Warum sollte ich Vitamin D testen?
Eine zu niedrige Vitamin-D-Versorgung ist in der westlichen Welt weit verbreitet. In Deutschland nehmen nach einer Studie des Bundesministeriums für Ernährung 82 Prozent der Männer und 91 Prozent der Frauen zu wenig Vitamin D auf. Laut Robert Koch Institut sind 30 Prozent der Menschen sogar unzureichend mit dem Sonnenvitamin versorgt. Woran liegt das? Viele Menschen kommen einfach zu selten ans Tageslicht. Außerdem haben wir in unseren Breiten eine zu schwache Sonneneinstrahlung, um unsere Vitamin-D-Speicher nachhaltig zu füllen. Eine Unterversorgung mit Vitamin D sorgt für Symptome wie Müdigkeit, Verdauungsprobleme und Kopfschmerzen. Zudem kann ein zu niedriger Vitamin-D-Spiegel langfristig der Gesundheit schaden. Er erhöht unter anderem das Risiko für Knochenbrüche und Osteoporose. In wissenschaftlichen Studien haben Menschen mit Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Depressionen und Bluthochdruck außerdem oft gleichzeitig einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel. Forscher vermuten, dass zu wenig Vitamin D das Risiko dieser Erkrankungen erhöhten könnte. Es lohnt sich also für die meisten Menschen in Mittel- und Nordeuropa, ihren Vitamin-D-Spiegel zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren. Mit dem Vitamin D Test von cerascreen® bestimmst du deine Werte - und das von zuhause aus, anonym, selbstbestimmt und ohne Wartezeit beim Arzt.
Wer sollte den Vitamin-D-Test machen?
Ein Vitamin-D-Test kann sich für fast alle Menschen in Mittel- und Nordeuropa lohnen. In diesen Breiten ist es schwer, durch die Sonneneinstrahlung genug Vitamin D für das ganze Jahr zu produzieren.
Für einige Menschen ist das Risiko erhöht. Der Test eignet sich für dich besonders, wenn folgende Dinge zutreffen:
- Du leidest an Beschwerden wie chronischer Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel- und Knochenschmerzen oder ständigen Infekten
- Du verbringst nur wenig Zeit im Sonnenlicht
- Du leidest an Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Zöliakie
- Du hast ein erhöhtes Osteoporose-Risiko
- Du bist 60 Jahre alt oder älter
- Du hast einen dunklen Hauttyp, sodass deine Haut mehr UV-Strahlung benötigt, um Vitamin D zu produzieren
Wie funktioniert der Vitamin-D-Test für zuhause?
Der Vitamin-D-Test von cerascreen® ist ein Bluttest. Mit dem Testkit entnimmst du dir mit einer Lanzette wenige Tropfen Blut aus deiner Fingerspitze – das kannst du von überall aus tun, zum Beispiel zuhause. Die Blutprobe wird auf einer Trockenblutkarte per Rücksendeumschlag an ein Fachlabor geschickt, das die Konzentration des 25-(OH)-D in deinem Blutserum misst. Die Vorteile des Trockenblutverfahrens: Du benötigst deutlich weniger Blut für den Test, die Probe ist sehr lange haltbar.
Wenn die Analyse im Labor abgeschlossen ist, erhältst du deinen Ergebnisbericht online – über die my.cerascreen®-App oder dein Benutzerkonto auf unserer Website.
So läuft der Test ab:
1. Du bestellst das Testkit und es wird zu dir nach Hause geliefert.
2. Die Probe entnimmst du zwischen Sonntag und Dienstag. So können wir am besten die Stabilität der Blutprobe beim Transport gewährleisten.
3. Zuerst aktivierst du deinen Test, indem du dich in der cerascreen-App oder in my.cerascreen.de einloggst, die Test-ID eingibst und den Anweisungen folgst.
4. Du packst nun alle Bestandteile des Testkits aus und legst sie dir zurecht.
5. Damit das Blut besser in den Finger fließt, wäschst du dir deine Hände mit warmem Wasser und lässt deinen Arm mehrmals mit Schwung kreisen.
6. Suche dir einen Finger aus, den du piksen möchtest. Dann desinfizierst du die Fingerkuppe mit dem Alkoholtupfer und lässt sie 15 Sekunden lang trocknen.
