht wiederhergestellt werden können. Die physischen Probenreste werden, wie oben erwähnt, nach erfolgreicher Analyse durch das Labor entsorgt.
Warum hat der Test ein Verfallsdatum?
Die cerascreen-Testkits sind CE-gekennzeichnete Medizinprodukte, in denen wiederum andere Medizinprodukte enthalten sind, zum Beispiel bei einem Bluttest die Lanzetten, Pflaster und Alkoholtupfer.
Die meisten Medizinprodukte haben ein Verfallsdatum. So soll gewährleistet werden, dass die Produkte sicher und wirksam bleiben.Viele unserer Probenträger – wie die Trockenblutkarten oder Probenröhrchen – sind chemisch behandelt und gewährleisten so, dass deine Probe unverändert in unserem Labor analysiert werden kann. Diese Vorbehandlung kann durch Zeit und Umwelteinflüsse beeinflusst werden.
Unsere sterilen Einmal-Lanzetten sind mit einem Verfallsdatum versehen, um zu garantieren, dass die Sterilität und somit die Sicherheit bei der Anwendung bis zu diesem Zeitpunkt gewährleistet sind
Bitte nutze keine Testkits, die abgelaufen sind. Wenn du cerascreen-Tests zuhause hast, die das Verfallsdatum überschreiten, wende dich bitte an unseren Kundensupport.