7. Pikse dich mit der Lanzette und gib den ersten Tropfen Blut auf den Tupfer.
8. Jetzt kannst du Blut auf die markierten Stellen der Trockeblutkarte tropfen lassen, bis drei Kreise gefüllt sind. Die Einstichstelle kannst du dann mit Tupfer und Pflaster versorgen.
9. Anschließend lässt du die Karte für mindestens 2 bis 3 Stunden bei Raumtemperatur trocknen.
10. Jetzt musst du nur noch die Trockenblutkarte in den Rücksendeumschlag geben und in einen Briefkasten werfen oder in einer Postfiliale abgeben.
Was sagt mir das Testergebnis?
Der Vitamin-D-Test verrät dir die Konzentration des 25-(OH)-D in deinem Blut, in Nanogramm pro Milliliter. Du erhältst eine Einordnung, in welchem Bereich sich dein Wert bewegt. Hier sind einige Beispiele für die Bereiche, in die viele der Ergebnisse fallen:
- <12 ng/ml: Bereich der Unterversorgung
- 12-20 ng/ml: unzureichend, Risiko einer Unterversorgung
- 20-50 ng/ml: normaler Bereich, ausreichende Versorgung
- >50 ng/ml: erhöhter Bereich
- >135 ng/ml: hoher Bereich, mögliche Vitamin-D-Vergiftung
Im Ergebnisbericht bekommst du außerdem eine Anleitung, wie du deine Werte mithilfe von Supplementen in einen gesunden Bereich bringen kannst.
Hinweis zur Datenverarbeitung: Unser Labor misst in deiner Blutprobe aus verfahrenstechnischen Gründen nicht nur den 25(OH)D3-Wert, sondern auch weitere Stoffwechselprodukte von Vitamin D. Dazu zählen 25(OH)D2 und 24,25(OH)2D3 sowie das Verhältnis von 25(OH)D3 zu 24,25(OH)2D3. Diese Daten werden pseudonymisiert im Labor gespeichert und an cerascreen übermittelt, sie werden aber nicht für den Ergebnisbericht aufbereitet. Weitere Informationen dazu findest du auf der Datenschutzseite.
Welche Empfehlungen bekomme ich?
Der Ergebnisbericht liefert dir eine Anleitung, mit der du deine Werte in den grünen Bereich bringen kannst. Dabei geht es in der Regel darum, Vitamin-D-Präparate einzunehmen. Wir geben Empfehlungen, über welchen Zeitraum und in welcher Dosierung du supplementieren kannst und wie du deine Vitamin-D-Werte später auf einem gesunden Niveau hältst.
Was sind die Symptome einer zu niedrigen Vitamin-D-Versorgung?
Eine zu niedrige Vitamin-D-Versorgung erhöht das Risiko für Osteoporose, Knochenerweichung und Knochenbrüche. Außerdem haben Studien die Unterversorgung unter anderem mit Herz-Kreislauferkrankungen, Depressionen, und bestimmten Krebsarten in Verbindung gebracht. Eine zu niedrige Vitamin-D-Versorgung äußert sich durch eher unspezifische Symptome, unter anderem:
- Müdigkeit, Abgeschlagenheit und schlechte Stimmung
- Kopfschmerzen (vor allem Migräne)
- Muskelschwäche
- Muskel- und Knochenschmerzen
- erhöhte Infektanfälligkeit
In einigen Fällen kann eine zu niedrige Vitamin-D-Versorgung bei Menschen, die bestimmte Krankheiten haben, auch weitere Probleme verursachen. Folgende Zusammenhänge wurden zum Beispiel beobachtet:
- Wenn Menschen mit Diabetes oder rheumatoider Arthritis unter Nervenbeschwerden leiden, haben sie oft gleichzeitig niedrige Vitamin-D-Werte.
- Bei Menschen mit Schuppenflechte (Psoriasis) oder Neurodermitis kommt es zu häufigeren und heftigeren Hautreizungen, wenn der Vitamin-D-Spiegel niedrig ist.
- Bei Menschen mit Akne werden häufig zu niedrige Vitamin-D-Werte festgestellt.
Es ist schwierig, eine Unterversorgung zu spüren - und gerade deswegen häufig sinnvoll, die Versorgung mit einem Vitamin-D-Test zu prüfen. Kennst du deinen Vitamin-D-Wert, kannst du ihn beispielsweise mit Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmitteln optimieren.
Wozu brauche ich Vitamin D?
Es ist schwierig, eine Unterversorgung zu spüren - und gerade deswegen häufig sinnvoll, die Versorgung mit einem Vitamin-D-Test zu prüfen. Kennst du deinen Vitamin-D-Wert, kannst du ihn beispielsweise mit Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmitteln optimieren. Vitamin D ist gleichzeitig ein Vitamin und ein Hormon. Es unterstützt zahlreiche wichtige Funktionen und Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Einige Beispiele für die Funktionen von Vitamin D:
- Bildung von Muskelfasern und Muskelzellen
- Skelettaufbau und Knochenmineralisierung
- Aufnahme von Calcium und Phosphat im Darm
- Funktion des Herzmuskels
- Stärkung des Immunsystems
Woher bekomme ich Vitamin D?
Der menschliche Körper kann Vitamin D selbst produzieren, braucht dazu allerdings die UV-B-Strahlung der Sonne. Genauer gesagt produzieren wir mithilfe von Sonnenlicht das Prohormon Cholecalciferol (Vitamin D3), das der Körper über die Zwischenstufe Calcidiol (25-OH-Vitamin-D3) in die aktive Form des Vitamin D umwandelt. Experten empfehlen, sich täglich 5 bis 25 Minuten so zu sonnen, dass Sonnenstrahlen auf rund ein Viertel der Hautoberfläche treffen, also zum Beispiel auf Gesicht, Hände und Teile der Arme und Beine. Dabei solltest du aber aufpassen – zu viel UV-Strahlung erhöht die Hautkrebsgefahr! Die optimale Zeit in der Sonne hängt von folgenden Faktoren ab: Hauttyp: Dunkler pigmentierte Menschen benötigen mehr Sonne, um ausreichend Vitamin D zu generieren. Jahreszeit: Im Winter enthält das Sonnenlicht weniger UVB-Strahlung und lässt den Körper weniger Vitamin D produzieren. Tageszeit: Wer mittags in der Sonne ist, produziert mehr Vitamin D, da die UVB-Strahlung dann am höchsten ist. Über die Nahrung können wir höchstens 10 bis 20 Prozent des täglichen Bedarfs decken, etwa mit fetten Fischsorten wie Lachs, Hering und Makrele sowie mit Leber und Eigelb. Die Sonne ist für eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung also unausweichlich.
Welche Lebensmittel enthalten Vitamin D?
Über die Nahrung können wir höchstens 10 bis 20 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin D decken.
Das Vitamin D3, das unser Körper gut aus der Nahrung aufnehmen kann, steckt vor allem in tierischen Lebensmitteln, besonders in:
- fetten Fischsorten wie Lachs, Hering und Makrele
- Margarine und Butter
- Leber
- Eigelb und Milch
Pflanzliche Lebensmittel wie Pilze und Avocados enthalten auch Vitamin D - aber in einer Form, die dein Körper nicht effektiv aufnehmen kann.
Wie viel Vitamin D benötige ich?
Lange galt, dass wir ab 30 Nanogramm pro Milliliter Blut (ng/ml) ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. Einige Ärzte und Therapeuten sind allerdings der Meinung, dass wir erst ab einem Spiegel von 40 bis 60 ng/ml vollständig von der positiven Wirkung des Sonnenvitamins profitieren. Da wir uns in der westlichen Welt sehr viel in geschlossenen Räumen aufhalten und teilweise wenige Sonnenstunden im Jahr haben, können viele von uns selbst im Sommer nicht genug Vitamin D produzieren. Die Vitamin-D-Werte der meisten Menschen liegen deshalb das ganze Jahr unter den Normwerten.
Sollte ich Vitamin D nur im Winter supplementieren?
Im Winter haben die meisten Menschen in Mittel- und Nordeuropa einen niedrigeren Vitamin-D-Spiegel. Unser Körper kann wegen der geringen Sonneneinstrahlung kaum Vitamin D produzieren. Deswegen ist es oft hilfreich, mit Supplementen gegenzusteuern.
Allerdings haben viele Menschen auch im Sommer keine ausreichenden Vitamin-D-Werte. Das liegt unter anderem an der vielen Zeit, die wir in geschlossenen Räumen verbringen und an Sonnenschutzmitteln, die UV-Strahlung von der Haut fernhalten. Für einige können also auch im Sommer Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Erfahre also am besten den Stand deiner Vitamin-D-Versorgung, etwa durch einen Test, und mache davon eine mögliche Supplementierung abhängig.
Kann man Vitamin D überdosieren?
Dein Körper kann Vitamin D nicht wie viele andere Vitamine einfach über den Urin ausscheiden. Bist du bereits gut versorgt und nimmst dennoch sehr hohe Dosen ein, kann es deshalb zu einer Überdosierung kommen.
Mögliche Folgen einer Vitamin-D-Überdosierung sind:
- Übelkeit und Erbrechen
- Herzrhythmusstörungen
- Bewusstseinsstörungen
- langfristig Gewichtsverlust, Nierensteinbildung und Organschäden
Ist der Vitamin-D-Test ein Selbsttest?
Unser Test ist ein Labortest, für den du dir die Probe zuhause entnimmst. Ob ihn das zum Selbsttest macht, kommt darauf an, wie man den Begriff definiert. Mit dem Begriff “Selbsttest” meinen Menschen nicht immer dasselbe. Wir von cerascreen bezeichnen unsere Tests gerne als Selbsttests, weil unsere Kund*innen die Probenahme selbst zuhause durchführen können und dafür keine medizinischen Fachleute brauchen.
Vor allem in der Coronavirus-Pandemie waren Selbsttests für viele aber vor allem Tests, die direkt vor Ort ein Ergebnis liefern, wie Antigen-Schnelltests auf COVID-19 oder Schwangerschaftstests. Ein solcher Test ist unser Vitamin D Test nicht – du entnimmst dir selbst die Probe und sendest sie an uns zurück, woraufhin ein medizinisches Fachlabor dein Blut analysiert und wir dir einen Ergebnisbericht zuschicken. So erhältst du ein detailliertes, zuverlässiges Ergebnis aus dem Labor einschließlich der genauen Messwerte.
Für wen ist der Vitamin-D-Test nicht geeignet?
Der Vitamin-D-Test ist für bestimmte Personengruppen nicht oder nur eingeschränkt geeignet:
- Menschen mit ansteckenden Krankheiten wie Hepatitis und HIV dürfen den Vitamin-D-Test nicht durchführen.
- Menschen mit der Bluterkrankheit (Hämophilie) sollten den Bluttest nicht durchführen.
- Schwangere und stillende Frauen sollten den Vitamin-D-Test nur unter ärztlicher Begleitung durchführen. Für sie gelten auch die Referenzwerte und Empfehlungen nicht, sie sollten sich Empfehlungen zum Testergebnis also von Ihrem Arzt oder Therapeuten einholen.
- Der Vitamin-D-Test eignet sich nicht für Kinder unter 18 Jahren.
- Der Test ist nicht dazu da, schwere Krankheiten zu untersuchen. Leidest du beispielsweise unter schweren Depressionen oder extremen Schmerzen, wende dich an einen Arzt.
Warum dürfen Kinder unter 18 Jahren den Test nicht durchführen?
Unsere Tests sind nicht für minderjährige Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren geeignet. Unter 18-Jährige können die Tests nicht online aktivieren und somit auch kein Testergebnis erhalten. Wir bitten dich darum, die Tests auch nicht an deinen Kindern durchzuführen.
Kinder und Jugendliche brauchen eine viel engere Betreuung und Beratung, was medizinische Tests und deren Interpretation angeht. Die Testdurchführung mit Lanzetten und Chemikalien ist nicht ohne Risiko und müsste von Erziehungsberechtigten eng betreut werden. Dazu kommt, dass die Referenzwerte, die wir für die Messwerte angegeben, immer auf Daten von Erwachsenen beruhen. Bei Kindern wäre das Risiko sehr hoch, dass die Ergebnisse falsch interpretiert werden.
Wir wollen unserer Verantwortung als Anbieter von Medizinprodukten nachkommen und sichergehen, dass Kinder und Jugendliche nicht durch für sie schwer interpretierbare Messergebnisse verunsichert werden. Da wir nicht kontrollieren können, ob die Erziehungsberechtigten der Minderjährigen tatsächlich der Testdurchführung zustimmen und sie beaufsichtigen, schließen wir die Tests für unter 18-Jährige ganz aus.
Wenn du unter 18 bist und einen Test gekauft hast, wende dich bitte an unseren Kundensupport.